Jahrgang 2007
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(tg) Rainer Löcher wurde 1946 in Hürth geboren, wo er auch zunächst lebte. Er kennt Brühl aber bereits seit seiner Schulzeit, besuchte er doch in Brühl das städtische Gymnasium in der Friedrichstraße. Nach der mittleren Reife absolvierte er bei der Kreissparkasse Köln eine Lehre zum Bankkaufmann. Bis zu seinem Vorruhestand im Jahr 2004 blieb er der Kreissparkasse 42 Jahre lang treu. Rainer Löcher ist verheiratet und Vater zweier 20 und 18 Jahre alten Söhne. Mit seiner Familie lebt er in Kierberg.

Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben beschloss Rainer Löcher, sich sozial zu engagieren. Von der Idee der "Brühler Tafel" war er spontan angetan. Die Brühler Tafel versorgt bedürftige Menschen aus der Stadt mit Lebensmitteln, die von zahlreichen Brühler Handelsketten und Discountern gespendet werden.

Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die noch in einem einwandfreien Zustand sind, deren Haltbarkeitsdatum jedoch in Kürze abläuft. Zunächst wurden die Bedürftigen mobil betreut, doch seit einigen Wochen gibt es jetzt auch eine zentrale Anlaufstelle in der Stadt. Im Jugendzentrum in der Liblarer Straße hat die Brühler Tafel in der zweiten Etage einen rund 20 qm großen Raum bezogen, ihren Laden. Dort verteilen die vielen ehrenamtlichen Helfer zweimal in der Woche (Dienstag und Donnerstag von 11 bis 12 Uhr) die Lebensmittel an eine steigende Anzahl von Menschen, an Langzeitarbeitslose, Aussiedler, Rentner. Große Kontrollen gibt es nicht, wer einen Brühl-Pass vorlegen kann, wird bedacht. "Die Idee des Ladens ist, dass wir alle Bedürftigen in Brühl erreichen wollen. Zwischen 40 und 50 Personen kommen inzwischen zu uns", berichtet Rainer Löcher. "Jeder muss pauschal 50 Cent bezahlen und bekommt dann, was er - sofern wir es haben - benötigt." Brot und Backwaren gibt es, Salate, Molkereiprodukte und vieles mehr. Vormittags holen die Ehrenamtlichen die Waren bei den Spendern (Hit, Extra, Rewe, Aldi, Edeka, Toom, Plus, die Bäckerein Jautz und Klein) ab. Andere Unternehmen wie der Kaufhof, Dom oder Maxus oder Institutionen wie der Lions Club leisten finanzielle Hilfe. Weitere Informationen über die Brühler Tafel gibt es unter Telefon 0700/5032100 oder im Internet unter www.bruehler-tafel.de.
 

Ich lebe in Brühl seit ....
1982 in Brühl-Kierberg.
 
Am besten gefällt mir an Brühl, ....
dass es so viele Ehrenamtliche gibt, die sich in sozialen Bereichen engagieren. Da sind wir in Brühl vorbildlich aufgestellt.
 
In Brühl vermisse ich ....
nicht so viel. Allerdings sollte darauf aufgepasst werden, dass der Kaiserbahnhof nicht verfällt.
 
Meine Lieblingsplätze in Brühl sind....
der Schlosspark und der Laden der Brühler Tafel.
 
Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ins ....
Gregor's oder ins Matis.
 
Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
als 1. Vorsitzender in der Dorfgemeinschaft in Kierberg, als "Präsident" des Männer Kochclubs St. Servatius sowie bei der Brühler Tafel.
 
Von der Kommunalpolitik erwarte ich ....
trotz finanzieller Engpässe mehr soziales Engagement.
 
Meine Einstellung zur Kirche ist ....
positiv. Wenn Familienmesse ist, veranstaltet unser Männer Kochclub am 1. Sonntag im Monat ein Essen unter dem Motto: "Sonntags nach der Familienmesse, welch ein Genuss, geht's zum Mittagsessen ins Café St. Servatius.
 
An den tollen Tagen findet man mich ....
sonntags am Zug. Ansonsten veranstalten wir ein Pfarrsitzung, wo wir auch kostümiert mit dem Männer Kochclub auftreten.
 
Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
lebenswertes Städtchen mit einem hohem Kultur- und Freizeitwert.
 
Am besten abschalten kann ich beim ....
Schmökern in einem meiner über 100 Kochbücher und beim Kochen selbst.
 
Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich über ....
die Nachricht in der Presse, dass das Jugendzentrum in absehbarer Zeit geschlossen werden soll.
 
Mein letzter Kinofilm war ....
irgendwann in meiner Jugendzeit. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.
 
Mein letztes Buch war ....
"Lust auf die Pfalz - Die besten 100 Rezepte der Weingüter". Ich bin bekennender Pfalz-Fan und fahre mindestens zweimal im Jahr zum Wandern dorthin.
 
Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
Kaum. Ich registriere die Ergebnisse, aber mehr auch nicht.