Jahrgang 2009
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Integration ist ein vielschichtiger Prozess. Damit er gelingt, müssen alle mitwirken. Denn die Förderung des Verständnisses zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen ist eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Vor dieser Herausforderung steht auch Isabel Vela Sanchez, die Koordinatorin des multikulturellen Familienzentrums der Stadt Brühl. Mit Hilfe des Projektes „Integration durch Musik“ in Kooperation mit der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl (KuMS) ist es gelungen, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

„Seit zwei Monaten haben bereits 24 Eltern, überwiegend mit Migrationshintergrund, und 43 Kinder gemeinsam an dem Musik-Integrationsprojekt teilgenommen“, berichtet Isabel Vela Sanchez. „Schon zu Beginn zeichnete sich das kostenlose Angebot durch eine hohe Nachfrage aus. Der erfahrene Musikpädagoge Marco Thiemann schafft es jeden Mittwoch, die zahlreichen Eltern und Kindern zu einem lebendigen und mitreißenden 45-minütigen Mitmachprogramm zu motivieren.“

Hier treffen sich Menschen aus der Türkei, Russland, Deutschland, Brasilien und Kongo zum gemeinsamen Singen, Lachen, Spielen sowie Tanzen und nehmen ihre Mitwirkungsmöglichkeit zu einem aktiven Dasein in der Gesellschaft wahr. Und neben dem vielen Spaß, den die Teilnehmer haben, wird die Sprachkompetenz gestärkt, die soziale Kompetenz ausgebaut und die kulturelle Bildungsarbeit erweitert. Was auf den ersten Blick nur nach Musik machen aussieht, ist ein guter Schritt zu einem gelungenen Miteinander, ganz nach dem Motto: Musik überwindet alle Grenzen. „Das ist ein wichtiger Baustein und ein erster Schritt auf dem langen Weg zur Integration“, freut sich Bernhard Schoch, der Leiter der KuMS. „Diese nonverbale Kommunikation ist ein großer Erfolg.“ Für weitere Informationen zum Projekt steht Isabel Vela Sanchez unter 02232/ 503766 zur Verfügung.