Jahrgang 2009
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Brühler Bilderbogen September 2009



Liebe Leser,

Brühl hat gewählt. Und es bleibt (fast) alles beim Alten. Bürgermeister Michael Kreuzberg (CDU) feierte nach 1999 und 2004 seinen dritten unangefochtenen Wahlsieg, erneut mit absoluter Mehrheit. Alle Direktmandate gingen wieder an die CDU, die wegen einiger Überhangmandate dennoch nicht über die absolute Mehrheit im Rat der Stadt Brühl verfügt. So wird wohl die Koalition mit der FDP fortgesetzt, die deutlich zulegen konnte.

Der Ball rollt wieder durch die Fußballstadien der Republik. Der 1. FC Köln hat trotz namhafter Verstärkungen, allen voran Rückkehrer Lukas Podolski, keinen besonders guten Saisonstart hingelegt. Doch das kann die vielen FC-Fans nicht beeindrucken, wie wir in unserer aktuellen Umfrage erfahren haben.

Joachim Reintgen mit Sohn Emil:
Ich erwarte Mittelmaß, ein Platz zwischen 11 und 15. Ich hoffe, sie retten sich vorzeitig. Mich stimmen die Neuzugänge Maniche und Podolski optimistisch. Es gibt aber in der Bundesliga viele Vereine, die höhere Ansprüche und Qualität haben als der FC. Irgendwo dahinter reiht sich der FC ein. Sie werden die Klasse halten. Von Poldi erwarte ich jeder Menge Tore aus halblinker Position.


Mit Kleinkunst und Musik verspricht die „Kultur in Brühl“ auch in der zweiten Jahreshälfte ein vielfältiges Programm in der Galerie am Schloss und im Dorothea Tanning Saal des Max Ernst-Museums. Neu ist die kulinarische Begleitung einiger ausgewählter Veranstaltungen durch André Bach mit seiner „GenussKunst”.

Den Anfang macht Sarah Hakenberg am Mittwoch, 9. September im Kapitelsaal, Rathaus, Uhlstraße 3 um 20 Uhr mit ihrem Buch „Knut, Heinz, Schorsch und all die anderen“. Mit ihren witzigen und frechen Kurzgeschichten steht Sarah Hakenberg für eine neue Generation des „Literarischen Kabaretts“.

So heißt das Motto, das die beiden Künstlerinnen Angelika Stolze-Caster und Barbara Hillmann für ihre zweite gemeinsame Ausstellung gewählt haben. Die Themen und Anregungen für ihre Bilder haben die beiden Brühlerinnen in der Vielfalt der Natur gefunden und künstlerisch variiert. Beide Malerinnen experimentieren gerne mit ungewöhnlichen Formaten, wie z.B. sehr langen und schmalen Bildträgern und unterschiedlichen Techniken. So reicht das Spektrum der meist in Acryl gemalten Bilder von naturalistisch dargestellten Blumen und Tieren bis zur Abstraktion.

(tg) Im August ging es Schlag auf Schlag. Eine große Veranstaltung folgte auf die andere. Es gab viel zu feiern in Brühl. Herausragend waren dabei vor allem die vollendeten Großprojekte Schlossparkstadion und Cultra. Auch die Fertigstellung der neuen BTV-Sporthalle ist zu nennen, die wir in der kommenden Ausgabe genauer unter die Lupe nehmen werden.

„Meine Stücke sind Liebeserklärungen“

Sie hat bereits bei der Karlspreisverleihung gespielt und bei Eric Claptons VIP-Geburtstagsparty gesungen. Sie gehört zu den gefragtesten deutschen Jazztrompeterinnen und hat seit zehn Jahren ihr eigenes Quartett. Und sie leitet auch an der Brühler Kunst- und Musikschule zwei Frauenjazzchöre. Susanne Riemer ist Musikerin durch und durch. Im Oktober kommt ihre neue CD heraus. Der Titel: „Call my name“. Der Brühler Bilderbogen traf Susanne Riemer zum persönlichen Gespräch.

(tg) Vor einigen Tagen war es wieder soweit. Die beiden qualifizierten Tagesmütter Anne-Marie Hamberger und Doris Mose veranstalteten ein großes Gartenfest, bei dem neun Kinder verabschiedet wurden, die jetzt in den Kindergarten gehen. Bis zu zwei Jahre lang gehörten die Kleinen zur „wilden Milchzahnbande“, die von den Tagesmüttern in den großzügigen Räumlichkeiten in der Rheinstraße 135 betreut werden.

Mit über 3.000 Zuschauern erreichte die Open-Air-Saison 2009 des Brühler ZOOM Kinos einen neuen Besucherrekord. Zum Vergleich: 2008 kamen 1.900 Zuschauer. 22 Spiel-, Musik- Dokumentar- und Kurzfilme lockten die zahlreichen Besucher an zwölf Abenden im August in den Innenhof des Brühler Rathauses.

(tg) Am Freitag, den 9. Oktober, feiert das neue Stück des bekannten Brühler Theaterregisseurs Ulrich Zettler um 20 Uhr in der Galerie am Schloss seine Premiere. „Und ewig locken die Bretter – Der Mensch als Self-Made-Actor“ heißt das Stück, das Ulrich Zettler selbst geschrieben hat. Sämtliche Rollen des Stücks hat der brillante Schauspieler Karlheinz Angermeyer übernommen.

Der Brühler Kunstverein zeigt noch bis zum 12. September jeweils von Mittwoch bis Sonntag oder nach Vereinbarung in der Alten Schlosserei des Marienhospitals die Installation „Holzweg“ von Clemens Botho Goldbach. Darin beschreibt und dokumentiert der Düsseldorfer Künstler nicht nur den Transport bzw. den Weg des für seine Installation benötigten Holzes von seinem Lager in Münster nach Brühl und anschlie- ßend nach Hagen. Sondern er installiert und konstruiert seine umfangreiche Gehölzsammlung zu einem raumgreifenden Waldszenario. Er holt damit den natürlichen Raum mit seinen aufragenden Stämmen, dem dichtem Unterholz, Humusböden und Laubhügeln sowie Teiche und Tümpel in den Innenraum.

„Wir waren Vorreiter in Deutschland”

Mit Beginn des neuen Schuljahres verstärkt die Brühler Kinderunfallkommission wieder ihre Bemühungen für eine größere Verkehrssicherheit in Brühl. Mit zahlreichen Aktionen sollen die Öffentlichkeit und die Kinder für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden. Wir haben uns mit Hartwig Bosseler, dem Leiter der Kinderunfallkommission unterhalten.

Ende August war es endlich so weit. In Schwadorf stand das große Festwochenende zum 900-jährigen Ortsjubiläum auf dem Programm, und Petrus meinte es gut, ja sehr gut mit den Festlichkeiten rund um die Schwadorfer Pfarrkirche St. Severin.

Für alle die, die den Schwadorfer Festzug noch einmal in Ruhe in Bildern Revue passieren lassen wollen: Bernhard Münch hat seine Fotos online bereitgestellt: unter www.schwadorfer.de finden Sie über 1000 Bilder zum "Nacherleben".

(tg) Die Kommunalwahl 2009 ist gelaufen. Bürgermeister Michael Kreuzberg wurde erneut mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Runde 52,5 Prozent der Wähler votierten für eine dritte Amtszeit Kreuzbergs. Auf den SPD-Kandidaten Dieter Freytag entfielen 29,6 Prozent der Stimmen. Es folgen Michael vom Hagen (8,4 Prozent), Heinz Schmitz (4,8 Prozent) und Jochem Pitz (4,8 Prozent).

Foto: TOGON

(tg) David Miron wurde 1988 in Köln geboren, zog aber schon als Kleinkind mit der Familie nach Brühl. Sein Vater ist der bekannte griechisch-orthodoxe Pfarrer Konstantin Miron. Mit seinen vier Geschwistern, darunter ein Zwillingsbruder, wuchs David Miron behütet auf, besuchte die St.-Franziskus-Schule und das St.-Ursula-Gymnasium. 2008 bestand er das Abitur. Im Moment bereitet sich der 20-Jährige auf seine Aufnahmeprüfung für sein Lehramtsstudium (Musik und Geschichte) vor, das im Oktober beginnen soll.