Jahrgang 2009
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Brühler Bilderbogen Juni 2009

Liebe Leser,
wie wir in den letzten Tagen gesehen haben, ist es gar nicht so einfach einen richtigen Kandidaten zu finden. In der Fußball-Bundesliga haben zuletzt beinahe täglich bekannte Trainer ihren Abschied verkündet. Erst Felix Magath (Wolfsburg),
dann Friedhelm Funkel (Frankfurt), gefolgt von Martin Jol (HSV), auch Hans Meyer (M’gladbach), zuletzt Christoph Daum beim FC. Die Vereine sichten nun Kandidaten und hoffen, den richtigen Mann für den Job zu finden. In der Kommunalpolitik stehen die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters fest. Am 30. August wird bekanntlich gewählt. Die einen Parteien haben sich bei der Wahl ihres Kandidaten Zeit gelassen, andere preschten voraus. Wie Sie es von uns gewohnt sind, werden wir die Bewerber ausführlich zu Wort kommen lassen. Den Anfang machen in dieser Ausgabe Jochem Pitz (FDP) und Michael vom Hagen (Grüne), die wir zum persönlichen Gespräch trafen.

So langsam steuern wir auf den Sommer zu, schon im April und Mai gab es sommerliche Temperaturen. Da geht man gerne nach draußen an die frische Luft und sucht sich ein schönes Plätzchen zum Abschalten. Wo sich in Brühl die bevorzugten Ecken zum Relaxen befinden, verrieten uns die Brühler in unserer Umfrage.



Birgit Gillessen mit Sohn Jonah:

Im Karlsbad kann ich sehr gut entspannen, wenn das Freibad geöffnet ist. Da gehe ich dann bei schönem Wetter drei-, viermal im Monat hin. Oft auch mit der ganzen Familie, wenn mein Mann Zeit hat. Dann suchen wir uns ein schattiges Plätzchen oder planschen im Schwimmbecken. Die Wasserrutsche ist auch klasse.


Dürfen die Zuschüsse nicht ins Unermessliche steigen lassen“

Zum zweiten Mal nach 2004 geht der Jurist Jochem Pitz für die FDP ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters in Brühl. Der 48-Jährige verheiratete Vater von zwei Kindern ist seit zehn Jahren FDP-Fraktionsvorsitzender im Brühler Stadtrat.


Freytag ist keine ernsthafte Alternative zu Kreuzberg“

Michael vom Hagen kandidiert erstmals für das Amt des Bürgermeisters. Der 45-Jährige verheiratete Vater einer Tochter ist seit 2004 Fraktionsvorsitzender der Grünen. Er arbeitet als Einkäufer bei der Renault Deutschland AG.


(tg) Das erste Jahr ist geschafft. Und es war ein Erfolg. Die Rede ist vom Projekt „Jedem Kind ein Instrument“, kurz „JeKI“, das in Brühl vor einem Jahr initiiert wurde. Die Stadt Brühl hat mit seiner Institution Kunst- und Musikschule in Kooperation mit der Barbara-Schule ein ehrgeiziges Projekt ins Leben gerufen und in die Tat umgesetzt. Das Ziel war, jedem Kind den Zugang zu einem Instrument und damit den Weg zur Musik und zur bildenden Kunst zu ermöglichen. 90 Kinder des ersten und zweiten Schuljahres der Barbara–Schule sind seitdem von Lehrkräften der Kunst- und Musikschule gemeinsam mit den Pädagogen der Barbara-Schule im Instrumental- und Kunstunterricht betreut worden.

Am Samstag, den 6. Juni präsentiert die Stadt Brühl Kölsch Milljö, um 20 Uhr im Rathausinnenhof. Gerd Köster, Frank Hocker, Roland Kulik u.a.. Eigentlich sprechen diese Namen schon für sich und verraten, was das Publikum erwartet. Handgemacht zelebriert das Ensemble ein musikalisch weitgefächertes Programm. Leeder, Krätzjer un Verzällcher in kölscher Mundart vorgetragen, lassen sie das wasch-echt „kölsche Hätz“ von Lied zu Lied und Vortrag zu Vortrag höher schlagen. Den Spaß am Spielen merken Sie den Akteuren an.

 

Am Mittwoch, 10. Juni, erzählt Katrin Koch, Mitarbeiterin der Stadtbücherei, um 16 Uhr interaktiv die witzige Bilderbuchgeschichte „Pin Kaiser und Fip Husar“ des Autors Dieter Wiesmüller anhand einer Diashow. Die Veranstaltung für 3 bis 7 Jahre alte Kinder findet in der Kinder- und Jugendbücherei der Stadt Brühl statt. In dieser spannenden Geschichte geht es um eine wunderschöne Freundschaft zwischen einem Königspinguin und einem Affen. Kinder, die an der ca. 30-minütigen Veranstaltung teilnehmen möchten, benötigen eine Eintrittskarte. Sie kann in der Erwachsenenbücherei, Carl-Schurz-Straße 24, für 1,50 Euro erworben werden.




Die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl veranstaltet in der Reihe „Eine kleine Dachmusik“ ein Sonderkonzert am Montag, 8. Juni, 19.30 Uhr im Konzertsaal, Liblarer Straße 12-14. Anna Kurbanow, Violine, und Michael Allen, Klavier, spielen Werke von Mozart, Bach und Sibelius. Der Eintritt ist frei.


Keine Motivationsprobleme mit tollen Rampensäuen”

Seit 30 Jahren unterrichtet Freimut Eschner am Brühler Max Ernst Gymnasium. Der 1948 in Braunschweig geborene und in Erlangen aufgewachsene Pädagoge gründete 1980 die Theater-AG des MEG, die vom 8. bis 10. Juni ihre neue Produktion präsentiert. Freimut Eschner ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt in Köln-Deutz. Wir haben mit ihm über die Theater-AG und das neue Stück gesprochen.

Punkrock, Hardcore & Pogopunk an zwei Tagen

Am 19. und 20. Juni öffnet das Jugendzentrum „eL’ FOUR“ der Stadt Brühl an der Liblarer Straße wieder seine Tore zu einem zweitägigen Konzertfestival der Extraklasse. Am Freitag, 19. Juni, öffnet das Haus pünktlich um 19 Uhr und präsentiert nicht ohne Stolz T.V. Smith, Pascow, Inner Conflict, 2Lhud und Versus.

Gleich zwei Bands gastieren am Freitag, 12. Juni im Rathausinnenhof. Ab 19.30 Uhr präsentiert die Stadt Brühl Chupacabras und Slapstickers im Rahmen der 33. Auflage des brühlermarkt. Chupacabras (zu Deutsch „Ziegenlutscher“) bestechen durch ihre musikalische Vielfalt aus lateinamerikanischer Folklore, Cumbia, Reggae, Dancehall und Hip Hop.

Auch 14. Juni findet wieder ein kostenloses Familienprogramm im Schlosspark statt. Um 15 Uhr präsentiert das Theater TOM TEUER das Stück Hans im Glück. Kinder ab 4 Jahren erwartet dieses Theatervergnügen nach dem Märchen der Gebrüder Grimm auf der Open Air Bühne. Weiter geht es um 16 Uhr mit einer Clownskomödie. Das Variete Flaxxini sind die Clowns Max und Flax. Einfach Riesig heißt ihr Programm und ist geeignet für Kinder im Alter von 3-10 Jahren.




RubberSoul kommen am 13. Juni um 20 Uhr in den Rathausinnenhof in Brühl. Die vier Musiker aus Wermelskirchen hat die Liebe zu den Beatles zusammengeführt. Wichtig für RubberSoul ist die Umsetzbarkeit der Stücke bei minimaler Instrumentierung. Karten gibt es zum Preis von 16,00/12,00 Euro.


Freuen Sie sich am 19. Juni, um 19 Uhr auf den Auftritt des Bläserensembles der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl The Lope. Summer-Time ist das Motto dieses Abends im Dorothea Tanning Saal des Max Ernst Museums in Brühl. Mit diesem spannenden und abwechslungsreichen Programm erwartet Sie ein besonderer Hörgenuss. The Lope präsentiert High-lights aus der Filmmusik und aus Musicals. Eintrittskarten kosten 8,00/4,00 Euro.

(tg) Monika Müller-Brühl wurde 1942 in Florenz geboren. Nach dem Abitur an der deutschen Schule in Rom begann sie für kurze Zeit ein Kunststudium in Basel, brach das Studium jedoch ab, um 1964 Helmut Müller-Brühl zu heiraten, den langjährigen Leiter der Brühler Schlosskonzerte, der übrigens am Pfingstsonntag mit dem Kölner Kammerorchester im Petersdom vor dem Papst auftrat. Nach der Heirat absolvierte Monika Müller-Brühl eine Ausbildung zur Sekretärin BDI und konnte so ihrem Mann in vielfältiger Weise zur Seite stehen. Die Mutter zweier inzwischen erwachsener Kinder und Großmutter von zwei Enkeln studierte später ein weiteres Mal. Das Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft schloss sie an der Universität zu Bonn erfolgreich ab.

Die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde Heiliger Johannes der Täufer feiert das 26. Griechische Johannisfest. Wie in den Jahren zuvor, wird auch in diesem Jahr ein buntes Fest mit Tanz, Musik und leckerem griechischem Essen und Trinken veranstaltet. Erzpriester Constantin Miron lädt die Bevölkerung ein, am Sonntag, 21. Juni ab ca. 11 Uhr auf dem innerstädtischen Festplatz „Bleiche“, mitzufeiern und so am Gelingen des Bürgerfestes mitzuwirken. Seit über 25 Jahren trägt die Veranstaltung zu einer zwanglosen Begegnung von Deutschen und Griechen sowie Bürgerinnen und Bürgern anderer Nationalitäten in Brühl bei.
(tg) Mit einem großen Konzert vor rund 350 geladenen Gästen feierte der bekannte Brühler MGV Eufonia kürzlich im Loplop-Garten des Max Ernst Gymnasiums sein 25-jähriges Bestehen. Dabei präsentierten die von Chorleiterin Christina Kröhne dirigierten Sänger neben etlichen Highlights der vergangenen Jahre auch neue Stücke. Besonders gelungen waren dabei die Adaptionen von Drafi Deutschers Kulthit „Marmor, Stein und Eisen bricht“, von dem Chormitglied Bernhard Reichenberger Fassungen im Stil von Gregorianischen Choralgesang, Beethoven, Mozart, Wagner, Stockhausen, Brahms, Strauss arrangierte.