Jahrgang 2013
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(tg) Karin Friedrich wurde 1962 in Stuttgart geboren. Nach ihrem Graphik-Design-Studium arbeitete sie 15 Jahre als Layouterin und später Cheflayouterin in Werbeagenturen in Frankfurt, Stuttgart, Dortmund und Heilbronn. Danach wurde sie professionelle freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier. Sie war in Heilbronn an der VHS in der Erwachsenenbildung tätig. Im Sommer des letzten Jahres zog sie mit ihrem aus dem Rheinland stammenden Mann nach Brühl.
Noch bis zum 17. November zeigt sie nun zusammen mit dem ebenfalls in Brühl wohnenden Künstler Matthias Hentschel ihre gemeinsame Ausstellung „Das Bild ist anwesend“, die in der Orangerie von Schloss Augustusburg täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen ist. Während Matthias Hentschel Cyanographagen und Anaglyphen ausstellt, präsentiert Karin Friedrich zumeist großformatige Bilder.

„Ich habe mein Leben lang gemalt“, sagt die Künstlerin, die im Frechener Kunstzentrum Signalwerk ihr eigenes Atelier besitzt, dort drei bis vier Mal in der Woche malt und auch Workshops in Acrylmalerei und Zeichnen für Erwachsene anbietet. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Karin Friedrich, die auch in der Brühler IG Künstler und im Brühler Kunstverein aktiv ist, mit gegenständlicher Malerei. Sie mag Naturbilder, Abbildungen von Pflanzen und dem Mensch in der Natur. Mit ihrer Fotokamera hält sie spannende Momente fest, die dann auf der Leinwand liniengetreu und realistisch gemalt werden. „Ich suche immer Muster und frage mich, wie sie in der Malerei umzusetzen sind“, sagt Karin Friedrich. „Malerei bedeutet für mich Problemlösung. Ich beschäftige mich meditativ mit dem Zusammenspiel der Farben, so dass sie eine Aussage machen. Ich beschäftige mich mit den Formen und überlege, wie viel Wirklichkeit ein Bild verträgt. Wie bringe ich was rüber?“
In der Orangerie zeigt Karin Friedrich ihr erste größere Ausstellung in der Schlossstadt. Zuvor hat sie schon als Gast im Rahmen der „Offenen Ateliers“ in Brühl Arbeiten bei der Künstlerkollegin Margot Schul präsentiert. Parallel zur aktuellen Ausstellung stellt sie in einer Rösrather Bank „Seerosenbilder“ aus.

Ich lebe in Brühl seit ....
Juni 2012.

Am besten gefallen mir an Brühl ....
das historische Ambiente, die Bürgerhäuser und die Schlösser.

In Brühl vermisse ich, ....
dass die einzelhändlerische Vielfalt beginnt, am Stock zu gehen.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
der gepflegte Schlosspark, der Wald mit den Weihern dahinter und die alten Bestände mit den Papageien.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich in ....
den Wasserturm, wo man lecker essen kann oder ins Weinhaus Weber, dem Stammlokal der IG Brühler Künstler.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
im Brühler Kunstverein, in den ich mich sehr einfach eingliedern und mitmachen konnte.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass sie unterstützt, dass die Kulturszene weiterhin sehr lebendig bleibt.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
positiv. Mir ist aufgefallen, dass mit vielfältigen Aktivitäten Gemeinschaft gelebt wird.

An den tollen Tagen findet man mich ....

mittendrin. Ich habe in diesem Jahr den Sturm auf das Rathaus mitgemacht, ich habe mir verkleidet mit einer Art Clwonskostüm den Zug angesehen und einen Kneipenabend verbracht. Ich war neugierig auf den Karneval und habe gestaunt.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
lebensfroh, lebensnah und historisch sehenswert. In der Stadt ist alles eng beieinander, es gibt schöne Museen.

Am besten abschalten kann ich bei ....
beim Malen und beim Wandern.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich über ....

die Vorwarnung des Blitzmarathons. Wenn man tatsächlich etwas erreichen möchte, sollte man das nicht vorher ankündigen.

Mein letzter Kinofilm war ....
ein Film über den Maler August Renoir im ZOOM Kino.

Mein letztes Buch war ....
„Der Apfelgarten“ von Adele Crockett Robertson, ein guter Spiegel seiner Zeit.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
eher peripher.