Jahrgang 2014
Öffnen
Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button

Die WM in Brasilien hat es erneut deutlich gezeigt. Die Menschen sind „onliner” denn je. Die Anzahl der Postings in den sozialen Netzwerken sprengten während des Finales alle Rekorde. Doch wie nutzen die Menschen das Internet noch? Informieren Sie sich dort auch über die kulturellen Angebote in Brühl? Wir haben uns in der Stadt umgehört.

 

Kira Wallmeroth:

Ich informiere mich online. Ansonsten spreche ich viel mit Freunden, mir fallen auch Plakate auf. Ich fand das Theaterfestival sehr schön, ich habe eine Vorstellung des Kleinen Theater Brühls besucht. Die Veranstaltungskalender nutze ich eher selten, die sind sehr unverbindlich.


Sebastian von Waldow:

Das mache ich online. Ich gehe aber auch einmal im Monat ins Rathaus und informiere mich anhand der aushängenden Plakate über die aktuellen Veranstaltungen in Brühl. So bekomme ich auch interessante Ausstellungen etwa im Max Ernst Museum mit. Die Aktivitäten von vielen Vereinen bleiben leider im Verborgenen. Es ist schwierig, die Zielgruppe zu erreichen. Die Streuverluste sind auch im Internet groß. Ansonsten recherchiere ich im Internet über Suchmaschinen wie Google.


Jan Vilkman:

Online und über meine Mutter. Die sitzt im Kulturausschuss. Viel läuft auch über Facebook. Dort berichten die Leute über die Veranstaltungen, zu denen sie gehen. Ich freue mich schon auf das ZOOM Open Air im Rathaus-Innenhof. Da gehe ich gerne spontan hin. Ich mag auch die Musikangebote im Cultra wie „Schlagseite“. Ich bin aber nicht jeden Tag in Brühl. Generell gilt: Wer seine Online-Präsenz ausbaut, hat den richtigen Weg eingeschlagen.



Hans-Henning Hossmann:

Ich nutze eine Menge verschiedener Quellen. Ich interessiere mich für die Flyer der Stadtverwaltung oder informiere mich online auf der Webseite der Stadt Brühl unter bruehl.de oder kums.de. Auch die Seiten des Brühler Kunstvereins oder die Seite Einfach blau von Günter Wagner sind gut. Ich finde mich da gut zurecht. Manchmal könnten einige Seiten etwas professioneller sein, aber das macht auch den Charme von Brühl aus. Ich mag die vielen Ausstellungen in Brühl.


Maike und Oliver Cyrus mit den Kindern Maximilian und Amelie:

Unterschiedlich. Im Internet auf bruehl.de, im Schlossboten, über Mundpropaganda. Auch über die Aushänge im Kindergarten. Die Informationen könnten allerdings noch besser sein, man erfährt leider öfter zu spät von schönen Veranstaltungen. Für die kleinen Dötzchen könnte es auch gerne mehr Angebote geben. Prima finden wir Angebote wie das neue Elterncafe im Jugendkulturhaus Cultra. Darüber wurden wir informiert.
Siegfried Kleinsmann: Sowohl als auch. Ich nutze die Tages- und Wochenzeitungen, ich gehe oft ins brühl-info. Das ist eigentlich meine erste Anlaufstelle, der Service ist gut, die Mitarbeiter sind immer sehr freundlich. Meistens kaufe ich meine Eintrittskarten dort. Für die Größe der Stadt sind die kulturellen Angebote in Brühl bemerkenswert vielfältig und anspruchsvoll. Brühl ist eine Kulturstadt. Ich mag das ZOOM Open Air, die Veranstaltungen im Tanning Saal.


Johanna Müsgen:

Die Informationen stehen alle in der Ratspost, in der auch alle Flyer zu den Veranstaltungen der Vereine beiliegen. Ansonsten informiere ich mich gerne im brühl-info. Ich surfe auch zu den Seiten, die mich interessieren, zum Beispiel die Webseite der Brühler Schlosskonzerte. Die Vereine könnten sich noch besser im Internet präsentieren, von vielen Veranstaltungen erfährt man dann eher durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Ich würde mich außerdem freuen, wenn die Rathaus-Galerie als städtische Immobilie wieder von den Vereinen genutzt werden könnte, um sich darin zu präsentieren.


Stefan Wöstefeld:

Ich informiere mich vor allem beim brühl-info, über Zeitungsbeilagen und über  bruehl.de über die Veranstaltungen in Brühl. Wenn ich durch die Stadt spazieren gehe, nehme ich mir auch den Flyer mit dem ZOOM Programm mit, ich gucke mir gerne die Plakate an.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos)