Jahrgang 2016
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(tg) Uschi Tepaße wurde 1968 in Coesfeld geboren. Nach ihrem Abitur im Jahr 1988 ging sie für ein Jahr als Au-Pair nach Paris. Dort entdeckte sie ihre Beisterung und Leidenschaft für die Zirkuswelt. Sie war fasziniert von den Jongleuren und später von den Akrobaten und schloss sich ihnen im Cirque Plume, einem sehr poetischen Zirkus, eine zeitlang an. Dabei kam ihr zugute, dass sie als Kind geturnt hatte, Handstand und Flicflac konnte und eine gute Körperspannung besaß.

Zurück in Deutschland sparte Uschi Tepaße einige Jahre das nötige Geld an, um sich die Ausbildung an einer Zirkusschule leisten zu können. Sie erlernte den Beruf der Zirkuspädagogin, den sie 26 Jahre freiberuflich und seit diesem Jahr als Teilzeitkraft bei der LAG Zirkuspädagogik ausübt. Als Bildungsreferentin reist sie viel herum. Zuletzt aber kümmerte sie sich um ein von mehreren Institutionen gefördertes spannendes Projekt vor der eigenen Haustür in Brühl.

Zusammen mit Ulrike Zavelberg, einer Dozentin der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl, hatte sie im Sommer das Kooperationsprojekt „Zirkusmelodien in Brühl” in Leben gerufen, bei dem neun geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie zwölf Schülerinnen und Schüler des Max Ernst Gymnasiums gemeinsam Zirkuskunststücke einübten und musizierten. Zu instrumental bunt gemischten Arrangements probten die Jugendlichen Darbietungen aus den Bereichen Akrobatik, Jonglieren und Trapez. Auch ein Clown durfte nicht fehlen. Ende November wurde das Programm auf einem Manegenteppich in der Turnhalle des Gymnasiums aufgeführt.

Die Vorführung wurde ein schöner Erfolg, besonders wichtig war den beiden Projekt-Leiterinnen, dass die Kinder alle zusammen agierten und keine Grüppchen entstanden waren. „Das war auch unser Ziel”, freute sich Uschi Tepaße. „Die geflüchteten Kinder und Jugendlichen, die inzwischen in Brühl leben, sollen in das kulturelle Leben unserer Stadt integriert werden. Es hat den Kindern gefallen, sie haben regelmäßig teilgenommen und mit großer Freude ihre Kunststücke einstudiert.”


Ich lebe in Brühl seit ....
knapp zehn Jahren in Kierberg.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
dass man im Alltag ganz entspannt Fahrradfahren kann. Ich fahre viel
und gerne.

In Brühl vermisse ich ....
einen zweiten oder auch dritten Kinosaal im ansonsten sehr schönen ZOOM Kino.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
die Attraktion Talokan im Phantasialand mit Blick nach vorne.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ins ....
Ich habe keine Stammkneipe und gehe überall hin. Im Sommer sitze ich am liebsten irgendwo draußen.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
nicht so sehr. Ich engagiere mich aber beim Schulhof-Schließdienst mit zehn weiteren Kierberger Familien.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass defekte Sportgeräte in Brühler Schulen zügiger und überhaupt repariert werden. Der Unterricht ist sehr eingeschränkt.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
Ich bin seit Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten.

An den tollen Tagen findet man mich ....
auf jeden Fall mitten im Straßenkarneval, am liebsten draußen bei den Zügen.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
nette, gemütliche, kleine Schlossstadt mit angenehmer Atmosphäre in der Nähe von Köln.

Am besten abschalten kann ich beim ....
Wandern, am liebsten in den Alpen.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich über ....
eine verspätete Bahn, wegen der ich meinen Anschlusszug verpasst habe und zu spät zu einem Termin kam.

Mein letzter Kinofilm war ....
„Nur Fliegen ist schöner” im ZOOM Kino.

Mein letztes Buch war ....
„Wasser für die Elefanten”, das Buch mit dem schönsten Ende der Welt von Sara Gruen.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
sehr. Ich war beim letzten Aufstiegsspiel dabei und bin nach dem Abpfiff auch über das Feld gelaufen.