Jahrgang 2017
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(tg) Oleksii Gnievyshev wurde 1991 im Kiew geboren. Er studierte an der dortigen Kunstakademie und schloss das Studium im Jahr 2014 erfolgreich ab. Im gleichen Jahr heiratete er seine Frau Irina, die bereits seit 13 Jahren in Deutschland lebt und zog nach Brühl. Dort malt er in seinem eigenen Atelier und nimmt auch nun bereits zum zweiten Mal an den „Tagen des offenen Ateliers” am 13. und 14. Mai teil.

Schon als Kind fand Oleksii Gnievyshev großen Gefallen am Malen. Zunächst benutzte er Aquarellfarben, dann fand er als Achtjähriger zufällig ein paar Ölfarben, die seine Mutter während ihres Design-Studiums verwendet hatte. „Diese Farben waren ein Traum für mich”, erinnert sich der Maler, der fortan bis heute ganz überwiegend mit Ölfarben arbeitet. Der Künstler malt in seinem besonderen, einzigartigen Stil. Er vereint den klassischen Realismus mit einem modernen Ansatz. In seiner aktuellen Bildserie erzählt Oleksii Gnievyshev Geschichten der griechischen Mythologie und auch das Zwischenspiel der menschlichen Natur mit dem Tier. Die Schönheit der Interaktion zwischen zwei Wesen trägt das besondere Etwas auf die Leinwand, findet der Maler.

Auch Brühler Motive haben es dem jungen Künstler angetan. Oft sieht man ihn mit seiner Staffelei auch vor Brühler Gebäuden wie der griechisch-orthodoxen Kirche, der Kirche St. Margareta oder dem Brühler Schloss. Dabei kommt er auch gerne mit den Menschen ins Gespräch. Seine Werke hat er schon oft ausgestellt. Im Dezember waren sie in der Rathausgalerie zu sehen. Aktuell läuft noch bis zum 9. Juli seine Ausstellung „Videniya” in der Universitäts- und Stadtbibliothek in Köln. Vom 8. bis 12. Mai weilt er auch zur Eröffnung einer weiteren Ausstellung in Catania/ Sizilien. Die Ausstellungseröffnungen werden auch häufig musikalisch umrahmt von seiner Frau, die am Piano sitzt und barocke Lieder singt.

Oleksii Gnievyshev, der auch zwei Schülerinnen unterrichtet, freut sich bereits auf viele spannende Begegnungen an den Tagen des offenen Ateliers. Im vergangenen Jahr schauten einige Dutzend Kunstinteressierte bei ihm in der Arndtstraße 6 vorbei, auch die lokale Tagespresse berichtete über ihn.


Ich lebe in Brühl seit ....
seit 2014 in Brühl-Nord.

Am besten gefällt mir an Brühl ....
das Schloss mit seinem schönen Schlosspark.

In Brühl vermisse ich ....
ein größeres Atelier zum Arbeiten. Im Moment arbeite ich noch etwas beengt zuhause.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
der See im hinteren Bereich des Schlossparks in der Nähe der Bahngleise.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ins ....
Eiscafé Cercena oder ins Season's.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
in der IG Brühler Künstler. Ich mache auch wieder bei den Tagen des offenen Ateliers mit.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass die Flüchtlinge z.B. aus Syrien auch weiterhin gut versorgt werden.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
Ich bin orthodox, glaube an Gott und bin ansonsten eher neutral eingestellt.

An den tollen Tagen findet man mich ....
auf der Straße, wo ich mir gerne die Karnevalszüge von Brühl und Köln anschaue. Für mich als Ukrainer ist der Karneval ein bisschen komisch, aber auch sehr lustig. Ich habe viel Spaß.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
eine Kleinstadt in der Nähe von Köln mit dem Schloss und dem Phantasialand.

Am besten abschalten kann ich bei ....
Spaziergängen im Schlosspark, um die Seen oder in der Eifel.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich ....
als klassischer, realistischer Maler darüber, dass bei der Vergabe von Stipendien fast immer nur moderne Künstler mit Installationen oder anderen Werken gewinnen.

Mein letzter Kinofilm war ....
das Musical „La La Land”. Ich liebe diesen Film.

Mein letztes Buch war ....
das 2.000 Jahre alte Buch „Metamorphosen” von Ovid über die griechische Mythologie.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
nicht so sehr. Ich gucke Fußball meistens nur bei den großen Turnieren wie Welt- oder Europameisterschaften.