Jahrgang 2017
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Seit dem 23. November und noch bis zum 23. Dezember findet der beliebte Brühler Weihnachtsmarkt statt. An zahlreichen Ständen finden die Besucher ein großes und abwechslungsreiches Angebot vor, zudem gibt es auch ein interessantes Unterhaltungsprogramm auf der Bühne. Wir wollten diesmal von den Besuchern wissen, wo ihre Prioritäten liegen. Kaufen oder Klönen?

Franz Wessels: Beides, klönen und kaufen ist angesagt. Ich klöne gerne mit Freunden und lustigen Menschen. Wir verabreden uns meistens in großer Runde der Schützenbruderschaft. in der Enzianhütte. Am Brühler Weihnachtsmarkt gefällt mir das bunte und abwechslungsreiche Angebot und die schönen Stände.


Daniela Waltenspiel mit Tochter Smilla sowie Daniela Haller mit Sohn Phil: Wir haben bei Terre des Hommes ein paar Lose gekauft. Jetzt gehen wir mit den Kindern zum Karussell. Wir wohnen in der Stadt. Gefühlt fahren sie darauf an jedem zweiten Tag. Manchmal fahren sie auch mit der schönen Schweinchenbahn. Wir verabreden uns auch gerne zum Klönen.


Josef Rönn: Ich gehe gerne über den Weihnachtsmarkt, weil ich hier wohne. Ich klöne gerne mit Nachbarn auf einen Glühwein in der Enzianhütte. Das haben wir in den letzten Jahren immer wieder sehr gerne gemacht. Danach sind wir dann noch essen gegangen.


Karin Saß-Blauhut: Ich bin generell gerne auf dem Weihnachtsmarkt und heute weder zum Klönen noch zum Kaufen hier. Wir verkaufen faire Schokoladen-Nikoläuse für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Es ist schön, wenn die Leute nicht den billigsten Nikolaus kaufen, sondern einen bei uns erwerben, der fair gehandelt wurde, so dass die Produzenten in Südamerika davon profitieren. Ansonsten bummeln wir gerne bei Dunkelheit über den Weihnachtsmarkt und genießen die schöne Atmosphäre bei einem Glühwein.


Anita Meiners: Ich helfe gerne an einem Stand für eine gute Sache mit. Der Brühler Weihnachtsmarkt ist ein schöner, kleiner und gemütlicher Weihnachtsmarkt. Ich kenne Menschen aus Köln, die jedes Jahr wiederkommen, weil es ihnen hier so gut gefällt. Ich lebe seit sieben Jahren in Brühl, mag vor allem die Keramiken von dem Töpferstand und habe auch schon bei einigen Ständen etwas gekauft. Wie ich von einer Frau, die an einem Stand arbeitet, allerdings gehört habe, wird auch leider viel geklaut. Das finde ich sehr schade.


Micka Berboth: Ich hasse Weihnachtsmärkte, weil es seit Jahrzehnten eh immer die selben Stände an den gleichen Stellen gibt. Abgesehen davon habe ich einmal auf einem Weihnachtsmarkt in einer Bude gearbeitet, die genau zwischen einem Reibekuchenstand und einem Stand für Parfüm lag. Seitdem kriege ich den Geruch aus dieser Mischung leider nicht mehr aus meiner Nase.


Stephanie und Daniel Hermes mit den Söhnen Emil und Fritz: Wir klönen ganz gerne und gehen mit den Kindern über den Weihnachtsmarkt. Wir Erwachsenen freuen uns dann über einen Eierpunch, die Kinder fahren später mit dem Karussell.


Angelika und Rudolf Troniseck: Wir kommen aus München, wo wir seit dreißig Jahrenn wohnen, und sind mal wieder in der alten Heimat in Brühl. Die Weihnachtsmärkte sind ja in jedem Jahr überall die gleichen. Das Angebot unterscheidet sich nicht so sehr. Sehr empfehlenswerte Weihnachtsmärkte gibt es in Altötting oder auf der Fraueninsel im Chiemsee. Die sind weitläufiger und haben ein anderes, alternatives und nicht alltägliches Angebot. Wir mögen es aber, über den Brühler Weihnachtsmarkt zu spazieren.


Eine Umfrage von
Tobias Gonscherowski (Text)
und Bernhard Münch (Fotos)