Jahrgang 2018
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(tg) Jean-Pierre Palmier wurde 1981 in Gütersloh geboren und hat – anders als es der Name vielleicht vermuten lassen würde – keine französischen Wurzeln. Jedenfalls weitgehend. Der Vater ist Spanier, die Mutter Deutsche. Schon als Teenager begann er die Fußball-C-Jugend von Schwarz-Weiß Marienfeld zu trainieren. Auch seine Leidenschaft fürs Kino entwickelte er in jenen Tagen. „Ich bin ständig ins Kino gegangen und habe immer gerne Filme geguckt”, erinnert sich der 36-Jährige.

Nach dem Abitur studierte er in Bielefeld Literaturwissenschaft. 2007 beendete er das Studium erfolgreich. Anschließend promovierte er über „Die Bedeutung von Emotionen beim Verstehen von Erzählungen”. „Ich wollte den Zusammenhang herausfinden, warum man sich beim Lesen von Texten emotional angesprochen fühlt, sie aber logisch nicht begreift”, erklärt Jean-Pierre Palmier. Bis zum Jahr 2014 arbeitete er als wisschenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni in Bielefeld, danach zog er mit seiner Freundin ins Rheinland, wo beide neue Jobs fanden. Die nach der Geburt des ersten Sohnes größer gewordene Familie lebt in Brühl-Ost. Er ist nun bei der „Studienstiftung des deutschen Volkes” in Bonn tätig und kümmert sich um die Stipendiatenbetreuung.

Parallel zu seinen beruflichen Tätigkeiten widmet sich Jean-Pierre Palmier auch dem Schreiben. Er ist Autor von bereits drei Filmbüchern, die er zusammen mit seiner Co-Autorin Susanne Kaul über die großen Regisseure Stanley Kubrick, David Lynch und Quentin Tarantino verfasst hat. Bald erscheint auch sein aktuelles Werk über den Filmemacher Michael Haneke, der, so Palmier, „alles andere als Wohlfühlfilme dreht und die Zuschauer eher verstören will”. Im Dezember referierte er auf Einladung des ZOOM Kinos über drei Streifen, die im Rahmen einer Reihe mit Filmen von Michael Haneke gezeigt wurde. „Er hat so gut in die Filme eingeführt, dass man danach richtig große Lust hatte, sie sich anzugucken”, lobte ZOOM-Vorstand Hans-Jörg Blondiau. „Mein Ziel ist, in meinen Büchern für den normalen Kinogänger ebenso verständlich zu schreiben, wie auch dem wissenschaftlichen Anspruch eines Universitätsprofessors zu genügen”, sagt Jean-Pierre Palmier. Nach dem Feedback, das er bis jetzt bekommen hat, ist ihm dies gut gelungen.


Ich lebe in Brühl seit ....
2014 in Brühl-Ost.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
dass es alles gibt. Es gibt Seen, ein Schwimmbad, ein Programmkino, zwei UNESCO Weltkulturerbe, die Nähe zur Natur und zwei Großstädten wie Köln und Bonn.

In Brühl vermisse ich ....
meine Bielefelder Freunde.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
der Schlosspark im Sommer. Da bin ich gerne mit meinem Sohn. Und das ZOOM Kino.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich in ....
die Pizzeria Casanova.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
bei den Alten Herren des SC Brühl. Wir spielen vereinzelt bei einigen Turnieren mit.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass sie pragmatisch und lebensnah ist und über das Schreibtischende hinaus schaut.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
eine ästethische. Ich bin nicht gläubig, interessiere mich aber sehr für Architektur und bin ganz begeistert von den Fenstern von St. Margareta.

An den tollen Tagen findet man mich ....
entweder auf einer Dienstreise oder zuhause.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
„The Place to live”, wenn man Kinder hat. Ich schwärme überall von Brühl.

Am besten abschalten kann ich beim ....
Fußballspielen, Joggen oder im Lesesessel.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich über ....
die Kommunikations- und Informationswege im Rathaus.

Mein letzter Kinofilm war ....
„Score”, ein Dokumentarfilm über Filmmusik und die großen Komponisten von Filmmusik.

Mein letztes Buch war ....
„Die Welt von gestern” von Stefan Zweig.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
nur, wenn der FC gegen meinen Lieblingsverein, den FC Schalke 04, spielt.