Jahrgang 2018
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Brühler Bilderbogen Dezember 2018

Liebe Leser,
„Singen ist gesund.“ Diese Ansicht vertreten voller Überzeugung Pia Regh, Siegfried Bernhöft und Sabine Hittmeyer-Wittke von der Brühler Chorvereinigung, die wir für diese Ausgabe zum persönlichen Gespräch getroffen haben. Am 16. Dezember präsentiert der Chor um 16 Uhr in der festlichen Atmosphäre der Schlosskirche Maria von den Engeln sein „Konzert zur Weihnachstzeit“. Warum singen gesund ist? „Weil es die rechte Gehirnhälfte fordert“, so die Antwort der erfahrenen Sänger. Ihre Begründung: Während wir die meisten Dinge sozusagen mit links oder besser gesagt der linken Gehirnhälfte erledigen, wäre die rechte weniger aktiv. Und wenn die fleißig beschäftigt würde, wäre das gut. „Das ist alles ärztlich erwiesen.“ Dann wollen wir das gerne einfach mal so glauben.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR ist mit einem Gemälde von Max Ernst beschenkt worden: „Petite Forêt / Little Forest.” Die Max Ernst Gesellschaft, deren Mitglieder die Arbeit des Museums unterstützen, übergab das 1930 entstandene Werk der Stiftung Max Ernst, die es demnächst der Öffentlichkeit im Museum zugänglich machen wird.

Das Gemälde stammt aus dem Nachlass von Dorothea Tanning, der amerikanischen Künstlerin und vierten Ehefrau von Max Ernst.


Auf die einmalige Gelegenheit für die Erwerbung hatte das Max Ernst Museum Brühl des LVR hingewiesen, das ebenfalls in diesem Jahr einen Ankauf von fünf Werken aus dem Nachlass tätigte. Das kleinformatige Gemälde „Petite Forêt / Little Forest“ (1930, Öl auf Karton, 18,4 x 10,2 cm) demonstriert Max Ernsts visionären Einfallsreichtum verbunden mit einer für den Künstler typischen augenzwinkernden Ironie.

Es gibt viele Möglichkeiten, privat oder im Verein eine Weihnachtsfeier auszurichten. Wir haben uns in Brühl einmal umgehört.




Miriam Berke mit Sohn Arian:

Im Kindergarten St. Stephan, wo ich ein Praktikum mache, gab es nach einem Gottesdienst einen schönen Weihnachtsbasar. Danach gab es Kaffee und Kuchen. Wir haben vorher tagelang dafür gebastelt und Kränze gebunden. Außerdem feiert mein Sohn auch im Kindergarten von St. Margareta. Dort gibt es auch ein adventliches Singen in der Kirche.

Bereits zum 21. Mal präsentiert ZOOM zum Jahreswechsel die Brühler Filmtage. Anlass für die ersten Brühler Filmtage im Jahr 1998 war eine Auszeichung der Film- und Medienstiftung NRW für die Programmgestaltung 1997 im ZOOM Kino. Die Filmtage waren ein Dankeschön an die Zuschauerinnen und Zuschauer, ohne die das Kino und somit die Programmgestaltung und daraus resultierend die Auszeichnung nicht existieren würden.

ZOOM wurde auch in diesem Jahr wieder auf Bundes- und Landesebene ausgezeichnet. „Wir haben uns sehr über die Anerkennung gefreut und möchten das mit unserem Publikum zusammen bei den 21. Brühler Filmtagen feiern. Wir haben ein abwechslungsreiches Programm aus Filmen, die in der letzten Zeit gestartet, aber im ZOOM Kino noch nicht gelaufen sind, zusammengestellt”, berichtet ZOOM-Vorstand Hans-Jörg Blondiau.

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Marienhospital Brühl die Adventsaktion „vorFREUDE“. Bürgerinnen und Bürger sind im Dezember an sechs Abenden herzlich zu kostenlosen Konzerten in die Kapelle des Krankenhauses eingeladen. Engagierte Brühler Chöre und Einrichtungen für Kinder sorgen für vorweihnachtliche Stimmung. Mit dabei sind: 11.12. Tagesstättenverbund Ost, 12.12. Kinderhaus Schumaneck, 18.12. Kath. Kita St. Pantaleon und 19.12. Kirchenchor der ev. Kirche Kantorei und die Brühler Chorvereinigung.

„Großes Konzert der Brühler Chorvereinigung zur Weihnachtszeit”
Am dritten Adventssonntag, den 16. Dezember, präsentiert die Brühler Chorvereinigung um 16 Uhr in der festlichen Atmosphäre der Schlosskirche Maria von den Engeln vor der Kulisse des barocken Hochaltars ihr „Konzert zur Weihnachstzeit”.

Dieses Konzert hat eine große Tradition und findet nun bereits zum 42. Mal in Folge statt. 1977 hatte der damalige Oberpfarrer Philipp Lehnen erstmals die Schlosskirche für die Chorvereinigung geöffnet. Wir haben uns mit Pia Regh, der 1. Vorsitzenden des Chors, mit dem Chorleiter Siegfried Bernhöft und der 2. Vorsitzenden Sabine Hittmeyer-Witzke unterhalten.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt zum ersten Mal in Europa eine Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Ruth Marten (*1949), die durch ihre überraschenden, witzigen und subversiven Bearbeitungen alter Drucke bekannt geworden ist. Rund 200 Arbeiten auf Papier, Gemälde und Objekte aus nahezu fünf Jahrzehnten werden bis zum 24. Februar 2019 in Brühl zu sehen sein.

Die in New York City geborene und dort lebende Künstlerin arbeitete in den 1970er-Jahren als Tätowiererin, als eine der ersten Frauen in diesem Bereich, und war ab 1980 als Illustratorin für zahlreiche Magazine und Zeitschriften (u.a. The New Yorker, Time Magazine), für Buch-und Musikverlage und zeitweise auch als Modezeichnerin (Vogue und Harper’s Bazaar) tätig. Seit Ende der 1980er-Jahre setzte sie sich künstlerisch intensiv mit dem Thema „Haar” auseinander.

Am 25. Januar um 19 Uhr 30 wird der Brühler Oratorienchor unter der Leitung von Michael Ostrzyga Georg Friedrich Händels Oratorium „The Messiah“ in der Pfarrkirche St. Margareta aufführen.

Das große dreiteilige Werk wird in englischer Sprache gesungen. Das Konzert ist gleichzeitig Abschiedskonzert des langjährigen Chorleiters Michael Ostrzyga, der nach elfjähriger, äußerst erfolgreicher Arbeit mit dem Chor die Leitung nun an die junge Kölner Dirigentin Judith Mohr übergibt.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 60 Jahren
Kinderheim eingeweiht

Haus Ehrenfried ist in Brühl längst Geschichte, nichts mehr erinnert in der Liblarer Straße an das großzügige Areal, auf dem am 7. Dezember 1958 das neue Kreiskinderheim eingeweiht wurde. Es war damals Jakob Sonntag, seit 1926 Leiter des Jugendamtes des Landkreises Köln, der durch seine Initiative das Haus am Brühler Standort möglich gemacht hatte.

Verlagssonderveröffentlichung - Promotion

Im Gegensatz zu anderen Brühler Einkaufsstraßen kann die Kölnstraße jetzt in der Vorweihnachtszeit 2018 aufatmen. Die mehrere Monate andauernde Großbaustelle und die damit verbundene Komplettsperrung der Heinrich-Esser-Straße ist seit einigen Wochen endlich Vergangenheit. Somit können auch Kölnstraße-Kunden den Belvedere-Parkplatz wieder aus allen Richtungen anfahren.

Auch ein weiteres Ärgernis, das die  Einzelhändler und Gastronomen der Kölnstraße im Sommer noch beschäftigte – die Anhebung der Belvedere-Parkgebühren sowie das kostenpflichtige Parken bis 23 Uhr – wurde seitens der Brühler Stadtverwaltung kürzlich teilweise wieder zurückgenommen. Kostenpflichtiges Parken gilt nun bis 20 Uhr auf dem Belvedere-Parkplatz. Zumindest die Brühler Gastronomie, besonders auch die auf der Kölnstraße, konnte sich über diese städtische Entscheidung freuen.
Das Thema Parken in der Brühler Innenstadt erhitzte in diesem Jahr 2018 generell die Gemüter des Brühler Einzelhandels und der Gastronomie. Denn für die Gewerbetreibenden in der Innenstadt ist genügend Parkraum mit moderaten Parkgebühren ein Segen und überlebensnotwendig. Die Brühler Politik und Stadtverwaltung sehen das aber anscheinend anders. Sie haben 2018 dem bösen „Parksuchverkehr” in Brühl heftigst den Kampf angesagt. Im Zuge des Großprojekts Rathausneubau wurde der Janshof als ein wichtiger, zentrumsnaher Parkplatz komplett gesperrt. Und es ist auch derzeit nicht geplant, diesen Parkplatz jemals wieder zu eröffnen, selbst wenn das neue Rathaus irgendwann einmal steht. Politik und Stadtverwaltung träumen von einer „Grünoase” auf dem Janshof, Einzelhändler und Gastronomie fürchten einen weiteren Rückgang von Kundenfrequenz. Hier werden die nächsten Jahre zeigen, welche wichtige Rolle das zentrumsnahe Parken in einer Innenstadt spielt.