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Liebe Leser,
Amerika hat einen neuen Präsidenten gewählt, und die große Mehrheit weltweit begrüßt die Wahl des Demokraten Barack Obama ausdrücklich. Nach den acht nicht gerade sonderlich erfreulichen Jahren des Präsidenten Bush und dem auf politischer Ebene zeitweise arg gestörten Verhältnis von Deutschen und Amerikanern kommt es nun zum herbeigesehnten Wechsel. Dabei ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten den Deutschen immer noch sympathisch. Auch haben einige amerikanische Bräuche zuletzt in Deutschland immer mehr Freunde gefunden. Davon zeugt auch das letzte Titelbild des Brühler Bilderbogen, auf dem drei Halloween feiernde Mädels zu sehen waren, genauso wie das aktuelle, das den Badorf Gospelchor „Carpe Diem“ zeigt, der am 29. November ein großes Konzert geben wird.
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Das Thema Kriminalität ist allgegenwärtig und beschäftigt auch die Brühler Stadtverwaltung. Kürzlich gründete Bürgermeister Michael Kreuzberg den kriminalpräventiven Rat der Stadt Brühl. Damit sollen die bereits handelnden Akteure noch besser vernetzt und neue Aufgabenfelder mit Handlungsbedarf erschlossen werden. Leiter des kriminalpräventiven Rates wurde Hartwig Bosseler. Als drängende Themen wurden eine schnellere Ahndung begangener Straftaten insbesondere von Jugendlichen sowie ein wirksamer Täter-Opfer-Ausgleich ausgemacht.
Dem Brühler Bilderbogen liegen die Zahlen zur Kriminalstatistik 2007 vor, die besagen, dass die Zahl der Geschäfts- und Wohnungseinbrüche gestiegen ist, während die Zahlen der Diebstähle von Fahrrädern, Mopeds und Krad rückläufig und die Diebstähle aus Kfz sogar stark abnehmend ist. Wir haben uns mit Menschen in der Brühler Innenstadt unterhalten und mit ihnen über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücke im Umgang mit Straftaten gesprochen.
Nikolas Bletsos mit Sohn Jannis: Sehr sicher. Bei mir wurde noch nicht eingebrochen. Ich traue mich auch abends auf die Straße. Ich wohne in Brühl-West, einer sehr ruhigen Gegend. Außerdem sieht man, dass bei uns nichts zu holen ist.
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(tg) Dieter Kühn wurde 1935 in Köln geboren. Seine frühe Kindheit verbrachte er in Bayern, dann zog die Familie 1949 zurück ins Rheinland nach Düren. Nach dem Abitur studierte er in Freiburg, München und Bonn Germanistik und Anglistik und promovierte bei Doktorvater Benno von Wiese zum Thema „Robert Musil – Der Mann ohne Eigenschaften“.
Schon während des Studiums schrieb Dieter Kühn Hörspiele für den WDR, für den er bis heute in vielfältiger Weise u. a. als „Special Guest“ und Macher der Musiksendung „Klassikforum“ tätig ist. Für sein Werk, das Romane, Erzählungen Biographien und auch Kinderbücher umfasst, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hermann-Hesse-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Hörspielpreis der Kriegsblinden. |
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„Das Engagement hinter den Kulissen ist sehr groß” Auf einen tollen Herbst mit vielen abwechslungsreichen Konzerten können sich die Brühlerinnen und Brühler auch in diesem Jahr wieder freuen. In der Vorweihnachtszeit laden u. a. zwei so unterschiedliche Chöre wie der Oratorienchor Brühl und der Badorfer Gospelchor Carpe Diem zu ihren großen Konzerten ein. Wir haben uns mit Vertretern der beiden Chöre an einen Tisch gesetzt und uns mit ihnen über den Spaß am Singen, die Chorarbeit und ihre bevorstehenden Auftritte unterhalten. Die Unterschiede zwischen den beiden Chören könnten größer fast nicht sein. Aber es gibt auch eine Menge Gemeinsamkeiten. Ellen Schreinemacher und Sandra Schüller, die Vorsitzende und die Chorleiterin von Carpe Diem, sowie Ingeborg Haschke und Rainer Panenka, die Schriftführerin und der Vorsitzende des Oratorienchors, tauschen sich interessiert aus. Auch der Chorleiter des Oratorienchors, Michael Ostrzyga ist mit von der Partie. |
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Der zuständige Regionalrat hat kürzlich beschlossen, dass das Phantasialand in einem ersten Schritt 16 Hektar zusätzliche Fläche bekommen soll. Diese befindet sich im Ville-Wald, westlich des Freizeitparks parallel zur Landstraße 194. In einem zweiten Schritt soll das Phantasialand eventuell noch weitere 14 Hektar erhalten. Hierfür muss noch ein Konzept entwickelt werden. Wenn nun das Wirtschaftsministerium des Landes NRW sowie der Landtag zustimmt, können die Erweiterungsarbeiten beginnen. Wir haben uns in der Stadt umgehört und die Bürger nach ihrer Meinung zum Ausbau des Phantasialandes befragt.

Hans-Peter Frienen: Das Phantasialand ist ein wichtiger Wirtschafts- faktor für Brühl. Man muss abwägen zwischen ökönomischen und ökologischen Interessen. Ich glaube, dass die ökonomischen Gesichtspunkte schwerer wiegen. Und bei dem Wald handelt es sich ja meines Wissens um einen recht jungen Wald. Ich halte den Pappelwald für nicht so erhaltenswert.
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„Im Cultra sollen die Jugendlichen etwas erleben, entdecken und sich entfalten können” Die Stadt Brühl hat in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) viel Geld in die Hand genommen. Rund 1,8 Millionen Euro werden in Brühl-Ost in das in gut einem Jahr dann fertig gestellte neue Jugend- und Kulturzentrum „Cultra“ investiert. Der erste Spatenstich erfolgte vor wenigen Tagen. Der Neubau ersetzt das bisherige Jugendzentrum an der Liblarer Straße. „Es entsteht ein Vorzeigeprojekt für den ganzen Rhein-Erft-Kreis, um das uns viele Städte beneiden werden“, kündigte Bürgermeister Michael Kreuzberg an. Wir haben ihn, seinen Jugendamtsleiter Lorenz Schmitz sowie Martin Uhle und Herbert Börger vom ASB zum persönlichen Gespräch getroffen.  |
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„Der Qualitätsstandard ist sehr hoch” Bereits zum zwölften Mal finden in diesem Jahr die „Internationalen FigurenTheaterTage“ in Brühl statt. Vom 16. bis 28. Oktober gastieren im Rahmen dieser außergewöhnlichen Theaterreihe zehn renommierte Puppentheater in der Schlossstadt, die in der Galerie am Schloss und im Kapitelsaal des Rathauses ihre Stücke und Programme aufführen werden. Die FigurenTheaterTage gehen auf eine Idee der langjährigen Kulturamtsmitarbeiterin Brigitte Müller zurück, die im Jahr 1986 die erste Veranstaltungsreihe dieser Art organisierte. Seitdem wird alle zwei Jahre eine besondere Atmosphäre auf die Bühne gezaubert.  |
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(tg) Prominenter Besuch weilte kürzlich im Brühler Max Ernst Museum. Der bekannte Filmemacher David Lynch besuchte das Museum. Bekannt durch Filme wie „Eraserhead“, „Der Wüstenplanet“, „Blue Velvet“ oder die Serie „Twin Peaks“ hat sich der 62-Jährige auch als renommierter Maler, Zeichner, Grafiker und Fotograf einen Namen gemacht. Wie kaum ein zweiter versteht er es, Film und Kunst wirkungsvoll miteinander zu verknüpfen. David Lynch erhielt zahlreiche Ehrungen für seine Filme, in denen er das Abgründige und das Unerklärliche bildmächtig zelebriert. Lynch war nicht nur in Brühl, um sich von Museumsdirektor Dr. Achim Sommer und Werner Spies durch die Sammlung führen zu lassen. Im Herbst des kommenden Jahr ist eine Ausstellung mit Kunstwerken des Regisseurs geplant.  |
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(tg) Inger Dahle Klocke stamnmt aus Norwegen und wurde 1962 in der Kleinstadt Lauvsnes, die auf einer Halbinsel nördlich von Trondheim liegt, geboren. In Norwegen besuchte sie verschiedene Kunst- und Handwerksschulen. Ihr Studium der Kunstpädagogik mit den Schwerpunkten Zeichnen und Holzarbeit schloss sie 1985 erfolgreich ab. Seit 1990 wohnt sie mit ihrem Mann, den sie in ihrer Heimatstadt kennenlernte, und den drei Söhnen im Alter von 11 bis 16 Jahren in Brühl.  |
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Diesmal haben wir den Spieß umgedreht. Statt die Bürger in der Brühler Innenstadt mit einem konkreten Thema anzusprechen, haben wir ihnen selbst die Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen, die sie schon immer einmal unbedingt loswerden wollten. Herausgekommen sind Fragen und Anregungen, die wir teilweise direkt an die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung weitergeben können.

Daniel Thiel: Warum wird der zweigleisige Ausbau der Linie 18 in Richtung Schwadorf nicht endlich begonnen? Warum gibt es keine besseren Takte vor allem am Sonntag? Warum wird das nicht forciert, vor allem, jetzt wo in Schwadorf viele neue Einwohner dazugekommen sind? Außerdem ist mir aufgefallen, dass Brühler Kinder nicht einfach an den weiterführenden Schulen in Brühl angemeldet werden können. Wegen der Quoten kommen nicht alle Brühler Kinder auch in Brühl unter. Das Problem stellt sich bald bei unserem Sohn. |
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