Donnerstag, 09. September 2010    
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Im persönlichen Gespräch: Kurt Schallehn, Vors. SC Brühl

Unsere Spiele sind oft interessanter als die der Bundesliga”

Nach der Bundesliga, dem Pokalwettbewerb und der Champions League hat nun auch die Fußball-Mittelrheinliga gut zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika ihre Saison beendet. Der SC Brühl konnte sich im Verlauf der Rückrunde erheblich steigern und ungefährdet den Klassenerhalt feiern. Auf Platz 11 beendete der klassenhöchste Brühler Fußballverein die Spielzeit 2009/2010. Wir haben Kurt Schallehn, den Vorsitzenden des Traditionsclubs, zum persönlichen Gespräch gebeten, um Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu wagen.

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Fünf Fragen an: Dr. Achim Sommer, Museumsdirektor

Es gibt nichts Vergleichbares in der Kunstgeschichte”

Seit Ende Mai und noch bis zum 26. September zeigt das Max Ernst Museum Brühl des LVR die Ausstellung „Wrapped! Die Kunst von Christo und Jeanne-Claude aus der Sammlung Würth“. Zu sehen sind 70 Collagen, Zeichnungen, Skizzen, Objekte und Modelle des weltberühmten Künstlerpaares. Wir haben mit Dr. Achim Sommer, dem Direktor des Max Ernst Museums, über die aktuelle Ausstellung und das Museum gesprochen.

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Sportler-Kurzporträt: Moritz Kümmeler, Langstreckenläufer

(tg) Zufrieden war Moritz Kümmeler diesmal nicht. Zwar belegte der 18-jährige Brühler beim diesjährigen BTV-Stadtlauf den respektablen 8. Platz über 10.000 Meter in 35:17 Minuten, womit er auch bester Brühler Läufer war. Doch eigentlich ist das Ausnahmetalent bessere Ergebnisse gewohnt. Aber das hatte auch seine Gründe. „Ich war ein bisschen krank und habe wohl am Abend zuvor etwas zu viel gefeiert“, meint Moritz grinsend.

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Brühler Fragebogen ... mit Gabriele Koch

(tg) Gabriele Koch wurde 1955 in Wesseling geboren. Sie ist seit 33 Jahren verheiratet und Mutter von vier Kindern im Alter zwischen 17 und 28 Jahren. Über 25 Jahre unterrichtete sie bis 2002 „lebenspraktische Fächer“ an der Maria-Montessori-Schule in Brühl-Heide, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“.

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Editorial Mai 2010

Liebe Leser,
haben Sie auch beim Stadtfest „725 Jahre Brühl“ kräftig mitgefeiert und vielleicht einen Blick auf die „Großkopferten“ aus Politik und Wirtschaft erhaschen können? Alles in allem war es doch ein gelungenes, buntes Stadtfest bei herrlichem Wetter mit großer, engagierter Teilnahme von Brühler Bürgern, Vereinen und Institutionen. Bunt ja, aber mit wenig „grüner“ Beteiligung, denn es gab auch Missklänge, die mit dem Fest und der offiziellen Festschrift eines Brühler Verlages verbunden waren.

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Umfrage Landtagswahl in NRW – Welche Wahlkampfthemen sind bei Ihnen hängen geblieben?

Am 9. Mai wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt. Wenn man den Wahlforschern Glauben schenken darf, wird es ein äußerst knapper Ausgang. Doch täuscht der Eindruck, dass in Brühl der Wahlkampf auf Sparflamme gekocht wurde? Welche politischen Auseinandersetzungen sind denn beim Bürger angekommen, wo werden dringende Probleme gesehen, wer hat die besten Lösungen? Welches Thema war Ihnen wichtig. Wir haben uns in der Innenstadt umgehört.



Kerstin Peusmann mit Sohn Domenik:
Mir ist die Familienpolitik und die Politik für Kinder wichtig. Mir ist aber nichts besonders Prägendes in Erinnerung geblieben. Ich habe den Eindruck, dass im Wahlkampf nur versucht wird, schmutzige Wäsche zu waschen.



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Im persönlichen Gespräch: Elmar Frey & Lee Chegwidden

Der Sound einer Bigband ist unverwechselbar”·

Seltener Besuch weilte kürzlich in Brühl. Lee Chegwidden, der langjährige Musik- und Englischlehrer des Max Ernst Gymnasium und Gründer der dortigen Bigband, schaute vor wenigen Tagen wieder einmal bei seinen alten Freunden, Kollegen und bei Elmar Frey, seinem Nachfolger als Bigbandleiter, vorbei. Zusammen mit seiner Frau Debbie war Lee Chegwidden aus Florida zu einer gut zweiwöchigen Urlaubsreise nach Brühl gekommen. Wir trafen den legendären Musikpädagogen aus Amerika im Büro und im Beisein von Elmar Frey und führten beiden ein spannendes, persönliches Gespräch.

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Fünf Fragen an: Friedhelm Heuser, BSK-Vorsitzender

Schach fördert die Konzentrationsfähigkeit der Kinder”

In diesem Jahr feiert der Brühler Schachklub sein 90-jähriges Vereinsjubiläum mit einigen Veranstaltungen. Wir haben uns mit dem Vorsitzenden Friedhelm Heuser getroffen, der seit über 20 Jahren den Verein führt.


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Eine Brühler Monatschronik: Mai

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)


Foto: Bernhard Münch

Vor 305 Jahren
Idee zu Schloss Augustusburg
Ist Schloss Augustusburg in seiner Entstehung für die Meisten fest und untrennbar mit Kurfürst Clemens August verbunden, so belehrt der Blick in die Chronik hier eines Besseren: bereits Kurfürst Josef Clemens, also der Onkel des Bayernfürsten und zugleich sein Vorgänger auf dem Kurstuhl war es, der hier nach der Zerstörung der Brühler Burg einen passenden Ersatzbau plante. So schrieb er am 4. Mai des Jahres 1705 einen Brief an den französischen Architekten de Cotte und erklärte diesem seine Pläne über den Wiederaufbau der Augustusburg im neuen Baustil. Während seiner Zeit im französischen Exil hatte sich Josef Clemens so von dem dortigen Baustil fesseln und bezaubern lassen, dass für seine Augustusburg kein anderes Aussehen mehr in Frage kam. Eigenhändig fertigte er damals einen Plan, der die Zerstörungen aufzeigte, und fügte ihn dem Schreiben bei.

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Brühler Fragebogen .... mit Jessica Reisner

(tg) Jessica Reisner wurde 1967 in Wiesbaden geboren, zog aber bereits als Kleinkind mit der Familie nach Köln. Nach dem Abitur am Brühler St. Ursula-Gymnasium im Jahr 1986 absolvierte sie eine Lehre zur Sozialversicherungsfachangestellten. Anschließend arbeitete sie zweieinhalb Jahre lang als Leiterin auf der Wache der Johanniter Unfallhilfe in Wesseling, bevor sie einen ganz anderen Job übernahm. Bei der „Pro GmbH“ von Alfred Biolek war sie für fast fünf Jahre als Aufnahmeleiterin und Redaktionsassistentin angestellt. Dann wurde sie Mutter von zwei Söhnen und verabschiedete sich vorübergehend aus dem Berufsleben. Seit vier Jahren ist Jessica Reisner beim Brühler Verein Sonderspaß in der Geschäftsstelle beschäftigt und zudem Vorstandsmitglied.

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Editorial April 2010

Liebe Leser,
der Frühling kommt und so langsam erwacht die Natur nach dem langen Winter wieder zum Leben. Es wird grüner und bunter neben den Straßen, was auch an den vielen Wahlplakaten liegt, auf denen sich nette Menschen von ihrer besten Seite zeigen und kühne Wahlversprechen abgeben. Man weiß dann ja, was man von den Sprüchen halten kann. Die aktuelle Bundesregierung ist auch mit vielen Vorhaben angetreten und inzwischen in den Umfragen gnadenlos abgestürzt. Aber das ist eine andere Geschichte.

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