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Liebe Leser,
das Corona-Virus zieht uns inzwischen tagtäglich in seinen Bann. Die großen Online-Portale haben Liveticker eingerichtet, in denen alle paar Minuten über die neuesten Entwicklungen berichtet wird. Was für die ganze Welt und Deutschland gilt, gilt natürlich auch für Brühl. In Nullkommanichts kann sich auch bei uns alles verändern. Es kann leider auch sein, dass auch einige Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden, die wir Ihnen in dieser Ausgabe ans Herz legen wollen. Unmittelbar vor Redaktionsschluss wurden auch der Frühlingsmarkt und die Verleihung des Max Ernst Stipendiums gecancelt.

Bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Konzert- und Meisterkursfestival KONTUREN sagte Bürgermeister Dieter Freytag: „Stand heute 15 Uhr finden die Konturen statt. Aber ich weiß nicht, wie es heute um 18 Uhr aussieht.“ Wie wir inzwischen wissen, musste auch dieses Kultufestival abgesagt werden.

Wir alle müssen uns mit dieser Situation arrangieren und den Behörden vertrauen. Die Gesundheit aller und ganz besonders der mehr gefährdeten älteren Menschen muss oberste Priorität haben. Denn die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht nicht umsonst von einer beginnenden Pandemie.


Das Thema Umweltschutz war in den Medien selten so präsent wie heute. Die „Frühjahrsputz“-Abfallsammelaktion in Brühl, inzwischen schon eine gute Tradition, bietet jedes Jahr aufs Neue eine schöne Gelegenheit, etwas dazu beizutragen.
In diesem Jahr findet die Aktion am Samstag, 21. März von 10 Uhr bis 14Uhr statt, auch diesmal wieder eingebettet in die europaweite Aktion „Let´s clean up EUROPE“. Aus diesem Anlass wollten wir von den Leuten in Brühl wissen, wo ein Frühjahresputz besonders nötig wäre.




Franziska Gräfe:

Mir ist aufgefallen, dass es in der Nähe des Südfriedhofes entlang des Palmersdorfer Baches einiges an Müll gibt. Auch entlang der Bahnlinie 18 und rund um die Martin-Luther-Schule ist es nicht besonders sauber. Diese Aktion der Stadt Brühl finde ich gut. Ich habe mich mit meiner Familie auch schon an vergleichbaren Aktionen beteiligt. Es ist schon erstaunlich, was man da alles findet, z.B. richtig große Pappkartons, Bälle und vieles mehr. Was ist ein bisschen frustrierend ist, ist allerdings, wie schnell gerade erst gesäuberte Gebiete wieder vermüllt sind. Darüber rege ich mich manchmal auf.

Der Brühler Singer-Songwriter und Autor Jochen Blauth stellt unter dem Namen Joe Bennick seine neue CD „In close distance” vor. In sieben Songs verschmelzen eingängige Melodien mit vielschichtigen Texten zu einer abwechslungsreichen Einheit. Dabei umfasst die Musik die gesamte Palette von gefühlvoll bis mitreißend, von träumerisch bis tanzbar und findet seinen eigenen Platz im Singer-Songwriter-Spektrum zwischen Folk-Pop und Acoustic-Indie.

„Es ist 5 vor 12.“ Mit diesen Worten begann die Mahnwache kürzlich vor dem Brühler Rathaus. Die Initiative von Muslimen und Christen in Brühl hatte zur Erinnerung an die Anschlagsopfer von Halle, Kassel und Hanau und zur Solidarität für ein friedvolles Miteinander aufgerufen. Knapp 200 Frauen und Männer unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Nationalität folgten dem Aufruf.

Am 28. März gehen von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus.

Zum 50. Mal verleiht die Stadt Brühl in diesem Jahr das Max Ernst Stipendium. Wann genau steht noch nicht fest, da die für den 2. April vorgesehene Preisverleihung im  Max Ernst Museums an den in München lebenden südkoreanischen Künstler Minjae Lee abgesagt wurde. Zum Jubiläum erscheint auch ein 264 Seiten starker, reich bebildeter Katalog von Brigitte Freericks, der von ihr mit Unterstützung von Dr. Jürgen Pech erarbeitet wurde. Wir haben beide zum persönlichen Gespräch getroffen.
Max Ernst und Brühl – das war über Jahrzehnte eine komplizierte Beziehung. Dann aber vor 50 Jahren fand der Rat der Stadt Brühl unter der Federführung von Dr. Wilhelm Schumacher und Wilhelm Schmitz einen Weg, sich mit dem berühmtesten Sohn der Stadt zu versöhnen. Seit einem Vorfall im Jahre 1951 war das Verhältnis der Stadt mit dem weltberühmten Künstler zerrüttet. Die ihm später angetragene Ehrenbürgerschaft der Stadt Brühl hatte Max Ernst noch mit dem Hinweis abgelehnt, dieser Titel sei „mit seinem Denken, Handeln und Betragen nicht vereinbar”.

Weitaus besser gefiel dem Surrealisten die Idee eines städtischen Stipendiums, das seitdem jährlich an junge KünstlerInnen vergeben wird. Anlässlich des 80. Geburtstags von Max Ernst im Jahr 1971 wurde dann erstmals im Beisein des großen Künstlers das „Max Ernst Stipendium” verliehen. Der erste Preisträger war der Brühler Hans-Peter Ibrom, der seine Urkunde aus der Hand von Max Ernst entgegennahm.

Das Jugendkulturhaus CULTRA und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Brühl, Antje Cibura, bieten interessierten Mädchen einen Multimedia-Workshop am Girls Day 2020 an.

Am 26. März kommt Echo Ho ins CULTRA. Die aus Hongkong stammende Multimedia-Künstlerin zeigt zwischen 9 und 14 Uhr, wie man durch die Arbeit an Klängen, Video und Animation zu einer „künstlerischen Stimme“ findet und wie aus Klang und Design ein Berufsbild entstehen kann.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)
 

Vor 75 Jahren
Brühler Kriegstage

Die Chronik weist für den März des Jahres 1945 viele Ereignisse auf:
Die Brühler Feuerwehr erhielt am 2. März einen Befehl der Nazis, dem zufolge man mit allem Gerät und Gefährt die Stadt unverzüglich zu verlassen hatte, und nach Westfalen verlegt wurde. Brühl wurde somit schutz- und im schlimmsten Wortsinne Wehrlos zurückgelassen.

Einen Tag später, am 3. März, stellte die KBE auf allen Strecken den Betrieb ein.

Wieder einen Tag später sollte sich der Abzug der Feuerwehr zur Katastrophe entwickeln: am 4. März wurde Brühl erneut Bombenziel und -opfer der alliierten Luftstreitkräfte. Waren am 28. Dezember 1944 weite Teile der Innenstadt den Bomben zum Opfer gefallen, so war es diesmal das nördliche Stadtgebiet, welches in Schutt und Asche versank. Ohne Feuerwehr fanden die Brandbomben gute Nahrung. Auch die evangelische Christuskirche, das Hotel Belvedere und Schloss Augustusburg erhielten Volltreffer. Die Christuskirche wurde dabei so schwer getroffen, dass sie gänzlich zerstört wurde. Allein der Turm blieb schwer aufgerissen stehen, musste später dann aber auch eingerissen werden. Von der Kirche bis hin zum benachbarten Schlosspark zählte man etwa 60 Bombeneinschläge.

Nur 3 Tage später, am 7. März, marschierten, von Pingsdorf aus kommend, amerikanische Besatzungstruppen in Brühl ein. Damit war Brühl zu einem Großteil aus dem Kriegsgeschehen heraus und näherte sich ganz langsam wieder geordneten Verhältnissen.
Am selben Tag wurde der von den Nazis eingesetzte Bürgermeister Peter Pick abgesetzt. Die amerikanischen Truppen ernannten den Brühler Kaplan Wilhelm Bodden zum kommissarischen Bürgermeister. Er war als Vertreter des von den Nazis in Verbannung geschickten Dechanten und Oberpfarrer Heinrich Fetten zugleich Pfarrverweser an St. Margareta.

„Die Kooperation ist eine Win-Win-Situation für alle”

Die Gesamtschule der Stadt Brühl, eine Europaschule in NRW, konnte kürzlich erfreuliche Neuigkeiten verkünden – und das gleich in vielerlei Hinsicht.
Zum einen ist die Schule eine Kooperation mit der Erich-Kästner-Realschule eingegangen. Zum anderen ist noch bis zum 26. März in der Reihe „Kunst unter der Kuppel” die Ausstellung „Faced” des Kunstbereichs zu sehen. Und schließlich sind auch bereits die ersten Planungen zum 25-jährigen Jubiläum der Gesamtschule im kommenden Jahr angelaufen. Wir haben uns mit der Schulleiterin Renate Jaus, dem Kunstlehrer Daniel Artner und stellvertretend für die Schüler mit Luca Gerstmeier unterhalten.

BBB: Frau Jaus, die Gesamtschule Brühl und die Erich-Kästner-Realschule haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Welche Ziele verfolgen die Schulen damit?
Renate Jaus: Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung sind wir schon vorher in einem intensiven Austausch mit der Erich-Kästner-Realschule (kurz EKR) aber auch den anderen städtischen Schulen gewesen. Die SchulleiterInnen treffen sich auch regelmäßig. Ich habe einen guten persönlichen Draht zu Inge Müller-Costard von der EKR. Konkret sieht der Kooperationsvertrag unter anderem eine intensivere Zusammenarbeit im Hinblick auf Hospitationsmöglichkeiten von SchülerInnen und LehrerInnen in der Oberstufe der Gesamtschule Brühl sowie Unterstützungskurse für interessierte SchülerInnen zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe.?Auch gemeinsame Fachkonferenzen sind geplant. Auch in anderen Bereichen werden die beiden Schulen kooperieren: So gab es bereits ein gemeinsames Volleyballturnier der Klassen 10 beider Schulen in der Dreifachhalle der Gesamtschule Brühl. Weitere Aktionen sind in der Planung.

(tg) Nach CDU (Holger Köllejan) und SPD (Dieter Freytag) haben nun auch die Grünen ihren Bürgermeisterkandidaten vorgestellt und dabei für eine Überraschung gesorgt. Denn die Brühler Grünen kürten mit Dr. Matthias Welpmann einen Kandidaten, der in der Schlossstadt ein vollkommen unbeschriebenes Blatt ist.

„Für uns stand die fachliche Qualifikation an erster Stelle. Matthias Welpmann kennt sowohl die Verwaltungs- als auch die ehrenamtliche Arbeit als Ratsmitglied. Er ist damit fachlich hoch qualifiziert“, sagt Robert Saß, Vorsitzender der Grünen in Brühl. „Nach dem guten Ergebnis bei der Europawahl mit rund 26 Prozent der Stimmen wollen wir nun auch den Bürgermeister der Stadt stellen. Matthias Welpmann bietet dafür die besten Voraussetzungen.”

In ihrer ersten Ausstellung des neuen Jah-res im Brühler Kunstverein zeigt Christine Fausten aus der Schweiz bis zum 29. März in der Alten Schlosserei des Marienhospitals, Clemens-August-Str. 24 ihre Arbeit „Aus den Gärten komm ich zu euch“.

Die Künstlerin richtet den Fokus auf eine Gesellschaft lebensgroßer Fantasiegeschöpfe, die sich in einer Installation schwebender Objekte befindet.

(tg) Katharina Rebecca Hake wurde 1984 im niedersächsischen Rinteln geboren. Während sich die Mutter für Lyrik und der Vater für Musik interessierte, war für die sechs Jahre alte Katharina klar, dass sie einmal Schriftstellerin werden wollte. Zehn Jahre sang sie zudem im Jugendchor.

2004 bestand sie ihr Abitur, dem ein geisteswissenschaftliches Studium folgte, das sie bald abbrach. Stattdessen absolvierte sie an der IFS int. Filmschule Köln erfolgreich den Studiengang Film/ Drehbuch und erwarb anschließend an der Hochschule Düsseldorf auch den Master „Kultur, Ästhetik, Medien”. Parallel zum Studium hat sich die 35-Jährige weiter der Kunst gewidmet. Derzeit  gehören Collagen zum Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens.

Heute arbeitet Katharina Hake im eigenen Atelier in der Wallstraße, sie gibt Kurse und Workshops in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl im Vochemer Jugendtreff Klasse. Außerdem schreibt sie ein Sachbuch zum Thema „Kunst und Depression”, in dem sie eigene Erfahrungen mit der Krankheit einbringt. „Ich möchte zeigen, wie sich Kunst, Kreativität und Depression befruchten können”, sagt die Künstlerin.

Verlagssonderveröffentlichung

Lange Wartezeiten am Telefon, ewiges Anstehen im Kundencenter, viel Papierkram in der Behörde: Wenn es um das Beantragen eines eigenen Hausanschlusses für Erdgas geht, denken viele erstmal an Stress. Das ist in Brühl nicht nötig: Die Stadtwerke Brühl bieten einen besonders einfachen Service. Dazu startet jetzt die zweite „Sonderaktion Hausanschluss“.
Beim Hausanschluss wird ein Grundstück an das bestehende Gasnetz unter den Straßen angeschlossen. Wer also mit Gas heizen möchte, kommt nicht darum herum. Für das Heizen mit Erdgas gibt es einige Argumente: Es ist nicht nur deutlich umweltfreundlicher als die Alternative Öl, sondern auch noch preiswerter. Komfortabel ist es obendrein, denn durch den Anschluss ans Netz ist der Haushalt nicht auf Nachlieferungen angewiesen.
 

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