Es dürfte nur wenige Anlässe im Jahr geben, zu denen es eine größere Vielfalt an ganz unterschiedlichen Liedern gibt, als an Weihnachten. Es gibt besinnliche deutsche Weihnachtslieder, es gibt heitere, klassische. Es gibt weihnachtliche Popmusik bevorzugt auf englisch oder spanisch und internationale Dauerbrenner. Es ist für jeden etwas dabei.
Im digitalen Zeitalter können ganz einfach Playlisten bei Spotify gespielt werden. Manchmal hilft Alexa. Die älteren Semester legen lieber Schallplatten auf oder eine CD ein. So vielfältig wie das Angebot an Weihnachtsliedern, so vielfältig waren auch die Antworten bei unserer Umfrage in Brühl. Rund zwanzig verschiedene Titel wurden aus allen Altersschichten genannt, vom Kindergartenkind bis zu Senioren. So steigt die Vorfreude auf das Fest der Liebe.


Rita Vey:

„Kommet ihr Hirten“. Die Liebe und Freude über die Geburt Christi wird dabei gefühlt und weitergegeben. Das Lied singe ich immer aus vollem Herzen mit.

Angelika Hünerbein:

„Stille Nacht“ verkörpert für mich alles, was Weihnachten ausmacht. Das Lied bringt mich an einer bestimmten Stelle immer zum Weinen, weil viele persönliche Erinnerungen hochkommen.

Angelika Stolze-Caster:

Ich höre mir gerne das Bach-Weihnachtsoratorium an. Das kann ich auch gut mitsingen.


Dorothea Billig mit Sohn Frido:

Wir singen gerade das Lied „Die dicken roten Kerzen“, dass die mein Sohn im Kindergarten gelernt hat. Das Lied ist dort der Dauerbrenner. Ich bin selbst Grundschullehrerin und singe mit den Kindern auch gerne „In der Weihnachtsbäckerei“. Und da bin ich natürlich auch textsicher.


Pauline Linde:

Im Moment laufen bei uns „Vier Kerzen im Advent“ oder „Dicke rote Kerzen“. Diese Lieder lernen die Kinder in der Schule. Ansonsten gibt es auch sehr schöne, bunt gemischte Playlisten bei Spotify auch mit internationale Pop-Weihnachtsliedern.“
Doro und Josef Schmitz: „Maria durch ein Dornwald ging“ wird bei uns in der Familie seit Jahren in der Adventszeit gerne gesungen. Das ist ein sehr schönes Lied. Genauso wie „Wir sagen euch an den lieben Advent“.


Hartmut Dick:

Meine beiden Lieblingslieder an Weihnachten sind „Hell‘s Bells“ von AC/DC und „Fairy Tale“ von Pogues. Das haben auch Wolfgang Niedecken oder Nina Hagen gesungen. Ich freue mich auf ein schönes Fest mit leckerem Essen und Musik im Hintergrund.


Nikolaus (Winfried Müller):

„Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht“. Das Lied soll den Menschen Mut machen, sich nicht zu fürchten. Es ist auch der Auftrag, dass jeder auch mit einem kleinen Licht viel Gutes bewirken kann. 


Familie Barthe:

Wir hören gerne „Last Christmas“. Bei uns läuft viel Musik an Heiligabend, wenn wir in einer größeren Runde mit der Familie mit acht, neun Leuten zusammen Weihnachten feiern. Wir mögen auch deutsche Lieder wie „Kling Glöckchen, klingelingeling“, „Oh du fröhliche“ oder „O Tannenbaum“. Das gehört einfach dazu.


Morlaye Sankhon:

Ich mag „O Tannenbaum“. Das höre ich, wenn ich mit meinem Opa in der Küche sitze.  Ich mag das Spirituelle. Das Lied entspannt mich. Auch die französischen Weihnachtslieder „C‘est la belle nuit de Noel“ oder „Petit Papa Noel“ berühren mich sehr.


Martin Kamp:

Bei Liedern wie „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Nikolaus ist ein guter Mann“ oder „O Tannenbaum“ werde ich an meine eigene Kindheit erinnert. Die Lieder kennen auch meine Enkelinnen. In der Familie singen wir weniger Weihnachtslieder, wir hören sie aber gerne an. Dazu gehören dann auch internationale Klassiker wie „Jingle Bells“, „Last Christmas“ oder „All I want for Christmas is you“.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos)