Bilderbogen
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Liebe Leser,
in Nordrhein-Westfalen gehen die Sommerferien zu Ende.

Auf die Schüler wartet mit Beginn des neuen Schuljahres dann die Maskenpflicht auch während des Unterrichts. An diesem Beispiel sieht man, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht ausgestanden ist. Die erneut steigenden Ansteckungszahlen in ganz Deutschland belegen, dass wir uns mit den Folgen der Pandemie und den nötigen Sonderregelungen noch einige Zeit lang leben müssen.

In Corona-Zeiten ist und bleibt eben alles anders. Das gilt dann natürlich auch für den inzwischen angelaufenen Wahlkampf. Am 13. September sind die Menschen in Nordrhein-Westfalen zur Kommunalwahl aufgerufen. Gewählt werden die Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtrates. In Brühl bewerben sich vier Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters. Holger Köllejan (CDU), Matthias Welpmann (Grüne) und Hans Hermann Tirre (FDP) wollen Amtsinhaber Dieter Freytag (SPD) ablösen. Die Herausforderer und der Bürgermeister haben nun in den Wahlkampfmodus geschaltet und versuchen, bei den Wählern in Brühl mit ihren Themen zu punkten.

Was die Menschen in der Schlossstadt tatsächlich bewegt, haben sie uns in unserer Umfrage erzählt. Genannt wurden vor allem Themen wie die Ausstattung von Kindergärten und Schulen, der Erhalt und Ausbau des Fahrradwegenetzes, die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt sowie die Folgen der Kaufhof-Schließung. Es gibt also viele „heiße Eisen“ die unsere Kommunalpolitiker nach der Wahl anpacken können.

Sie müssen sich dann an ihren Worten und Versprechungen messen lassen und zeigen, dass sie den Willen der Bürger bei ihren Entscheidungen auch berücksichtigen. Wie wir aus der Vergangenheit wissen, war das längst nicht immer der Fall: Stichwort Abriss und Neubau des Rathausflügels.

Während die Parteien um die Wählerstimmen ringen, kämpfen viele Einzelhändler und Gastronomen mit den aktuellen Folgen von COVID19. Das Beispiel von Rüdiger Tillmann und seiner „Kornkammer“ zeigt, wie hart viele Selbständige von den Folgen der Pandemie getroffen wurden und wie schwer der Weg zurück in die Normalität und zu früheren Umsätzen ist. Im Gespräch mit dem Bilderbogen berichtet der Eventgastronom von seinen Erfahrungen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe Ihres Brühler Bilderbogen.

Ihr Team vom Brühler Bilderbogen #
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
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Die Brühlerin Annika Schmitz überreichte kürzlich in der Kinderklinik Sankt Augustin eine Bargeldspende an die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin e.V. Manuela Melz, Vorsitzende der EKKK (links), und Dr. Urban Kiwit (Mitte), leitender Arzt, freuten sich sehr über die großzügige Spende von insgesamt 16.722 Euro. Die Summe kam am Stand des Vaters und mit Hilfe des Opas von Annika auf dem Brühler Wochenmarkt zusammen.

Die Spannung steigt. In knapp sechs Wochen findet in Nordrhein-Westfalen am 13. September die Kommunalwahl statt. Die Parteien sind längst in den Wahlkampf gestartet und versuchen, die Wähler mit ihren Programmen zu überzeugen. In Brühl bewerben sich zudem vier Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters. In unserer Umfrage wollten wir wissen, welche Themen den Brühlerinnen und Brühlern am wichtigsten sind.




Franca Dietz mit den Töchtern Tilda und Greta:

Die Kindergärten und Schulen müssen besser ausgestattet werden. Da haben wir in Brühl noch einen großen Nachholbedarf. Gut fand ich aber, dass die Stadt die Kosten in der Corona-Zeit übernommen hat. Das haben nicht alle Städte so gehandhabt. Ansonsten fühlen wir uns sehr wohl in Brühl. Und schließlich hoffe ich, dass der Kaufhof doch noch erhalten wird.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt ab dem 27. September eine Ausstellung zu Max Beckmann (1884–1950) unter dem Titel „Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York“. Ausgewählte Werke mit Schwerpunkt auf dem grafischen Oeuvre des in Leipzig geborenen und in New York City gestorbenen Malers und Grafikers, einem der großen Künstler der Moderne, beleuchten wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben.

Das ZOOM-Kino rockt wieder und lädt vom 13. bis zum 17. August zu einem Rockfestival auf der Leinwand ein. Denn in den vergangenen Monaten sind sehr unterschiedliche Dokumentationen entstanden, die das schillernde Leben von Musikgrößen und ihren spannenden Karrieren mit Höhen und Tiefen auf der Leinwand zeigen. Und praktischerweise bringen die Künstler den Soundtrack dafür gleich mit.

Über die Auswahl der Filme durften die Mitglieder des Vereins „ZOOM Brühler Kinotreff“ entscheiden. Sie haben in den letzten Wochen in einer Online-Befragung zehn neue Musik-Dokumentationen bewertet. Die sieben Produktionen mit den meisten Punkten sind nun im Kino zu sehen.

In den letzten Monaten hatte die Kulturszene aufgrund der COVID-19-Pandemie sehr zu kämpfen, und auch jetzt ist weiterhin unklar, wann der Normalzustand wieder erreicht wird. Umso mehr freut sich die Stadt Brühl nach den ersten Lockerungsmaßnahmen voraussichtlich ab Mitte September einige Programmangebote präsentieren zu dürfen und KünstlerInnen wieder die Möglichkeit geben zu können, vor Publikum aufzutreten.

Freuen darf man sich im zweiten Kulturhalbjahr auf Kabarett, Lesungen, Poetry Slam und Figurentheater. Derzeit sind folgende Abendveranstaltungen geplant:
Am 20.9. im Kapitelsaal seziert Aidin Halimi – Autor, Poetry Slammer und Stand-Up-Comedian den Alltag. Inka Meyers neues Programm „Der Teufel trägt Parka” macht die Botschaft der Mode- und Kosmetikbranche klar: „Frauen, ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett und habt zu viele Haare.“ Am 26.9. bekommen Sie im Kapitelsaal endlich die Antwort auf Adams uralte Frage: „Was treibt diese Frau eigentlich so lange im Bad?“ Seien Sie gespannt auf das neue Programm „Rotkäppchen raucht auf dem Balkon“ von Wladimir Kaminer am 30.10. im Kapitelsaal.

„Die Wiedereröffnung war sehr bewegend”

Vor drei Jahren eröffnete Rüdiger Tillmann in der Kurfürstenstraße 58-60 die „Kornkammer”. Dort verwirklichte der 48-Jährige seinen Traum, eine besondere Location zu schaffen, in der den Gästen die vielfältigsten Möglichkeiten geboten werden. „Konzerte, Tagungen, Lesungen, Kleinkunst, Hochzeiten, private Feiern – wir veranstalten Kultur in Brühl!” – mit Liebe, Charme & Niveau” lautet das Motto der Kornkammer. Dieses Konzept ging immer besser auf. Nach drei Jahren harter Arbeit war Rüdiger Tillmann bereit, nochmals zu investieren und durchzustarten. Dann kam Corona.

„Die Kornkammer im März schließen zu müssen, war hart”, sagt der Gastronom. „Auch meine anderen Standbeine sind so sehr in der Veranstaltungsbranche verstrickt, da ging auch nichts. Und wenn wir uns umgeschaut haben, lief rund um uns herum in den benachbarten Betrieben das Leben ganz normal weiter. Die Handwerker und viele andere auch durften arbeiten. Wir nicht.” Von einem Tag auf den anderen brachen die Einnahmen vollständig weg, Veranstaltungen mussten abgesagt werden, alle geplante Familienfeiern bis August fielen aus. Das volle Corona-Programm eben. Bis heute.

Meine wichtigsten Themen sind Wohnen und Handel
Die SPD schickt den amtierenden Bürgermeister Dieter Freytag ins Rennen. Der 65-jährige Familienvater von sechs Kindern wurde 2014 in der Stichwahl mit 60,8 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Zuvor war der Diplom-Volkswirt u.a. von 1991 bis 2014 Kämmerer der Stadt Brühl.



Brühl bedeutet in drei Worten für mich:
Leben, Freundschaft, Heimat.

„Citymanagement wird zur Chefsache”
Der Diplom-Kaufmann Holger Köllejan kandidiert für die CDU für das Amt des Bürgermeisters. Der 49-Jährige sitzt seit 11 Jahren im Stadtrat und ist seit 2017 der CDU-Fraktionsvorsitzende. Der verheiratete Familienvater von vier Kindern leitet seit neun Jahren die Kölner Niederlassung eines schwedischen Personalberatungsunternehmens.



Brühl bedeutet in drei Worten für mich:
Heimat, Gemeinschaft und Lebensgefühl.

Bereits sieben Wochen nach Baubeginn wurde der neue, 130.000 Euro kostende Brühler Bewegungsparcours eingeweiht. Der Standort am Partnerschaftsweg parallel zur Theodor-Heuss-Straße, zwischen der Straße „An der Villebahn“ und der Wittelsbacher Straße ist von allen Brühler BürgerInnen problemlos.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 175 Jahren
Neuer Oberpfarrer

Laurentius Berrisch (Bild) wurde am 3. September 1845 zum neuen Oberpfarrer an St. Margareta berufen. Zeit seines Lebens widmete er sich der caritativen Arbeit in Gemeinde und Stadt: Er begründete eine örtliche Pfarrcaritas und war Initiator für die Einrichtung des katholischen Gesellenvereins. Die Kolpingsfamilie Brühl 1870 – in der Nazizeit benannten sich Gesellenvereine um, und konnten so erfolgreich der Gleichschaltung entgehen – kann übrigens in diesem Jahr (2020) auf ein 150-jähriges Bestehen zurückblicken.
Zur Sicherung einer möglichst umfassenden Krankenbetreuung erreichte Berrisch, dass die Schwestern der Armen Dienstmägde Christi nach Brühl kamen und hier segensvoll und mit Hingabe wirkten. Auch die Einrichtung einer Kinderbewahrschule war seinem Engagement zu verdanken. Er war mit seiner Aufgabe in und für Brühl so tief verbunden und in der Stadt derart verwurzelt, dass er die Berufung, als Pfarrer nach St. Maria im Kapitol in Köln zu gehen (was eine außerordentliche Wertschätzung widerspiegelte und einer deutlichen Beförderung gleichgekommen wäre) ablehnte, um weiterhin hier als Seelsorger wirken zu können.

(tg) Nathalie Menke wurde 1976 in Brühl geboren. Sie besuchte das St. Ursula Gymnasium und bestand 1996 das Abitur. Für ihre damalige Abiturzeitung schoss sie die Fotos. Als die Bilder „richtig toll” geworden sind, war ihr Interesse am Fotografieren so groß geworden, dass sie erst ein Praktikum und später eine Lehre bei einem Fotografen in Erftstadt erfolgreich absolvierte. Ihr weiterer Berufsweg war vorgezeichnet.

Bis 2004 arbeitete sie in einer Werbeagentur in Erftstadt und fotografierte für sie als Leiterin des Fotostudios für Kataloge, Werbung und Mode. „In der Zeit habe ich auch sehr viel für die Modefotos bügeln müssen”, lacht die 44-jährige Mutter einer inzwischen volljährigen Tochter. Zu den Kunden der Agentur zählten der Camel Shop, Lucky Strike, die Firma Mülhens (4711) und viele weitere namhafe Unternehmen.

Verlagssonderveröffentlichung

Besonderen Komfort bietet das Marienhospital Brühl seit Juli seinen Patienten und Besuchern. Dank einer neu entwickelten App ko?nnen Angehörige einfach und schnell einen Besuchstermin buchen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Statt händischer und aufwändiger Registrierung der Besucher, die anfänglich vor dem Krankenhaus stattgefunden hat, ist die Online-Anmeldung von zuhause aus eine Erleichterung und gute Alternative.

„Die Corona-Lage ist für Patienten, Besucher und Mitarbeitende eine große Herausforderung. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach Verbesserungen und kreativen Lösungen“, sagt Pflegedirektor Kai Mückenhaupt. Die ersten Erfahrungen sind überwiegend positiv.



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