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„Irish Folk ist unser Alleinstellungsmerkmal“!

Celtic Fire gehört zu den aktivsten Brühler Bands. Zehn bis zwölf Auftritte pro Jahr sind keine Seltenheit für die vor fast neun Jahren gegründete Band, die vor allem Konzerte in Gaststätten in einer intimeren Atmosphäre gibt. Die Band sucht nicht die ganz großen Bühnen, sondern fühlt sich in Kneipen und bei Festen am wohlsten. Am 13. Dezember gastiert sie zur „Thekenprobe“ im status quodt.

„Wir, drei Jungs und ein Mädel im allerbesten Alter, spielen traditionelle Folksongs aus Irland und Schottland. Ob im Pub in Irland, Open Air, im Wohnzimmer oder in der Kneipe, gespielt wird, wo es mit Gesang, Fiddel, Gitarre, Akkordeon und Bass Spaß macht“, stellt sich Celtic Fire auf ihrem Facebook-Account vor.

Die drei Jungs heißen Hartmut Dick (62 Jahre alt), Ralf Droll (61) und Josef Schmitz (63), das Mädel Doro Schmitz (54). Sie taten sich Anfang 2017 zusammen, nachdem sie sich über Umwege kennengelernt hatten. „Schuld“ daran im positiven Sinne ist Nenya, die Tochter von Hartmut Dick. Sie nahm Geigenunterricht bei der erfahrenen Geigenlehrerin Doro Schmitz, die wiederum mit Josef verheiratet ist. Schnell fanden sie heraus, dass sie alle ein Faible für die irische Musik teilten. Und schon ging‘s los. Geprobt wird übrigens im Wohnzimmer der Familie Schmitz in Pingsdorf.

Die Besetzung mit Ralf Droll an Bass, Fußtrommel, Mandoline, Mundharmonika und mit Backing Vocals, Hartmut Dick an der Gitarre und Irish Bouzouki, Doro Schmitz mit Fiddle, Gesang, Bodhran und Tin Whistle sowie Leadsänger Josef Schmitz am Akkordeon sorgen mit ihrer Musik  für stimmungsvolle, abwechslungsreiche Unterhaltung.

Es folgten gemeinsame Proben und 2018 der erste Auftritt beim Sommerfest der Zuckerknöllchen. Celtic Fire machte sich schnell einen Namen in Brühl und gehört auch zum festen Inventar des jährlich stattfindenden Brühler Kneipenfestivals. In ihrer Heimatstadt haben sie fast überall gespielt. Zunächst im Matis, dann im Season‘s, im Höttche, im Kaiserbahnhof, im Wirtshaus am Schloss, im Officina, im status quodt und immer wieder auch in der Gaststätte Nebenan, wo schon traditionell einmal im Jahr im November ein irischer Abend gefeiert wird.

Auch bei anderen Veranstaltungen ist Celtic Fire häufig zu sehen. Auf Weihnachtsfeiern, runden Geburtstagen, Hochzeiten, sogar auf einer Beerdigung. In Wesseling haben sie bereits zwei Wohnzimmerkonzerte vor vollem Haus in Mines Spatzentreff gespielt. Beim 13. Wesselinger Musikfestival Rheinklang 669 unterhielt die Band die Gäste im Tendur bestens. Celtic Fire fühlt sich überall wohl.

„Wir spielen nicht den traditionellen irischen Mittelalter Folk, sondern modern arrangierte Versionen davon“, sagt Josef Schmitz. Das Repertoire von Celtic Fire umfasst inzwischen 50 Lieder. Dazu zählen Klassiker wie Guns and Drums, Galway Girl, Molly Malone oder Irish Pub  ebenso wie Seven drunken nights, Whiskey in the Jar und viele mehr.

Auch Ausflüge in andere Genres werden unternommen und mit viel Herzblut gespielt. Langeweile kommt so nicht auf. Und Berührungsängste gibt es bei Celtic Fire schon mal gar nicht. „Wir verstehen uns als Kneipenband und finden das gut so. Es stört uns auch nicht, wenn sich die Leute während unserer Konzerte unterhalten“, meint Hartmut Dick.

Im vergangenen Jahr erfüllte sich Celtic Fire einen lang gehegten Traum und reiste nach Irland. Die Band spielte spontan in „Canty‘s Bar“ in Middelton im County Cork. „Danach wurden wir gefragt, ob wir aus England oder Irland kämen“, freute sich Josef Schmitz. Ein viel größeres Kompliment konnte es schließlich nicht geben. „Die Gäste hatten ihren Spaß und haben mitgesungen.“ Stimmungsvoll war es und auch laut und herzlich.

„Ich bin seit jeher ein großer Fan der irischen Musik“, berichtet Hartmut Dick. Viele original irische und schottische Lieder wurden auch als Coverversionen im Kölner Karneval oder als FC-Vereinshymne bekannt. „Aber im Original sind sie viel schöner als auf Kölsch“, findet der Gitarrist. Celtic Fire mag die Musik der Kelly Family, Michael Patrick hat sie inspiriert.

„Irish Folk ist unser Alleinstellungsmerkmal im Rhein-Erft-Kreis“, sagt Josef Schmitz stolz. Celtic Fire ist längst mehr als ein Geheimtipp. Die Band hat auch schon live im Bürgerradio in Bergheim gespielt. Die Sendung kann noch in der Mediathek von Radio Erft abgerufen werden.
Am 13. Dezember ist die Folk Band nun im status quodt (Bahnhofstraße 7) zu Gast. In lockerer Atmosphäre und mit etwas weniger technischem Aufwand gibt Celtic Fire eine „Thekenprobe“ ihres Könnens. „Wer einen Fehler findet, darf den gerne behalten“, lacht Josef Schmitz. Per Zufallsgenerator können die Gäste auch mitbestimmen, welche Stücke gespielt werden. „Es macht Spaß, es gibt Whiskey, wir freuen uns auf die Thekenprobe“, sagt Hartmut Dick.

Im kommenden Jahr steht im Januar ein Wohnzimmerkonzert in Badorf auf dem Terminplan, ebenso wie ein Konzert bei Tutti in Merten am 21. März, ein Auftritt beim Fest der Ortsgemeinschaft Brühl-Ost am 9. Mai und einer in Mines Spatzentreff in Wesseling am 12. Juni. Weitere Konzerte sind in Planung. Schließlich hat sich Celtic Fire für die Zukunft vorgenommen, noch mehr Anerkennung zu erfahren und ihren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Und das sollte doch möglich sein. (tg)




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