(tg) Nina Körfer wurde 1985 in Köln geboren und ist in Brühl aufgewachsen. In ihrer Jugend war sie ein begeisterte Tänzerin, egal ob beim Jazz Dance, bei Standardtänzen oder in einer Tanzgruppe, die im Schwadorfer Karnevalszug mitgegangen ist. 2005 bestand sie ihr Fachabitur. Dann absolvierte sie an der EUFH in Brühl eine Ausbildung zur Bürokauffrau und blieb dort bis zum Wegzug der Bildungseinrichtung im Jahr 2023 im Sekretariat tätig. Die Mutter von zwei Söhnen im Alter von elf und neun Jahren musste sich dann beruflich umorientieren.

Seit 2019 ist Nina Körfer Vereinsmitglied bei Kahramanlar – Die Brühler Helden. Der Kahramanlar-Vorsitzende Fatih Türk, „brachte dann den Stein ins Rollen“, berichtet die 40-Jährige, „als ich ihm erzählte, dass ich einen neuen Job suchen würde.“ Erst hat sie an der Theke der Vereinshalle in Brühl-Ost gestanden, aber schon bald ihre ersten Trainerscheine gemacht und dann als Trainerin angefangen. „So habe ich meine Berufung gefunden“, sagt sie.
Nina Körfer mag es, Menschen durch „liebevolle Strenge“ zu motivieren und sie am Ende eines Kurses glücklich zu sehen. Das schafft sie mit einer Mischung aus Humor, Charme und Strenge immer wieder. „Ich bin als Rohdiamant gekommen, habe hier von Fatih und Kerstin unheimlich viel gelernt und viel Vertrauen von ihnen bekommen, das ich auch gebraucht habe.“
Im Programm der Brühler Frauenwoche (8. bis 15. März) sind die Brühler Helden wieder mit zahlreichen Angeboten vertreten. Zusammen mit Pinar Eksi (Mama-Kind-Turnen, Babymassage), Janina Zenker (Zumba) und Ifiginea Triantafyllidou (Afro Latin Fitness) gibt Nina Körfer einen Einblick in das vielfältige Sportangebot von Kahramanlar. Sie selbst ist mit drei Kursen (Pilates 9.3. von 11:30 bis 12:15 Uhr, 11.3. von 18 bis 18:45 Uhr und 13.3. von 10 bis 10:45 Uhr), Body Shape Fitness (10.3. von 18:45 bis 19:30 Uhr) und Bellicon Jumping (12.3. von 13 bis 14 Uhr) vertreten.
„Das sind alles Schnupperangebote in einer Wohlfühlatmosphäre“, verspricht Nina Körfer. In ihrer Freizeit unternimmt sie viel mit ihren beiden Kindern, sie liest gerne spannende Romane und wird im Herbst wieder mit der Kahramanlar-Truppe für eine Woche zu einer Fitnessreise in die Türkei aufbrechen. Bis zu 40 Teilnehmer/innen werden dort von drei Trainerinnen betreut, jeden Tag gibt es Sportangebote. „Alles kann, nichts muss“ lautet das Motto.
Ich lebe in Brühl seit ....
meiner Geburt im Jahr 1985. Erst in Schwadorf, jetzt in Badorf.
Am besten gefällt mir an Brühl ....
die familiäre und süße Innenstadt mit ihrer schönen Architektur. Viele bekommen die Schönheit der Stadt gar nicht mit.
In Brühl vermisse ich ....
einen schönen Basketballplatz. Und manchmal fehlt mir ein Bistro mit Bar und italienischem Flair, in dem man zum Getränk ein Aperitif oder ein paar Snacks gereicht bekommt.
Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
auf dem Trampolin in der Kahramanlar-Sporthalle in Brühl-Ost. Neben meiner Trainertätigkeit bin ich auch Teilnehmerin in der Jumpinggruppe bei Kerstin Fourate, mit der wir schon im Konzert von Deichkind aufgetreten sind.
Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
bei den Brühler Helden von Kahramanlar. Ich bin seit 2019 Mitglied, habe dann an der Theke mitgeholfen und bin seit drei Jahren Trainerin.
Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass der Kinder- und Jugendsport in Brühl noch mehr gefördert wird.
Meine Einstellung zur Kirche ist ....
Ich finde, jeder sollte seinen eigenen Glauben ausleben können und den
der anderen respektieren. Die Zusammenarbeit mit dem Begegnungszentrum margaretaS, in dem ich einen Terraband-Kurs für Frauen meistens ab 70 Jahren leite, läuft sehr gut.
An den tollen Tagen findet man mich ....
in drei Karnevalszügen. Mit Kahramanlar laufen wir als Ghostbuster kostümiert in den Zügen in Brühl-Ost und dem Närrischen Elias mit. Privat gehe ich zusammen mit meinen Eltern und anderen Freundinnen und Freunden in der Gruppe „Mir fiere immer noch“ als Alice im Wunderland im Schwadorfer Zug mit.
Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
kleine, familiäre und kinderfreundliche Stadt zwischen Köln und Bonn.
Am besten abschalten kann ich ....
beim Sport insbesondere beim Jumping oder beim Lesen eines guten Buches.
Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich, ....
über eine Verspätung eines Zuges der Deutschen Bahn. Normalerweise nutze ich die Bahn nicht. Aber wenn ich sie mal brauche, ist sie meistens sehr verspätet.
Mein letzter Kinofilm war ....
„Avatar 3“ in einer großen Gruppe von fast 20 Leuten. Ich habe mir vorher noch Teil 1 angesehen, um wieder in die Story zu finden. Ich fand den Film gut.
Mein letztes Buch war ....
„Mimik“ von Sebastian Fitzek. Ein spannendes Buch, das mich emotional packt und das ich noch gar nicht ausgelesen habe. Ich mag spannende Krimis.
Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
weil es meine Jungs interessiert. Wenn der FC gewinnt, sind die Kinder besser drauf. Und das interessiert mich wiederum ...