Jahrgang 2019
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(tg) Barbara Habets wurde 1954 in Heiligenhaus geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Pädagogischen Hochschule in Köln die Fächer Deutsch, Kunst und Geographie. Später unterrichtete sie auch Religion und Geschichte. 1978 verbrachte sie ihre Referendarzeit in Hürth. Danach zog es sie nach Brühl, wo sie erst an der Clemens-August-Schule unterrichtete, danach Schulleiterin an der Barbaraschule und von 1996 bis 2017 an der Franziskusschule war. Barbara Habets hat eine Tochter und zwei Enkelkinder. Nach ihrer Pensionierung vor zwei Jahren engagiert sie sich beim Deutschen Kinderschutzbund Brühl. Sie ist dort verantwortlich für das Spielmobil „Kuntibunt”, das im Mai seine Saison eröffnete.

Bis Ende Oktober wird das Kuntibunt an rund 70 Tagen an verschiedenen Stellen in Brühl stehen. Kinder aller Altersstufen und verschiedener Herkunft genießen dann das kostenlose Angebot zum freien und kreativen Spielen. Die Ausstattung des Kuntibunt ist bemerkenswert. Darin finden die Kinder rund 50 Fahrzeuge der unterschiedlichsten Arten, Swing Racer genauso wie Dreiräder. Für Kleinkinder gibt es einen aufbaubaren Bereich, für die größeren eine schöne Küche aus leichtem Holz mit einigen Töpfen. Dazu kommen Zirkusequipment, Schlagspiele wie Federball, Softball oder Hockey und vieles mehr. Barbara Habets macht es viel Spaß, sich mit einem großen Team an ehrenamtlichen Helfern um die Kinder zu kümmern. Besonders engagiert sind ihre Mitstreiter Carsten Röhrig, Hans Schöller und Heinz Krötz.

Großartig ist auch die Unterstützung durch den Stadtservice-Betrieb. „Kinder vermitteln gute Laune und Lebensfreude und machen Mut”, sagt Barbara Habets. „So behalte ich mir meinen Kampfgeist, um für die Belange der Kinder zu kämpfen.” Sie setzt sich für die Kinderrechte ein, die vor 30 Jahren von der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurden. Im Juni feierte sie mit dem Team des Kuntibunts vor dem Max Ernst Museum einen Kindernachmittag. Auch zum Weltkindertag am 20. September lassen sich die Macher wieder etwas ganz Besonderes einfallen.


Ich lebe in Brühl seit ....
1978, erst in der Innenstadt, dann in Vochem, nun wieder zentral.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
dass ich mich hier mit dem Schlosspark, der vielfältigen Gastronomie und dem Markt heimisch fühle. Beruflich hatte ich in Brühl so viele Begegnungen, die auch heute noch Freude machen.

In Brühl vermisse ich ....
die immer weniger werdenden Geschäfte und Familienbetriebe. Man braucht Bindungen.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
der Schlosspark, in dem ich gerne mit meinen Enkelkindern bin. Früher war das die Franziskusschule, zu der ich jeden Morgen total gerne gegangen bin.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
als Beisitzerin des Vorstands des Kinderschutzbundes.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass sie für Kinder mehr Raum schafft und das nicht nur in Form von Spielplätzen. Die Stadt muss da aktiver werden. Die Planungsphase der Initiative „Bespielbare Stadt“ sollte zügig Ergebnisse im Stadtbild zeigen.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
im Laufe der Jahrzehnte von zunehmendem Abstand geprägt. Ich war früher sehr aktiv zum Thema „Rolle der Frau in der Kirche“, auch im Pfarrgemeinderat und als Schulleiterin von katholischen Schulen engagiert. Inzwischen erkenne ich keine grundlegende Bewegung in der Frauenfrage und viel zu wenig Unterstützung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

An den tollen Tagen findet man mich ....
auf der Sitzung der Frauengemeinschaft Pingsdorf, beim Straßenkarneval mit Enkeln und Freunden. Ansonsten bin ich auch gerne in kleinen Kneipen unterwegs, in denen der Spaß überwiegt.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
sehr anregend für die unterschiedlichsten, individuellen Bedürfnisse. Das kulturelle Angebot in Brühl ist sehr gut.

Am besten abschalten kann ich bei ....
mir selbst, wenn ich mich zurückziehe und lese.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich über ....
familienunfreundliche Auseinandersetzungen mit Behörden.

Mein letzter Kinofilm war ....
„Ballon” im ZOOM Kino. Obwohl jeder die Handlung kennt, war der Film ungeheuer spannend.

Mein letztes Buch war ....
„Lincoln im Bardo” von George Saunders, eines meiner Lieblingsbücher.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
dank der jungen Menschen in unserem Haus sehr.