Jahrgang 2009
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Pünktlich zum neuen Jahr hatte in der Neujahrsnacht der Winter Einzug in Brühl gehalten. Und endlich waren die schönen Schneelandschaften nicht schon am nächsten Tag wieder abgetaut, sondern von längerer Dauer. Zwei Wochen am Stück herrlicher Schnee und zugefrorene Seen, wann hat es das zuletzt in Brühl schon einmal gegeben?

Leider konnte die weiße Pracht dem Wetter aber nicht länger trotzen, so dass wenige Tage nach unserer Umfrage wieder das große Schmelzen einsetzte. Die Brühler haben das bedauert, die zwei Wochen aber gut genutzt.


Sabine Weiskopf und Simon Löbeke:

Ja, wir mögen die Mischung aus Sonnenschein und knackiger Kälte. Wir sind spazieren gegangen und genießen die schneebedeckten Bäume, die Ruhe. Es ist schön einmal weg vom Arbeitsalltag zu sein und auf andere Gedanken zu kommen.

 

Marlies und Benjamin Landsfeld (li.) mit Martin:

Natürlich freuen wir uns. Die Jungs sind gerodelt und haben auch schon vorher einen Schneemann gebaut. Wir sind auch auf dem zugefrorenen Heider Bergsee gewesen und haben den DLRG-Tauchern zugeschaut, wie sie ins Wasser gestiegen sind.


Martina Nassenstein mit Tochter Luna und deren Freundin Lina Siegler:

Ja, es ist sehr angenehm. Die Sonne, der Schnee, die kalte Luft, das macht doch den Winter aus. Wir waren eine Stunde Schlittschuhlaufen, mussten uns aber vorher erst eine Bahn freischaufeln.



 

Udo Frommer:

Ja, ich mag das sehr. Die Landschaft sieht durch den weißen Schnee friedlicher aus. Ich bewege mich gerne bei diesem Wetter, vor allem gefallen mir die leuchtend roten Sonnenuntergänge. Der Wintereinbruch beruhigt mich auch, weil er die Umweltprognosen zum Klimawandel ein wenig Lügen straft.

Christoph von Bismarck (re.):

Wir sind begeistert, endlich wieder einmal einen anständigen Winter zu haben. Frost ist gesund. Wir gehen jeden Tag spazieren und sind bei dem Wetter auch schon Fahrrad gefahren.

Renate Hogrefe mit Klaus-Dieter Huhn:

Das Schönste ist doch, wenn die Sonne auf den Schnee fällt und die Kristalle so schön glitzern. Ich freue mich im Winter über die Vögel, die bei uns geblieben sind, und habe für sie auch ein Häuschen aufgestellt. Und ich erfreue mich an den letzten Rosen, die so schön erstarrt sind.


Elisabeth und Hans-Gerd Langenberg:

Wir sind Winterfreunde und gerne draußen. Allerdings haben wir noch nie auf Skiern gestanden. Wir gehen lieber mit den Schlittschuhen auf den zugefrorenen See. Nach einer Minute war die Sicherheit wieder da. Vor drei Jahren war der See das letzte Mal ganz kurz zugefroren. Diesmal ist die Fläche wegen des vielen Schnees etwas holprig. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht. Und die Winterlandschaft ist einfach traumhaft.


 

Markus Kerp mit Sohn Lars und Uschi Maschewski:

Ja, sehr. Wir sind spazieren gegangen und über den zugefrorenen See gelaufen. Das ist ein Erlebnis, auch wenn es zum Schlittschuhlaufen nicht so geeignet ist. Wir haben den Winter in den letzten Jahren sehr vermisst. Wir fahren zum Skifahren nach Österreich in die Kitzbüheler Alpen. In Brühl gibt es einige schöne Stellen zum Rodeln, z.B. am Mühlberg.


Annette und Martin Schulze-Pohle:

Wir finden die weiße Pracht beruhigend. Es ist auch schön, nach vielen Jahren wieder auf den See zu können. Wir waren gestern am Decksteiner Weiher, da war das Eis geschätzte 15 cm dick. Wir fahren oft in die Schweiz, wo wir die Spaziergänge im Tiefschnee und die gute Luft sehr genossen haben.


Eine Umfrage von

Tobias Gonscherowski (Text)

und Bernhard Münch (Fotos)