Jahrgang 2020
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„Mehr Transparenz, Solarpflicht für Dächer”

 

PIRATEN und LINKE haben in den letzten sechs Jahren eine Fraktion im Brühler Stadtrat gebildet. Beide Spitzenkandidaten treten erneut an. Eckhard Riedel arbeitet als Heilpädagoge an einer Schule, er ist 62 Jahre alt und hat zwei erwachsene Kinder. Seit 2009 sitzt er für DIE LINKE im Rat der Stadt Brühl.

Harry Hupp ist 58 Jahre alt, Rentner und Vater einer Tochter und eines Sohnes. Er war früher im Einzelhandel tätig, hat 2012 die Brühler Piratencrew mitgegründet und wurde 2014 in den Stadtrat gewählt.

Brühl bedeutet in drei Worten für mich:
Hupp: Heimat, Geborgenheit, Zukunft.
Riedel: Gestalten, Zukunft, Herzblut

Nach einer Covid-19-bedingten Pause setzt das Marienhospital Brühl die Informationsabende für werdende Eltern fort. Chefarzt Dr. Carl-Michael Schmidt und sein Geburtshilfeteam freuen sich auf die Fortsetzung im September.
„Selbstverständlich halten wir uns an alle notwendigen Sicherheitsvorschriften und Hygienemaßnahmen“, betont Dr. Schmidt. Bis zu 16 Besucher können nach vorheriger Anmeldung teilnehmen, die notwendigen Abstandsregelungen sind gewährleistet. Werdende Eltern erhalten Informationen zu allen Fragen rund um die Geburt. Ob eine Kreißsaalfürung in Zeiten von Corona möglich sein wird, hängt von der entsprechenden Belegung ab. Aber auch sonst kommen die Teilnehmenden auf ihre Kosten. Ein Film mit virtueller Kreißsaalführung ermöglicht interessante Einblicke hinter die Kulissen.

Die Stadtwerke Brühl leisten ihren Beitrag dazu, eine zuverlässige Infrastruktur für die Elektromobilität in Brühl aufzubauen. Bereits heute stehen elf öffentliche Ladesäulen mit insgesamt 22 Ladesteckplätzen im Brühler Stadtgebiet zur Verfügung.

Nach der erfolgreichen Testphase wird die BrühlStrom®-Ladekarte jetzt allen Interessenten zu neuen Konditionen angeboten. Alle Kunden der Stadtwerke Brühl profitieren dabei von der günstigen, monatlichen Grundgebühr von 1 Euro und attraktiven Verbrauchspreisen. Nicht-Stadtwerkekunden erhalten die Karte für 5 Euro pro Monat. Mit der persönlichen BrühlStrom®-Ladekarte wird das „Auftanken“ Ihres Elektroautos zum Kinderspiel: Einfach die Karte an der vorgesehenen Position an die Ladesäule halten. Neueste RFID-Technologien erkennen kontaktlos die Berechtigung und ermöglichen das Aufladen. Ganz ohne Bargeld, bequem per Lastschrift.

Nach der Sommerpause geht es im Brühler Kunstverein mit der Ausstellung „new works“ von der renommierten Kölner Künstlerin Rita Rohlfing weiter. Die Eröffnung findet ausgerechnet am Wahlsonntag 13. September um 11 Uhr statt. Der Brühler Kunstverein wird zwei Facetten aus dem Werk der Künstlerin präsentieren. Einerseits wird Rita Rohlfing mit ihren Acrylglasobjekten die Wahrnehmung des Betrachters irritieren. Andererseits werden ganz neue, farbstarke, expressive Bilder gezeigt, die während des coronabedingten Lockdowns entstanden sind.

Malerei, Objektkunst und Collagen
Mit ihrer Malerei, Objektkunst und neuerdings auch vielen Collagen ist die bekannte Brühler Künstlerin Sabine Endres bei den Tagen der Offenen Ateliers vertreten. Am Wochenende 5./6. September hat sie ihr Atelier von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Mit ihr zusammen zeigen auch Carole Kaufmann mit dem Schwerpunkt Inklusion und soziale Gestaltung und Bettina Mathar (Kunst in der Kommunikation) ihre Werke im Atelier „fachWERK” in der Kirchstraße 5.

In den letzten Monaten ist im Leben von Sabine Endres viel passiert. Die Corona-Krise hatte auch Auswirkungen auf das Schaffen der Künstlerin, die gerade dabei war, ihr neues Atelier auf Mallorca einzurichten, als sich die Ereignisse überschlugen. Statt Zeit auf der beliebten Ferieninsel zu verbringen, reiste die 49-Jährige zurück nach Brühl, wo sie wegen des Lockdowns ihr Atelier geschlossen hatte. „Ich habe die Zeit zum Renovieren genutzt und meine Dachterrasse neu gemacht”, sagt sie.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 1250 Jahren
Tonmanufaktur im Brühler Süden

In unseren Tagen können Ereignisse von bedeutendem Charakter in der Regel auf die nute, wenn es denn sein muss auch auf die Sekunde genau terminiert werden. Dies war in früheren Zeiten weder möglich noch von Nöten, und so haben wir es in unserem ersten Chronikbeitrag in diesem September mit einer sehr ungefähren Zeitangabe zu tun:
Um 770, zu Beginn der karolingischen Zeit also auf, kann für unsere Heimatstadt Brühl, oder eher gesagt: für die Region, auf der heute Brühl kartografisch festgehalten ist, berichtet werden, dass es bereits eine aktive Tonmanufaktur gegeben hat. Im Süden, es war die Region Badorf / Eckdorf, produzierte man Töpferwaren, die weit über die Grenzen der Ortschaft hinaus bekannt und geschätzt waren. Bis hinein ins Baltikum wurden die hiesigen Erzeugnisse gehandelt. Einer dieser historischen Töpferöfen konnte im Jahre 1968 im Rahmen von Ausgrabungen freigelegt werden und bezeugt diese Aktivitäten.

Bereits seit elf Jahren öffnen in Brühl einmal im Jahr Künstler ihre Ateliertüren. Am 5. und 6. September können interessierte Besucher die Künstler in ihren Arbeits- oder auch Wohnräumen aufsuchen und erhalten so Einsicht in deren Tätigkeit.

Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst, Design, Schmuck und Keramik sind vertreten. Die Künstler geben gerne Auskunft über Arbeitsweise und Techniken, und sie präsentieren ihre Werke und Produkte. Und das Beste, viele dieser Werke können auch erworben werden. Die IG Brühler Künstler, als Veranstalter der Aktion, möchte damit auf die Vielseitigkeit der Kunstschaffenden in der Kulturstadt Brühl aufmerksam machen. Die Künstler freuen sich auf viele Besucher. Wichtiger Hinweis: Alle Besucher werden gebeten, die an den beiden Veranstaltungstagen geltenden Corona-Vorschriften zu beachten. Diese Künstler nehmen teil:

(tg) Susanne Riemer wurde 1972 in Bonn geboren, verbrachte aber fast ihr gesamtes bisheriges Leben in Brühl. Seit vielen Jahren gehört die Mutter von zwei Töchtern zu den gefragtesten Jazz-Trompeterinnen Deutschlands. Ihre Liebe zu dem Instrument entdeckte sie einst im Musikunterricht von Christina Kröne am Max Ernst Gymnasium. Danach spielte sie in der Bigband unter der Leitung von Elmar Frey.

Nach dem Abitur studierte Susanne Riemer an der bekannten Folkwang-Hochschule in Essen Jazz-Trompete und Jazz-Klavier und schloss das Studium bereits im Alter von 24 Jahren erfolgreich ab. Parallel zum Studium nahm die Musikerin Unterricht in Gesang, Komposition, Arrangement und klassische Trompete.

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