Jahrgang 2019
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(tg) Aletta Bauhaus wurde 1996 in Köln geboren, wuchs aber in Brühl auf. Nach dem Abitur an der Gesamtschule in Brühl im Jahr 2015 begann sie bei der Stadt Brühl eine Ausbildung zur Verwaltungswirtin, die sie zwei Jahre später erfolgreich abschloss. Seitdem arbeitet sie beim Sozialamt in der Abteilung Unterhalt und Einnahmen. Seit Februar 2019 ist sie zudem die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte.

„Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Ich bin im positiven Sinn überwältigt und dankbar für die Möglichkeiten”, sagt die 23-Jährige, die erst kürzlich im Rahmen einer Aktion von „Engagement Global” für vier Tage in Marrakesch weilte, um sich mit Marokkanischen Frauen darüber auszutauschen, welchen Stellenwert das Thema Gleichstellung und Frauen in der Politik in Marokko genießt. „Ich war positiv überrascht und habe dort viele emanzipierte Frauen, die in NGOs (Nichtstaatliche Organisationen) tätig sind, kennengelernt”, blickt sie zurück. Ein Gegenbesuch ist für das nächste Jahr geplant.

In Brühl arbeitet Aletta Bauhaus 15 Stunden pro Woche zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Antje Cibura. Im Augenblick laufen die Vorbereitungen für eine Veranstaltung anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen” am 25. November auf Hochtouren. An diesem Montag findet um 19.30 Uhr im Begegnungszentrum margaretaS, Heinrich-Fetten-Platz, ein Programm unter dem Motto „Nur so sind blaue Augen schön” statt.

Nach einem Grußwort der mehrfach ausgezeichneten, in Brühl lebenden Vorstandsvorsitzenden und Gründerin von Medica Mondiale, Monika Hauser, Informationen zum Thema Häusliche Gewalt, einen Tätigkeitsbericht des Frauenhauses Rhein-Erft und ein musikalisch-literarisches Rezital zu den Schwestern Mirabal mit der Opernsängerin, Kabarettistin und Moderatorin Daniela Bosenius unter Begleitung von Marion Köhler am Klavier, Kantorin der evangelischen Gemeinde. Auf die vier Schwestern aus der Dominkanischen Republik, von denen drei in ihrem Widerstandskampf starben, ist der Gedenktag am 25. November zurückzuführen.

Darüber hinaus arbeitet Aletta Bauhaus derzeit auch an einer neuen Broschüre, die Hilfesuchende in allen Situationen kostenfrei unterstützen soll.


Ich lebe in Brühl seit ....
1996 und wohne in Brühl-Süd.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
dass ich meine Liebsten um mich herum habe.

In Brühl vermisse ich ....
einen Unverpacktladen. In diesen Geschäften bekommt man alles unverpackt. Man muss seine Verpackungen selbst mitbringen.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
der wunderschöne Schlosspark. Entweder im Getümmel oder in einer stillen Ecke.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
nicht direkt. Ich gehe ins Studio 53 und ins Studio für Pilates Brühl.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass sie sich weiter für die Gleichstellung von Frau und Mann und für den Umweltschutz einsetzt.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
neutral.

An den tollen Tagen findet man mich ....
eher in Köln - bei den Zügen und im Trubel.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
die Stadt mit dem Phantasialand und mit den Schlössern. Die kennt jeder. Außerdem ist Brühl eine schöne Kleinstadt, in der jeder jeden kennt.

Am besten abschalten kann ich bei ....
Gesprächen mit meiner Mutter.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich, ....
als mir beim Ausparken der Vorderreifen geplatzt ist.

Mein letzter Kinofilm war ....
„Es 2”. Der hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich eigentlich kein Fan von Horrorfilmen bin. Den fand ich eher traurig als gruselig.

Mein letztes Buch war ....
„Der Augensammler” von Sebastian Fitzek, ein sehr spannendes Buch, das ich nicht mehr aus der Hand gelegt habe.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
überhaupt nicht. Ich treibe lieber selbst Sport wie „Videoclip Dancing” im Tanzsportzentrum.