Jahrgang 2019
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Ende Oktober hat die Stadtverwaltung den Haushalt für das kommende Jahr und auch die Zahlen für dieses Jahr präsentiert. Es sieht nicht so gut aus. Im laufenden Jahr wird ein Defizit von 8,12 Millionen Euro erwartet, für das Jahr 2020 ein Minus von sogar 14,43 Millionen Euro veranschlagt. Daher muss gespart werden. „Sparen ist wichtig, aber sparen ist auch schwierig”, sagt Bürgermeister Dieter Freytag. Sozialausgaben, Personalkosten, Maßnahmen gegen den Klimawandel, die Integration von Flüchtlingen, die Schaffung neuen Wohnraums und das Thema Sicherheit – all das verursacht hohe Aufwendungen. Und die gestiegenen Kosten für die geplante neue Feuerwache kommen auch noch dazu. Große Herausforderungen warten auf den Kämmerer. Wir wollten daher von den Menschen in der Brühler Innenstadt wissen, wo auf keinen Fall gespart werden darf.


Silvia Hake-Knips:

Die Stadt sollte keinesfalls bei der Stadtbücherei sparen. Es wäre auch schön, wenn die Kulturangebote erhalten blieben. Und die Wirtschaftsförderung sollte aufgestockt werden, um etwas gegen den Leerstand der Geschäfte in der Innenstadt zu tun. Ich wäre auch dafür, dass nicht an den Fahrradwegen gespart würde.


Susanne Poth:

Es sollte nicht bei den Baustellen gespart werden. Es nervt aktuell sehr, wenn der Verkehr nicht fließt. Und auch bei Freizeitangeboten in der Innenstadt darf man nicht den Rotstift ansetzen.


Sandra und Thomas Busch:

Man sollte nicht bei den Sportstätten sparen, weil sonst viele kleinere Vereine kaputt gehen könnten. Die Stadt muss weiter in die Schulen und Freizeitangebote für Jugendliche investieren.


Reiner Besse:

Bei Kultur, Schulen und Kindergärten. Kinder sind die Zukunft, für sie muss man viel tun und investieren. Wir müssen Kinder zu jungen, demokratischen und wachsamen Menschen erziehen. Ich freue mich über Aktionen wie Fridays for Future oder eine rege Beteiligung von Jugendlichgen am Schweigegang. Die Vergangenheit ist nicht tot. Ich erlebe die Jugend als interessiert und engagiert. Das brauchen wir. Und das muss gefördert werden.


Özlem und Eray Erkisi:

Bei den Kindergärten, in denen die Plätze knapp sind, und Schulen darf nicht gespart werden. Es müsste sogar mehr Kindergärten geben. Auch die Sportvereine müssen weiter unterstützt werden, genauso wie auch öffentliche Freizeitangebote gefördert werden sollen.


Julia Dahmann mit Sohn Linus:

Ich finde, dass nicht an der Ferienkinderbetreuung gespart werden sollte. Meine große Tochter hat öfter daran teilgenommen und fand es immer super. Wichtig wäre auch, dass die Spielplätze saniert werden. Auch bei den Kulturangeboten sollte nicht gekürzt werden. Sonst wäre auch die Innenstadt weniger attraktiv.


Linda und Pascal Schafran:

Bei den Kindergärten darf nicht gespart werden. Auch die Arbeit des Integrationsrates muss weiter unterstützt werden. Wir finden Brühl sehr schön. Besonders auch die Kunst- und Musikschule, in der ich Klavierspielen gelernt habe und viele schöne Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht habe.


Vivian Pilz mit Sohn Alexander:

Da ich mich mit dem Thema gerade beschäftige: bei den KiTas. Und bei den Schulen und der Bildung darf nicht gespart werden. Ich finde auch Angebote für ältere Menschen sehr wichtig.