Jahrgang 2020
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Für ihre teils großformatigen Aqua­tin­ta-Radierungen menschenleerer Gär­ten und Landschaftsarchitekturen wird die Münchener Grafikerin Ste­fa­nie Hofer mit dem diesjährigen Jo­seph und Anna Fassbender-Preis für Druckgrafik und Handzeichnung ausgezeichnet.

Nach ihrer Ausbildung zur Holzbild­hau­e­rin studierte Stefanie Hofer an der Kunst­akademie München bei Albert Hien und Gerhard Merz sowie in der Klasse von Karin Kneffel, in der sie 2015 als Meis­terschülerin ihr Dip­lom mit Auszeichnung er­warb.

In ihrer Begründung formuliert die Jury ihre Entscheidung:

(tg) Seit Anfang September wird die Brühler Wirtschaftsförderung durch das Team „Citymanagement“ verstärkt. Die Diplom-Geografin Andrea Frede und Marketing Manager Sebas­tian Dieck teilen sich die Stelle und das Aufgabenfeld im Job-Sharing. Bei­de kennen Brühl seit Jahren und sind mit den besonderen Begeben­heiten der Schlossstadt bestens vertraut.

Ihr Ziel ist, die Brühler Innenstadt durch ge­zielte Maßnahmen und Aktionen zu stär­ken und zu beleben. „Unsere Auf­ga­be wird es sein herauszufinden, was die Brühler Innenstadt braucht, um Kunden nicht nur heute, sondern auch morgen noch anzusprechen“, sagt Sebastian Dieck. Der Brühler Bilderbogen hat die beiden zum Interview gebeten.

BBB: Frau Frede, wie kann erfolgreiches Citymanagement aus Ihrer Sicht am besten funktionieren?

Andrea Frede: Wir nutzen die An­fangs­zeit, um mit allen Akteuren der Innen­stadt ins Gespräch zu kommen. Ein Kon­zept und eine Marke kann nur gemeinsam aufgebaut werden. Wir verstehen uns als Dienstleister und Sprachrohr der unterschiedlichen Akteure in der City. Wir können nur funktionieren, wenn wir im City-Verbund gemeinsam an einem Strang ziehen. Ein erfolgreiches und vor allen Din­gen nachhaltiges Citymanagement ist ein integrativer und ein langfristiger Prozess. Einzelmaßnahmen sind wichtig, führen lang­fristig eher nicht zum Erfolg. Eine un­se­rer Kernaufgaben ist, unterschiedliche Interessen und Herausforderungen zu ver­stehen, um dann Stärken zu erarbeiten und zu bündeln. Wir möchten das Bindeglied zwischen Einzelhandel, Gas­tro­nomie, Dienstleistern, der Stadt und weiterer öffentlicher und privater Stellen sein und das vorhandene Team der Wirtschaftsförderung unterstützen.

BBB: Herr Dieck, inwiefern beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?

(tg) Robert Saß wurde 1990 in Düsseldorf ge­boren und zog dann 1993 mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern nach Brühl. Er besuchte die Grundschule in Badorf und be­stand dann 2009 am Max Ernst Gymnasium sein Abitur. Anschließend studierte er in Bonn Politikwissenschaft.

Seit seinem 14. Lebensjahr engagiert sich Robert Saß bei den Brühler Grünen. Da der Ortsverband Jugendlichen gegenüber sehr offen war und es auch keine Jugendorganisation gab, nahm er 2005 schon mit 15 Jahren an Fraktionssitzungen teil. „Das hat mich schon immer brennend interessiert”, sagt er rückblickend. Dafür opferte er auch gerne so manchen Freitagabend, an dem die Sit­zun­gen immer stattfanden. Sein großes Interesse an Ökologie und Naturschutz wurde von den da­mals führenden Brühler Grünen wie Renate Schön­-hütte oder Michael vom Hagen unterstützt.

So kam es dann auch, dass Robert Saß bereits mit 15 Jahren dem Vorstand angehörte. „Die Mög­lich­keit, vor Ort mitzugestalten und zu sehen, was man erreichen kann, fasziniert mich”, meint der 30-Jährige. „Kommunalpolitik ist bürgernah, man kennt die Ansprechpartner. Die Grünen sind sehr offen und integrierend.”

2014 wurde Robert Saß erstmals in den Rat der Stadt Brühl und kurz darauf und kürzlich erneut zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Seit­dem freut er sich, beinahe wöchentlich Termine wahrzunehmen. „Meistens sind das ja auch schön­e Anlässe, 90. Geburtstage, Goldene Hochzeiten, Sommerfeste, Weihnachtsfeiern, Karnevals­sit­zun­gen und vieles mehr. Ich mache das sehr gerne”, so Robert Saß, der bei der Kommunalwahl im September ganz knapp eins von zwei Direkt­man­daten der Grünen holte.

Aktuell verhandelt die Fraktion der Grünen mit der SPD über eine mögliche Koalition. Die Zei­chen stehen auf Umbruch und eine neue Her­ausforderung nach sechs Jahren Zusammenarbeit mit der CDU. Personell haben die Grünen bereits einen großen Umbruch vollzogen, denn nur zwei der elf im Rat vertretenen Grünen gehörten be­reits dem letzten Stadtrat an. „Alte Konflikte sind nicht mehr so relevant. Bei uns wollen viele einen Neuanfang”, glaubt Robert Saß. Eine Entschei­dung dürfte aber erst im Januar fallen, da sich die Ver­handlungen auch Corona-bedingt etwas hinziehen.


Ich lebe in Brühl seit ....
1993 in Pingsdorf, inzwischen in Kierberg.

Dr. Guntram Hütte übergibt sein Amt an Nachfolger Alexander Süßmann

Sie sind immer im Einsatz, täglich und rund um die Uhr. Etwa 60 Notärztinnen und Notärzte am Standort Brühl sind an Ort und Stelle, wenn es brenzlig wird und medizinische Hilfe erforderlich ist. Wer solch eine Aufgabe und Gruppe koordiniert, braucht Fingerspitzen­gefühl und Weitblick.

„Wir bauen Brücken zwischen dem Rettungsdienst der Feuerwehr und dem Krankenhaus“, sagt Dr. Guntram Hütte. Er ist dankbar für die gute Teamarbeit aller Akteure. Jetzt übergibt er das Amt des ärztlichen Leiters des Notarzt­standortes Brühl an seinen Kollegen Alexander Süßmann.

Vor wenigen Tagen fand die große Eröffnungsfeier des neuen „das macht SiNN“-Bekleidungshauses im Steinweg 26 in Brühl statt. Neben zahlreichen Medienvertretern war auch eine städtische Delegation der Brühler Wirtschaftförderung gekommen, um an diesem bedeutenden Er­eignis in der Brühler Innenstadt teilzunehmen.

In seiner Willkommensrede stellte der SiNN-Generalbevollmächtigte Friedrich-Wilhelm Göbel die hervorragende Zusam­menarbeit mit der Brühler Stadtverwal­tung sowie mit dem anwesenden Bürgermeister Dieter Freytag heraus. „So etwas habe ich nur selten erlebt.“ Mit gemeinsamer Kraft konnte in einer Rekordzeit von nur drei Wochen das ehemalige Kaufhof­ge­bäude umgebaut und nun auch spektakulär wiedereröffnet werden. Brühls Bürgermeister Dieter Freytag gab dieses Kompliment gern zurück, in dem er das „das macht SiNN“-Bekleidungshaus im Steinweg als neues Herzstück des Brühler Einzelhandels in der Innenstadt bezeichnete.

Zeitgemäßes, modernes Erlebnisshoppen

Die „Sport- und Bil­dungsschule Kahra­manlar – Die Brühler Helden“ nutzt aktuell ihre sozialen Me­dien, um online den Kontakt zu den Mit­gliedern zu halten und Kurse anzubieten. Vor allem auf Face­­book animieren die Coaches per Live­stream die Mitglieder zu aktivem Sport in der eigenen Wohnung.

Auch in den schwierigen Zeiten von Corona und dem damit verbundenen Ausfall des Brühler Weihnachts­marktes lassen es sich die Stadt­wer­ke Brühl nicht nehmen, ihre Tradition mit dem Aufstellen des großen Weihnachtsbaums auf dem Markt zu bewahren.

Diese Tradition, zu der auch das Schmücken des Baumes in luftiger Höhe per Hub­wagen zählt, besteht seit 1991. Die diesjährige Dekoration mit gelben Weihnachts­sternen stammt von der Kita Eckdorfer Mühle, deren Kinder die Sterne auch selbst ge­bastelt haben. In der Woche vor dem zweiten Advent werden übrigens noch weitere Sterne hinzugefügt. Aus sicherheitsrelevanten As­pekten kann der Baum nicht bis zum Boden ge­schmückt werden. Auch Vandalismus und Unfälle sollen so vermieden werden.

Weihnachtsbäume aus dem Brühler Stadtgebiet

Brühler Stadt-App kann ab sofort auf das Smartphone geladen werden

Lange wurde daran gearbeitet. Und nun ist eine für alle zugängliche Testversion an den Start gegangen. Die HIERO Brühl App soll zukünftig der digitale Einkaufs- und Erlebnis­assistent werden, der den Besuchern von Brühl die Stadt und ihre Mög­lichkeiten auf eine spannende und innovative Art näher bringen soll.

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