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"Ich versuche, den Chor mit jeder Probenphase und jedem Konzert über seine Grenzen hinaus zu führen."
 BBB: Aus welcher Motivation heraus haben Sie die Leitung des Chores übernommen?
Michael Ostrzyga: Das oratorische Repertoire liegt mir sehr am Herzen. Singen ist sehr beglückend und Chorarbeit eine sehr intensive, unvergleichliche zwischenmenschliche Erfahrung. Der Chor hat eine recht lange Tradition und es war für mich reizvoll, dieser Tradition in künstlerisch lenkender Weise anzugehören. Ich spürte großes künstlerisches Potential, welches ich nun versuche zu entfalten - aufgrund des Leistungswillen des Chores auch mit sehr großem Erfolg. Was ich vorher nicht wissen und nur ahnen konnte, aber nun eine wichtige Rolle spielt: Die Sängerinnen und Sänger in diesem Chor sind besonders, ich fühle mich Ihnen inzwischen in einer besonders starken Weise verbunden. Das Engagement hinter den Kulissen ist sehr groß, aber noch ausschlaggebender ist es, dass sie Ihre Tätigkeit im Chor lieben und ganz unabhängig von der musikalischen Arbeit ganz besondere Menschen sind. Das Können und Engagement des Oratorienchor Brühl verdient eine große Öffentlichkeit. Der Standort Brühl gefällt mir, weil er zwar nahe an Köln und Bonn liegt, aber eben doch weit genug von dem dort (zumindest in Köln) herrschenden kulturellen Überangebot, zu dem ich selbst ja auch einen kleinen Teil beitrage, u.a. durch meine Tätigkeit an der Universität. Ich habe eine große Sympathie für die Stadt Brühl - die Atmosphäre im Grünen mit dem Schloß gefällt mir. Es ist eine Freude, hier kulturelle Akzente zu setzen. |
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Liebe Leser,
Amerika hat einen neuen Präsidenten gewählt, und die große Mehrheit weltweit begrüßt die Wahl des Demokraten Barack Obama ausdrücklich. Nach den acht nicht gerade sonderlich erfreulichen Jahren des Präsidenten Bush und dem auf politischer Ebene zeitweise arg gestörten Verhältnis von Deutschen und Amerikanern kommt es nun zum herbeigesehnten Wechsel. Dabei ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten den Deutschen immer noch sympathisch. Auch haben einige amerikanische Bräuche zuletzt in Deutschland immer mehr Freunde gefunden. Davon zeugt auch das letzte Titelbild des Brühler Bilderbogen, auf dem drei Halloween feiernde Mädels zu sehen waren, genauso wie das aktuelle, das den Badorf Gospelchor „Carpe Diem“ zeigt, der am 29. November ein großes Konzert geben wird.
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Das Thema Kriminalität ist allgegenwärtig und beschäftigt auch die Brühler Stadtverwaltung. Kürzlich gründete Bürgermeister Michael Kreuzberg den kriminalpräventiven Rat der Stadt Brühl. Damit sollen die bereits handelnden Akteure noch besser vernetzt und neue Aufgabenfelder mit Handlungsbedarf erschlossen werden. Leiter des kriminalpräventiven Rates wurde Hartwig Bosseler. Als drängende Themen wurden eine schnellere Ahndung begangener Straftaten insbesondere von Jugendlichen sowie ein wirksamer Täter-Opfer-Ausgleich ausgemacht.
Dem Brühler Bilderbogen liegen die Zahlen zur Kriminalstatistik 2007 vor, die besagen, dass die Zahl der Geschäfts- und Wohnungseinbrüche gestiegen ist, während die Zahlen der Diebstähle von Fahrrädern, Mopeds und Krad rückläufig und die Diebstähle aus Kfz sogar stark abnehmend ist. Wir haben uns mit Menschen in der Brühler Innenstadt unterhalten und mit ihnen über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücke im Umgang mit Straftaten gesprochen.
Nikolas Bletsos mit Sohn Jannis: Sehr sicher. Bei mir wurde noch nicht eingebrochen. Ich traue mich auch abends auf die Straße. Ich wohne in Brühl-West, einer sehr ruhigen Gegend. Außerdem sieht man, dass bei uns nichts zu holen ist.
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Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991) Vor 335 Jahren Brühl wird eingenommen Höchst schmerzlich stellten die Brühler am 15. November 1673 fest, dass die freundschaftlichen Beziehungen zu Frankreich, die sie und ganz Kurköln zuvor gepflegt hatten, sich nun sehr zu ihren Ungunsten auswirken sollten: Im Auftrag des deutschen Kaisers marschierte der Prinz von Oranien in die Schlossstadt besetzte sie. |
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(tg) Dieter Kühn wurde 1935 in Köln geboren. Seine frühe Kindheit verbrachte er in Bayern, dann zog die Familie 1949 zurück ins Rheinland nach Düren. Nach dem Abitur studierte er in Freiburg, München und Bonn Germanistik und Anglistik und promovierte bei Doktorvater Benno von Wiese zum Thema „Robert Musil – Der Mann ohne Eigenschaften“.
Schon während des Studiums schrieb Dieter Kühn Hörspiele für den WDR, für den er bis heute in vielfältiger Weise u. a. als „Special Guest“ und Macher der Musiksendung „Klassikforum“ tätig ist. Für sein Werk, das Romane, Erzählungen Biographien und auch Kinderbücher umfasst, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hermann-Hesse-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Hörspielpreis der Kriegsblinden. |
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