Saison 2007/2008
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Aufstieg perfekt gemacht

Der 1. FC Köln hat den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Nach einer Klassevorstellung besiegte der FC den Aufstiegskonkurrenten aus Mainz hochverdient mit 2:0. Die Gäste blieben weitgehend harmlos und hatten dem couragierten Spiel der Kölner kaum etwas entgegen zu setzen. Matchwinner war der erst in der Rückrunde gewaltig in Fahrt gekommene Libanese Roda Antar, der beide Treffer markierte und damit die 50.000 Zuschauer im ausverkauften RheinEnergieStadion in einen Freudentaumel stürzte. Nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Michael Kempter stürmten den Fans den Innenraum und verwandelten das Stadion in die größte Partyzone Kölns.

 
 

Die Fans haben das Spielfeld eingenommen.

„Das war ein Tanz auf der Rasierklinge“

Ein aufregendes, rassiges Spitzenspiel, vielleicht das beste in dieser Saison. Mit einer starken Vorstellung gegen einen direkten Aufstiegskonkurrenten überholte der 1. FC Köln die Gäste aus Hoffenheim wieder in der Tabelle und kletterte zurück auf die Aufstiegsränge. Die 50.000 Zuschauer im ausverkauften RheinEnergieStadion, darunter wie der Stadionsprecher auch scherzhaft bemerkte, „das ganze Dorf aus Hoffenheim“, sahen einen verdienten Sieg der Domstädter, die sich von Rückschlägen wie dem umstrittenen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich nicht von ihrem Weg abbringen ließen und endlich auch einmal einen Topgegner in die Knie zwangen.
 


Torschütze Mohamad wird von der Mannschaft geherzt.

„Patrick Helmes war heute der Eisbrecher“

Eine allenfalls durchschnittliche Leistung reichte dem 1. FC Köln zu einem glanzlosen 2:0-Pflichtsieg gegen einen bemerkenswert harmlosen Aufsteiger aus Osnabrück. Als die ersten Fans angesichts der mageren Darbietung des Aufstiegsaspiranten zu pfeifen begannen hämmerte Patrick Helmes in der 41. Minute einen Freistoß in die Maschen des Osnabrücker Gehäuses. Kurz darauf erhöhte Roda Antar auf 2:0. Damit war der Sieg perfekt gegen den bislang wohl schlechtesten Gast im RheinEnergieStadion. Im zweiten Durchgang hätte der Kölner Sieg vor 40.000 Zuschauern leicht höher ausfallen können, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Unter dem Schlussstrich blieb ein ungefährdeter Sieg, der den FC fünf Runden vor Saisonende immerhin auf den zweiten Tabellenplatz beförderte.
 

 

 Patrick Helmes hat richtig malocht.

„Der Punktgewinn ist glücklich“

Rückschlag für den 1. FC Köln. Nach einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung fielen die Domstädter durch das schmeichelhafte 1:1-Unentschieden gegen den niederrheinischen Rivalen aus Mönchengladbach zurück auf Platz 4 und damit raus aus den Aufstiegsrängen. Dass gegen den überlegenen Tabellenführer überhaupt wenigstens ein Punkt heraussprang, ist einer Last-Minute-Fehlentscheidung des schwachen Schiedsrichters Kinhöfer zu verdanken, der ein Foul des Borussen-Verteidigers Roel Brouwers am durchgebrochenen Milivoje Novakovic in den Strafraum verlegte und auf Elfmeter entschied. Den verwandelte Patrick Helmes sicher und beruhigte auch die erhitzen Gemüter unter den 50.000 Zuschauern im ausverkauften RheinEnergieStadion.

 

 
 

Patrick Helmes Elfemtertor rettet dem FC einen Punkt.

Mondragon rettet den Sieg

Gut erholt von der 0:1-Niederlage in Freiburg zeigte sich der 1. FC Köln. Bei schönstem Frühlingswetter gelang den Geißböcken vor 40.000 Zuschauern im RheinEnergieStadion ein knapper 2:1-Erfolg gegen die zuvor in acht Auswärtsspielen in Serie ungeschlagenen Gäste aus Wehen. Nach glänzendem Beginn und zwei wunderschönen Toren von Roda Antar per Fallrückzieher (18. Minute, Marke Tor des Monats) und Nemanja Vucicevic (31.) brachte sich die Truppe von Christoph Daum jedoch wieder einmal völlig unnötig selbst in Bedrängnis. Nach dem überflüssigen Anschlusstor von Bakary Diakité unmittelbar vor der Pause geriet der zweite Durchgang zu einer Zitterpartie. Am Ende reichte es zu einem schmeichelhaften Erfolg, der die Kölner wieder ganz nah an die Aufstiegsränge führte. Nur noch wenige Treffer in der Tordifferenz trennen den FC vom dritten Platz.
 

 

Die Schlüsselszene des Spiel: Mondragon hält den Elfmeter von Kokot.

„Die Mannschaft hat Moral gezeigt“

Auch im zweiten Heimspiel der Rückrunde blieb der 1. FC Köln sieglos. Gegen den TSV 1860 München reichte es lediglich zu einem am Ende sogar eher schmeichelhaften torlosen Remis. Dabei hatte der FC noch recht gut begonnen und die Gäste vor 50.000 Zuschauern im erneut ausverkauften RheinEnergieStadion unter Druck gesetzt. Doch nach dem berechtigten Platzverweis für Kevin McKenna in der 39. Minute verloren die Kölner vollkommen ihre Linie. Die eklatante Abschlussschwäche der stark ersatzgeschwächten Löwen und ihrem erneut starken Keeper Mondragon haben die Domstädter zu verdanken, dass es wenigstens einen Punkt auf der Habenseite zu verbuchen gab.

Sitzengeblieben: Patrick Helms und der FC kommen nicht voran.

„Wir haben allen Grund, enttäuscht zu sein“

Der Rahmen für den Rückrundenstart des 1. FC Köln war ideal. Karnevalsfreitag, ein ausverkauftes Haus mit 50.000 größtenteils verkleideten Jecken und ein Gegner, der eigentlich kein Problem darstellen sollte. Doch es kam anders. Statt mit einem Paukenschlag in die Rückserie zu starten und ein Ausrufezeichen Richtung Aufstieg zu setzen, bot der FC eine enttäuschende Vorstellung. Mit Hängen und Würgen retteten die Domstädter ein eher schmeichelhaftes 1:1-Unentschieden. 

Der FC packte die Brechstange aus.

„Wir können mutig, aber nicht übermütig sein“

Im letzten Testspiel vor dem Rückrundenstart legte der 1. FC Köln eine tadellose Leistung hin. Gegen den rheinischen Rivalen aus Leverkusen gab es vor lediglich 20.000 Zuschauern im RheinEnergieStadion einen verdienten 3:1-Sieg. Für die Geißböcke trafen Youssef Mohamad, Patrick Helmes und Salvatore Gambino, für Leverkusens zwischenzeitliche Führung hatte Stefan Kießling gesorgt. 

Einlauf der rheinischen Rivalen. 
 

Angstgegner geschlagen, Aufstiegsrang erobert

Eine Punktlandung gelang dem 1. FC Köln im letzten Vorrundenspiel. Das Tor von Youssef Mohamad sechs Minuten vor Schluss bescherte dem rheinischen Traditionsverein nicht nur den 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern, sondern auch noch den Sprung von Platz 6 auf Rang 3. Beinahe in letzter Minute kletterten die Geißböcke auf den Aufstiegsrang, der wochenlang unerreichbar schien. Entsprechend euphorisch feierte die Truppe von Startrainer Christoph Daum das kaum noch für möglich gehaltene Happyend. Dass damit obendrein der erste Sieg gegen den Angstgegner aus der Pfalz nach unglaublichen 18 Jahren geschafft wurde, ging im Trubel ein bisschen unter.

Mohamad, Matip und Helmes in weihnachtlicher Feierlaune.

Gnade vor Recht

Nach dem „Durchbruchspiel“ von Hoffenheim hat der 1. FC Köln endlich einmal überzeugend nachgelegt. Gegen einen insgesamt schwachen und überforderten Abstiegskandidaten aus Augsburg kamen die Geißböcke vor 39.200 Zuschauern zu einem ungefährdeten 3:0-Sieg, der leicht auch hätte höher ausfallen können. Matchwinner war wieder einmal Goalgetter Milivoje Novakovic, der zweimal traf.

Thomas Broich feiert seinen ersten Saisontreffer.

Duselsieg in „Folterkammer“

So unterhaltsam die Heimspiele des 1. FC Köln auch in dieser Saison sind, sie verlaufen zuletzt in schöner Regelmäßigkeit nach dem gleichen Strickmuster. Wie schon gegen Freiburg, Offenbach und Paderborn ging der FC früh in Führung. Doch statt den Gegner weiter unter Druck zu setzen, zogen sich die Domstädter weit in die eigene Hälfte zurück, überließen den Gästen die Initiative und bettelten förmlich um die Gegentore. Gegen das auswärtsschwächste Team des deutschen Profi-Fußballs vergeigten die Kölner sogar wieder einmal eine 2:0-Führung. Dennoch reichte es vor 34.000 Zuschauern zum dritten Heimsieg in Folge. Wie schon gegen Paderborn war der Sieg äußerst glücklich und vor allem der Treffsicherheit von Stürmer Milivoje Novakovic zu verdanken, der mit seinen Saisontreffern 10 und 11 die vagen Kölner Aufstiegshoffnungen am Leben erhält.

Nemanja Vucicevic fliegt vergeblich.

Daum verteilt „Riesenkompliment“ an seine Truppe

Die gute Nachricht zuerst. Der 1. FC Köln ist seit drei Spielen ungeschlagen und holte in dieser Zeit 7 Punkte. Gegen den sieglosen Tabellenletzten aus Paderborn gelang ein äußerst schmeichelhafter 2:1-Heimsieg, den ein Großteil der erneut 41.000 Besucher im RheinEnergiestadion mit Pfiffen quittierte. Matchwinner in einer ansonsten schwachen Geißbocktruppe war Stürmerstar Milivoje Novakovic, der beide Treffer erzielte.

 

Siegtorschütze Novakovic lässt sich feiern.
 

Mit neuem Kapitän zum klaren Sieg

Nach zwei Pleiten in Folge gelang dem 1. FC Köln der Befreiungsschlag. Mit 4:1 fertigten die Geißböcke auch in dieser Höhe verdient die auswärtsschwachen Kickers aus Offenbach ab und feierten nach Spielende mit den 35.000 Zuschauern im RheinEnergiestadion den höchsten Saisonsieg.
 
Ausschlaggebend für den klaren Erfolg waren zum Einen die blitzschnelle 2:0-Führung schon nach fünf Minuten die Adil Chihi unter tatkräftiger Unterstützung des schwachen Gästekeepers Daniel Endres und Kevin McKenna herausschossen. Zum Anderen verhinderte der starke FC-Torhüter Faryd Mondragon beim Stand von 2:1 mit einer „Weltklasseparade“ (so Christoph Daum) den möglichen Ausgleich. Der Rest war Formsache. Youssef „Dodo“ Mohamad und endlich wieder einmal Patrick Helmes besorgten die weiteren Treffer zum 4:1-Endstand.

Endlich wieder eine gemeinsame Feier mit den Fans.

Daum schickt Grüße an Hilpert

Der 1. FC Köln tritt weiter auf der Stelle. Auch gegen den SC Freiburg gab es keinen Sieg. Trotz eines ansprechenden Starts und der frühen Führung durch Matthias Scherz in der 8. Minute setzte der FC die Serie seiner ernüchternden Heimspiele fort und verlor vor 45.000 Zuschauern verdient mit 1:3. Damit blieben die Domstädter nach den Partien gegen 1860 München, die SpVgg Greuther Fürth und Alemannia Aachen auch im vierten Spiel gegen einen vermeintlichen direkten Konkurrenten um einen der drei Aufstiegsplätze ohne Erfolg. So wird das nichts mit der Rückkehr in die Elite-Liga.

Die FC-Profis schwören sich aufs Spiel ein.
 

Unfreiwillige One-Man-Show von Roland Koch

Wenn schon das torlose Spiel ein ziemlicher Langweiler mit nur ganz wenigen Höhepunkten war, bleibt einem zumindest die Erinnerung an einen äußerst unterhaltsamen Auftritt des Interimscoaches. Was Roland Koch bei seinem Heimspieldebüt als Cheftrainer an Stelle des gesperrten Christoph Daum für eine Show abzog, das war schon sehenswert. Auch wenn er das sicherlich gar nicht beabsichtigt hatte und er eher unfreiwillig zum Hauptdarsteller wurde.

Torwart Mondragon liegt verletzt im Tor, kann aber weiterspielen.

Chihi dreht verrücktes Spiel

Vielleicht werden sich irgendwann einmal in dieser Saison die Verantwortlichen des 1. FC Köln mit einem wohligen Schauern an dieses verrückte Spiel erinnern. 73 Minuten lang sah es nach einer weiteren bitteren Enttäuschung für den Traditionsverein aus. Besonders erschreckend war die halbe Stunde nach dem Seitenwechsel in der den Rheinländern einmal mehr rein gar nichts gelingen wollte. Gut, vor der Halbzeit gab es einige sehenswerte Passagen, dafür aber auch erneut haarsträubende Fehler, die von den braven Kickern aus Jena auch prompt bestraft wurden.

 
 
Die Spieler feiern den Sieg mit La Ola.

„Kein Spielleiter, sondern ein Spielentscheider“

Nach dem Schlusspfiff dieses allenfalls durchschnittlichen vermeintlichen Topspiels der 2. Liga geriet das Sportliche der 0:1-Heimniederlage des 1. FC Köln gegen Alemannia Aachen vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften RheinEnergieStadion in den Hintergrund. Vergessen war das zunächst gefällige Kölner Kombinationsspiel, das mit dem Aachener Führungstreffer durch Marius Ebbers nach 23 Minuten abrupt beendet wurde. Kaum einer sprach noch vom planlosen Kölner Anrennen und der erschreckenden Harmlosigkeit des hochgelobten Angriffsduos Helmes/Novakovic. 

Die Vorfreude war riesig ...
 

„Das war ein Testspiel und keine Drucksituation“

Kahn Sagnol, Lucio, Ismael, Altintop Schweinsteiger, Ze Roberto, Ribery Podolski, Klose, Toni. Wow, was für eine Mannschaft die Bayern doch zusammen haben. Pech nur für das Kölner Publikum, dass kein einziger der genannten Kicker beim letzten Freundschaftsspiel des FC vor der neuen Saison auflief. Stattdessen schickte Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld im Ablösespiel für Lukas Podolski eine mit A-Junioren aufgefüllte B-Truppe aufs Feld. Statt Luca Toni dann eben Toni Kroos, 17 Jahre jung und immerhin eines der größten deutschen Talente.

 Vor dem Spiel wurde Lukas Podolski mehrfach geehrt.

Im beschaulichen Bergisch Gladbach trug der 1. FC Köln sein vorletztes Vorbereitungsspiel auf die kommende Saison aus. Gegner war der spanische Erstliga-Aufsteiger Real Valladolid. Nach einem ordentlichen und unterhaltsamen Spiel verdiente sich der FC nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel ein 2:2-Unentschieden. Die Tore erzielten Patrick Helmes per Elfmeter zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung und Thomas Broich Mitte der zweiten Spielhälfte zum Endstand. Statt weiterer Analysen hier ein paar Bilder vom Kick.

In Bergisch Gladbach, ...