Jahrgang 2015
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(tg) Monika Nicolaij wurde 1955 in Brühl geboren, lebte aber bis zu ihrem 39. Lebensjahr in Wesseling. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Chemielaborantin und sattelte später in die IT-Branche um. Heute arbeitet sie freiberuflich für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Bonn.

Seit 2009 ist Monika Nicolaij Mitglied des Kleinen Theater Brühl (KTB). Sie hat in mehreren Stücken mitgewirkt und auch bereits Regie geführt beim Einakter „Pingpong“. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Ingo Rehling und dessen Frau Cornelia, die ebenfalls dem KTB angehören, leitet sie im Februar zwei Workshops, in denen Interessierte in die Welt des Theaters hineinschnuppern können. Nach einem Aufruf in den Medien bekam das KTB viele Zuschriften. „Wir suchen nicht nur Darsteller, sondern auch Unterstützung im technischen Bereich, beim Licht, beim Ton, beim Bühnenbild und bei allen Arbeiten, die hinter den Kulissen anfallen. Aber selbstverständlich freuen wir uns auch über das Interesse am Schauspielen, es dürfen sich auch gerne noch Männer melden“, sagt Monika Nicoliaj.
In den Workshops – der erste fand Anfang des Monats statt, der zweite folgt am 21. Februar – stehen einfache Übungen auf dem Programm. Sprechübungen, Raumerfahrung, das Spiel mit einem Gegenüber und vieles mehr. „Wir werden auch eine Szene einstudieren, es wird viel geboten“, ist sich Monika Nicolaij sicher. Auch eine kleine Hausaufgabe wird es geben. Je nachdem, wie viele neue Mitglieder durch die Workshops gewonnen werden können, werden in diesem Jahr die weiteren Pläne des KTB hinsichtlich der nächsten Produktionen ausschauen. Bislang brachte das KTB ein neues Stück pro Jahr auf die Bühne, vielleicht werden es bald zwei sein.
„Wir wollen präsenter sein“, sagt Monika Nicolaij, neue Mitglieder würden auch für frischen Wind im KTB sorgen, neue Ideen einbringen. Die aktuelle Produktion, das Poe-Stück „Roderick Wilson“, wird noch einmal am 7. und 8. März in der Galerie am Schloss gezeigt, die nächste Premiere wird Ende Oktober sein. Wer noch am zweiten Workshop im Februar teilnehmen will, kann sich gerne per E-Mail unter ingo:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! informieren.

Ich lebe in Brühl seit ....
1994, vorher habe ich in Wesseling gewohnt.

Am besten gefallen mir an Brühl ....
die schönen alten Häuser in der Innenstadt, die Freizeitangebote, die schönen Kneipen und Restaurants. Vor allem gefällt mir, dass in Brühl alles gut zu Fuß zu erreichen ist.

In Brühl vermisse ich ....
mehr Einzelhandelsgeschäfte. Dafür dürften es gerne ein paar Filialisten weniger sein. Es gibt etwa für meinen Geschmack zu viele Handyläden.

Mein Lieblingsplätze in Brühl sind ....
der Schlosspark, Schloss Falkenlust und die Ville-Seen. Ich bin auch oft im Max Ernst Museum.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ins ....
Mäx. Dort sind wir mit den KTBlern gerne mittwochs nach den Proben.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
im Kleinen Theater Brühl und in der AG Brühler Kultur. In beiden Vereinen bin ich auch im Vorstand.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
dass sie die heimische Kultur- und Theaterszene besser fördert. Die Miete für die Galerie am Schloss ist beispielsweise sehr hoch.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....

Ich gehöre keiner Konfession an, respektiere aber jeden, der seinen Glauben friedlich lebt. Ich bin gegen die Fanatiker, die den Glauben missbrauchen.

An den tollen Tagen findet man mich ....
Zuhause. Ich werde auch am Rosenmontag arbeiten müssen.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
schöne Kleinstadt mit hohem Freizeitwert, in der es schöne Wohngegenden gibt. Außerdem verfügt Brühl über eine hervorragende Verkehrsanbindung.

Am besten abschalten kann ich bei ....
Musik, beim Theater, wenn ich mit Kindern etwas unternehme oder beim Fotografieren. Ich bin auch gerne im Zoo.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich darüber, ....

dass 100 Jahre nach Ausbruch des ersten Weltkrieges wieder alle mit dem Feuer spielen. Ich mache mir Sorgen wegen der Ukraine-Krise.

Mein letzter Kinofilm war ....
im ZOOM Open Air „The King’s Speech“. Wenn ich mal ins Kino gehe, dann gerne ins ZOOM Kino, das ist ein schönes, kleines Filmtheater.

Mein letztes Buch war ....
„Orpheo“ von Richard Powers. Es geht um Musik und das amerikanische Leben nach den Anschlägen vom 11. September.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
nicht wirklich, aber ich kenne die Ergebnisse einigermaßen.