Jahrgang 2016
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(tg) Valeria Aebert wurde 1962 in Dortmund geboren, wuchs aber in Solingen auf. Sie studierte in Münster und arbeitete später u.a. in Stuttgart, Köln und Walberberg sowohl in der Jugendarbeit als auch in der Erwachsenenbildung. Die Diplom-Pädagogin und Diplom-Theaterpädagogin moderiert zudem freiberuflich Konferenzen, sie ist Supervisorin und seit November des letzten Jahres Ehrenamtskoordinatorin der katholischen Kirche in Brühl.

Sie hat eine Dreiviertelstelle (Montag bis Donnerstag) und ist entweder im Begegnungszentrum margaretaS oder im Pastoralbüro anzutreffen. Dabei koordiniert sie nicht nur ehrenamtliche Aktivitäten innerhalb der katholischen Kirche, sondern stellt auch Kontakte zu vielen weiteren Einrichtungen, Vereinen und Initiativen her.

„Ich habe einen dreifachen Auftrag”, erklärt Valeria Aebert. „Meine Tätigkeit umfasst die Schwerpunkte Vermittlung, die Gruppenbegleitung und die Konzeption.” Wer ehrenamtlich helfen möchte, ist bei ihr an der richtigen Adresse. Valeria Aebert kennt die meisten Initiativen und deren Leiter in Brühl. Sie kann persönliche Kontakte herstellen oder dabei helfen, die richtige Aufgabe für einen Interessenten zu finden. „Etwa ein Drittel der Aufgaben entfällt dabei auf Angebote der katholischen Kirche, zwei Drittel haben andere Träger”, berichtet sie. Die Nachfrage ist groß, sechs Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, begrüßt die Koordinatorin im Durchschnitt pro Woche. 1.000 ehrenamtliche Helfer unterstützen mit ihrem Engagement Angebote der katholischen Kirche in Brühl.
Unter Gruppenbegleitung fallen Aufgaben von Valeria Aebert bei der Betreuung von Gruppen im kirchlichen Bereich, der in Brühl zehn Kirchen und drei Teilgemeinden umfasst. Sie moderiert dort Zukunftsfragen, Nachfolgefragen, neue Angebote wie Frauengesprächsgruppen oder eine Theatergruppe oder Fortbildungen. Schließlich stellt sich die Koordinatorin auch den Fragen, wie sich das neue Ehrenamt in der Kirche entwickeln kann. „Interessierte Menschen wollen heute viel genauer darüber informiert werden, wo, wie lange und was sie unterstützen sollen, sie sind anspruchsvoller als früher. Das bedeutet für die Kirche einen Umstellungsprozess”, sagt Valeria Aebert. Weitere Infos gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Ich lebe in Brühl seit ....
dem Jahr 2003 sehr gerne.

Am besten gefallen mir an Brühl ....
die guten Bahnverbindungen – mit acht Bahnhaltestellen! Und der Schlosspark natürlich.

In Brühl vermisse ich ....
einen barrierefreien Zugang zu den Gleisen am Bahnhof am Schloss.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
der Pingsdorfer See.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ....
nachmittags ins moccafair und abends einfach quer durch die Stadt, da gibt es ja genug Auswahl.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
in der pax christi-Friedensgruppe und manchmal hinter der Theke des Zoom-Kinos – bei einigen anderen Vereinen bin ich nur passives Mitglied.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, dass ....
sie bürgerschaftliches Engagement fördert und in ihre Entscheidungen einbezieht und dass sie die fahrradfreundliche Infrastruktur ausbaut.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
geprägt von meinem befreiungstheologischem Optimismus: ich bin überzeugt, dass Christinnen und Christen aus ihrem Glauben heraus zu einem offenen und gerechten Zusammenleben beitragen können.

An den tollen Tagen findet man mich ....
erst in der Stunksitzung und dann als Lappenclown in Brühl unterwegs.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
kleine Stadt, die alles hat und in der es gute Netzwerke und viel Kultur gibt.
 
Am besten abschalten kann ich beim ....
Wandern, in Museen und beim Theater spielen.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich über ....
die einseitige Berichterstattung im Bilderbogen beim Thema Rathaus Variante 3.

Mein letzter Kinofilm war ....
„Spotlight“ – ein Thriller über die wichtige Bedeutung freier Presse bei der Aufdeckung eines Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche.

Mein letztes Buch war ....
„Ungläubiges Staunen“ von Navid Kermani, der aus muslimischer Sicht christliche Kunstwerke interpretiert.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
eigentlich nur, wenn in der Nachbarschaft mal wieder im Garten gefeiert wird.