Bilderbogen
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Liebe Leser,
die Kommunalwahl in NRW am 14. September wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. Der Wahlkampf ist längst eröffnet, die ersten Plakate hängen, und die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters haben sich bereits in mehreren Podiumsdiskussionen vorstellen können. Anfangs noch zu viert, nachdem auch die Linke einen Anwärter ins Rennen schickt, inzwischen nun zu fünft. In Brühl haben die Wähler fünf Optionen, wer die Nachfolge von Amtsinhaber Dieter Freytag antreten soll. Dessen Parteifreund Bernhard Schumacher/SPD, Dr. Marc Prokop/CDU, Simone Holderried/Grüne, Michael Loosen/FDP oder Andre Kuhn/Linke. Wir werden alle Kandidaten im Bilderbogen zu Wort kommen lassen. Den Anfang machen in dieser Ausgabe Michael Loosen und Andre Kuhn.

In den ersten Wochen war der Wahlkampf noch geprägt von viel Harmonie und Übereinstimmung, Unterschiede zwischen den Ansichten der Kandidaten waren kaum auszumachen. Niemand nutzte die Möglichkeit, sein Profil zu schärfen oder konkrete Vorhaben zu artikulieren. Stattdessen tingelten die Politiker von einem Termin zum nächsten, um nun wirklich auch jedes Treffen, jede Institution und jede Initiative, die sie besuchten, zu würdigen und zu betonen, wie dankbar man für die Begegnungen und wie wichtig das Tun der Menschen doch sei. Ob das offensichtliche Anbiedern funktionieren wird?

Verstehen Sie uns nicht falsch. Wir wollen keinen Krawall und keine Beleidigungen, aber ein klein bisschen mehr Würze würde dem Ganzen schon gut tun. Ansonsten könnte ja alles bleiben, wie es gerade ist. Doch stopp. Die vom Kämmerer Rolf Radermacher Anfang Juli verkündete Haushaltssperre könnte doch noch Schwung in den Wahlkampf bringen. Die Opposition versucht sich in Position zu bringen, indem sie die maßlose Verschwendung der Regierungskoalition anprangert, während die sich wehrt. Dabei waren in Brühl doch sämtliche Mehrheitskoalitionen der Vergangenheit nicht gerade sparsam mit den Mitteln umgegangen. Man denke nur an den Rathausneubau, der auf Biegen und Brechen schön gerechnet wurde und dessen Kosten dann doch explodierten. Immerhin versprechen die kommenden Wochen genauso interessant zu werden, wie die Lektüre dieser sommerlichen Ausgabe Ihres Brühler Bilderbogen. Freuen Sie sich auf das Gewinnspiel der Schlosskonzerte, den Tag der Imkerei am 12. Juli, die Feierlichkeiten zu 300 Jahre Schloss Augustusburg, das ZOOM Open Air und vieles mehr.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe mit vielen weiteren interessanten Themen.

Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22 
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Die ersten elf Konzerte der diesjährigen Saison der Brühler Schlosskonzerte sind gespielt. Die beliebte Reihe macht nun eine kurze Sommerpause, bis vom 22. bis 31. August das „Haydn-Festival 2025“ die Musikliebhaber in ihren Bann ziehen wird.

Seit über 90 Jahren finden die Menschen aus Brühl und Umgebung im Sommer Abkühlung und Erfrischung im Brühler KarlsBad, dessen Bau seinerzeit auch eine üppige Spende des Namensgebers Karl Gruhl ermöglichte. Das Freibad bietet seitdem Schwimmspaß für die ganze Familie. Bei unserer Umfrage stellten wir auch fest, dass das KarlsBad auch ein attraktiver Anziehungspunkt für Besucher aus Nachbarstädten wie Hürth, Wesseling und sogar dem Kölner Süden ist. Geschätzt werden die vielen Möglichkeiten, die das Freibad bietet, die schattenspendenden Bäume sowie die allgemeine Entspanntheit der Badegäste. Doch lesen Sie selbst.


Michael Franz mit Jannis:

Im Hallenbad spielt für Jannis das Springen vom Drei-Meter-Turm eine wichtige Rolle. Manchmal versucht er auch einen Salto. Am Freibad gefällt uns, dass es sehr sauber ist und es schattige Plätze und viele Möglichkeiten zur Bespaßung gibt. Es macht einfach Spaß hier.

Vor 300 Jahren fand die Grundsteinlegung zu Schloss Augustusburg statt. Aus diesem Anlass gibt es am Sonntag, 13. Juli 2025, einen großen Aktionstag. Das Programm startet ab 11 Uhr auf der Bühne 1 am Ehrenhof mit der Begrüßung durch die „Schlossverwalterin“ Regina Junga. Danach wird der Schlossgarten von 11 bis 17 Uhr zur lebendigen Werkstatt.

Infostände, Workshops, Werkvorführungen und Mitmachaktionen geben Einblicke in historische Handwerkskunst und moderne Restaurierungsmethoden. Führungen durch die Sonderpräsentation „Über Stuck & Stein“, Kutschen und Kutschfahrten, Konzerte der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl sowie kulinarische Stände runden das Programm ab.

Das Brühler Kulturfestival „brühlermarkt“ geht am Wochenende 12./13. Juli zu Ende. Im Rathaus-Innenhof steigt das Konzert von „Reis against Spülmachine“ am 12.7.25 um 20 Uhr.

Kürzlich fand zum dritten Mal das Brühler Provinzial Laufradturnier statt. An der Veranstaltung nahmen 60 Kinder zwischen dem 2. und 5. Lebensjahr teil. Sie durften ihre Laufräder fordern und ihre Kräfte messen. Der Brühler Bürgermeister Dieter Freytag und Marco Raddatz, der Hauptsponsor von der Brühler Provinzial, eröffneten das Laufradturnier.

Das beliebte ZOOM Open Air findet auch in diesem Jahr wieder statt. Es startet am 7. August und geht bis zum 23. August. An neun Abenden werden im Rathaus-Innenhof großartige Filme auf der Riesenleinwand gezeigt. Die genauen Termine sind 7./8./9. und 14./15./16. sowie 21./22./23. August.

"Mit Bürgerhaushalt Ausgaben priorisieren"

(tg) Der FDP-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters ist Michael Loosen. Er ist 40 Jahre alt, verheiratet, von Beruf Gesundheitsökonom und derzeit Sachkundiger Bürger der FDP-Fraktion im Sozialausschuss. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender der Brühler FDP sowie Fraktionsgeschäftsführer der FDP Brühl. Sein Motto lautet: „Stillstand ist Rückschritt. Gehen wir voran.“

"Bettensteuer muss dringend umgesetzt werden"

(tg) Die Linke schickt Andre Kuhn ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters in Brühl. Er wurde 1987 in Neuss geboren, ist ledig, lebt seit 10 Jahren in Brühl und ist nach erfolgreich abgeschlossenem Germanistikstudium Doktorand in der Sprachdidaktik an der Bergischen Universität Wuppertal. Aktuell bildet er Lehrer aus. Andre Kuhn konnte aber auch bei der Medienagentur Unicepta Erfahrungen in der Media Analyse sammeln und war dort an der Gründung des Betriebsrats beteiligt. Er ist zudem ein versierter Fahrradmechaniker.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 300 Jahren 
Grundsteinlegung

Dass er die Fertigstellung seines Prachtschlosses nicht mehr erleben würde, mag unserem Kurfürsten Clemens August sicherlich nicht vor Augen gestanden haben, als er am 8. Juli 1725 den Grundstein zum Wiederaufbau der zerstörten Brühler Burg legte und die damit verbundene Umgestaltung in ein prachtvolles Barockschloss in Angriff nehmen ließ. Zum Oberbauleiter bestellt er den münsterischen Genieoffizier und Architekten Johann Conrad Schlaun, zum Oberbaukommissar den Freiherrn von Metternich. Allerdings vollendeten diese den Bau nicht alleine, Balthasar Neumann wurde im Laufe der Bautätigkeiten hinzugezogen und wusste die Planungen (sh. unsere Abbildung) nachhaltig zu verändern und den heute weltberühmten Bau zu ermöglichen.

Seit drei Jahren ist Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt. Ende 2024 wurde der Status erneut bestätigt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in einer Serie vor.

(tg) René Schrader-Bölsche wurde 1970 in Detmold geboren. Nach dem Abitur studierte er in Aachen und wurde IT-Berater. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der IT-Branche ging er im Jahr 2004 zur Telekom nach Bonn und zog mit seiner aus Aachen stammenden Frau nach Brühl, wo er seitdem lebt.

Das Hobby Imkerei hat er sich gezielt ausgesucht. „Als IT-Projektarbeiter habe ich ein Hobby ganz ohne Internet gesucht, etwas völlig Rudimentäres. So beschloss ich Imker zu werden“, sagt der 54-Jährige. So besuchte er vor knapp zehn Jahren in Bornheim einen Imkerkurs an der Volkshochschule. Er lernte Theorie und Praxis im Umgang mit den Bienen, die notwendigen Handgriffe. „Man darf nicht hektisch oder nervös sein, das merken die Tiere sofort“, weiß er. Entspannt geht er seinem Hobby nach und nimmt die seltenen Stiche gelassen hin. „Auch ein Sternekoch verbrennt sich mal oder schneidet sich in den Finger. Das gehört dazu.“

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