(tg) Petra Möllers wurde in Plößberg geboren und zog 1984 mit Anfang Dreißig nach Brühl. Die längste Zeit ihres Lebens lebt Petra Möllers nun in Brühl. In dieser Zeit war sie 30 Jahre voll berufstätig und hat drei Töchter großgezogen.

Die Künstlerin ist im damals streng katholischen Fulda groß geworden und hat als Schülerin Kunst und Architektur geliebt und viel kreativ gearbeitet. Da ein Studium dieser Künste für sie aber nicht in Frage kam, besuchte sie eine Fachhochschule. Wegen der Liebe ist Petra Möllers ins Rheinland gekommen, erst nach Zülpich und dann nach Brühl. Mit dem abgeschlossenen Studium in der Tasche begann sie bei der Evangelischen Kirche im Rheinland ihren beruflichen Weg, erst in der Verwaltung in Köln und später in Bonn.
Hier lernte sie die liebenswerte Art der Rheinländer kennen. Als Hausfrau und Mutter lernte sie Brühl von seiner charmanten Art kennen. „Ich habe mich hier auf Anhieb wohl gefühlt“, sagt sie. 2003 begann Petra Möllers aktiv in Farben zu schwelgen und diese auf die Leinwand zu bringen.
Mit blauen Gouachfarben experimentierte die Autodidaktin auf über drei Quadratmeter großen, selbstgebauten Keilrahmen.
Sie entwickelte eine Malerei, in der einfache, elementare Formen den Farben ermöglichen, zu strahlen, zu strömen und zu ruhen. Am Anfang steht die Idee, während der Umsetzung kommen Emotionen und Phantasien hinzu. Endlich konnte die Malerin Farben und Formen freien Raum geben. Die ersten 30 Gemälde entstanden wie von selbst.
Ihre künstlerische Weiterentwicklung wurde durch den Kölner Künstler Leonard Giesecke und ARTE Fact, Bonn vorangebracht. Sie erweiterte ihr künstlerisches Spektrum, indem sie mittels Spachteltechnik und Lackierungen auffällige Oberflächenstrukturen und Formen erzeugte.
Bis heute hat sie 34 Ausstellungen ausgerichtet. In ihrer jüngsten Schaffensphase drückt die Künstlerin ihre Lebensfreude mit der Farbe Grün aus. Grün strahlt hier Ruhe und Weite aus und lässt andere Farben noch mehr hervortreten.
In ihrer neuen Ausstellung „Geheimnis der Farben“ zeigt Petra Möllers in der RathausGalerie vom 19. bis 30. März Gemälde aus allen Schaffensphasen. Jeder Besucher kann sich von der kraftvollen Dynamik der Farben in ihren Bann ziehen lassen. „Diese Ausstellung kann Farbspuren im Kopf hinterlassen“, sagt sie. „Sie ist abstrakt, aber bodenständig – eben typisch Brühl.“
Ich lebe in Brühl seit ....
1984 wegen der Liebe.
Am besten gefallen mir an Brühl ....