
Liebe Leser,
die Karnevalssession steuert auf ihren Höhepunkt zu. Traditionell läutet der Nachbarschaftsumzug in Brühl-Ost am 7. Februar den Straßenkarneval ein. Danach geht es vom 13. bis 17. Februar Schlag auf Schlag weiter mit den Stadtteilumzügen in Schwadorf, Badorf, Vochem, Pingsdorf, Heide und Brühl-West. Den Höhepunkt des Straßenkarnevals bildet dann zweifellos der „Närrischer Elias“ in der Brühler Innenstadt am Sonntag, 15. Februar ab 12:30 Uhr. Darauf freut sich schon seit Wochen das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil, Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia. Sie hatten in dieser Session ein paar mehr Auftritte zu absolvieren, da es in diesem Jahr leider kein Erwachsenen-Dreigestirn gab. Die drei schlagfertigen, selbst ernannten „Sandwichkinder“ haben das super hinbekommen und damit den „Karneval in Brühl ein bisschen gerettet“, wie sie uns im persönlichen Gespräch augenzwinkernd berichteten.
Der Februar steht aber nicht nur im Zeichen des unbeschwerten rheinischen Karnevals. Am 24. Februar nähert sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bereits zum vierten Mal. Aus diesem traurigen Anlass finden in Brühl gleich zwei wichtige Termine statt. Zum einen gibt es am 24. Februar in der Schlosskirche in Brühl ein Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der russischen Invasion. Alle, denen das Datum nicht gleichgültig ist, sind herzlich eingeladen, an diesem Gottesdienst teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für Menschlichkeit, Mitgefühl und Verbundenheit zu setzen.
Einen Tag zuvor, am 23. Februar, zeigt das Blau-Gelbe Kreuz Brühl/Erftstadt im Begegnungszentrum margaretaS um 18:30 Uhr den eindringlichen Dokumentarfilm „Kherson Human Safari“ von Zarina Zabrisky, der während des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gedreht wurde. Sie erzählt von Zivilisten aus der ukrainischen Stadt Cherson, die von Drohnen gejagt, vom Krieg vertrieben und durch ihren Widerstand vereint werden.
Am 11. Februar gibt es auch die 2. Auflage des neuen Kulturformats „Kunst gegen Bares“. Bei der Premiere im Januar konnten wir uns bereits davon überzeugen, wieviel Potenzial in dem Format steckt. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 10.
Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen Bilderbogens.
Ihr Team vom
Brühler Bilderbogen
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Die Jecken im Rheinland und in Brühl fiebern dem Höhepunkt der Session entgegen. Bald beginnen wieder die tollen Tage mit Weiberfastnacht, den vielen Parties und den Karnevalszügen mit dem Höhepunkt des Närrischen Elias am 15. Februar. Schon zuvor haben die Närrinnen und Narren ihre Kostüme bestimmt und in den Karnevalssitzungen getragen. Manche Jecke wählen aus einem eigenen kleinen Fundus, andere suchen sich für die neue Session etwas Neues aus. Nicht selten werden die Kostüme mit viel Liebe selbst genäht. Wir wollten es genauer wissen und haben uns Mitte Januar zum Tanzsportzentrum begeben, wo die große Damensitzung der Schloßgarde der Stadt Brühl stattfand. Dort konnten wir die schönsten Kostüme bewundern und uns kurz die Geschichte dahinter erzählen lassen.

Die „Pyjama Girls“:
Wir sind in diesem Jahr die Pyjama Girls aus Brühl und suchen uns immer neue Kostüme aus. Wir haben online auf Pinterest nach Ideen gesucht und fanden die Pyjamas eine tolle Idee. Wir sind eine große Gruppe und haben eine Sammelbestellung aufgegeben. Und auf die Kostüme haben wir dann Sticker aufgebügelt.
Weiterlesen: Umfrage: Jedes Jahr anders oder immer dasselbe – in welchem Kostüm feiern sie Karneval?
„Die Sandwich-Kinder als Karnevalsretter“

(tg) Vor genau 40 Jahren schon forderte Herbert Grönemeyer in einem Lied: „Kinder an die Macht“. Im Brühler Karneval 2026 wird dieser Wunsch nun tatsächlich erfüllt. Denn das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil I., Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia wird ab Weiberfastnacht die Stadtschlüssel von Bürgermeister Dr. Marc Prokop übernehmen, ganz egal wie sehr er sich auch dagegen wehrt. So viel steht fest. Und dann wird noch einmal sechs Tage lang durchgefeiert.
Phil, Hannah und Mia sind alle drei erst zehn Jahre alt, doch sie haben es bereits faustdick hinter den Ohren und wissen Bescheid. Nachdem die Erwachsenen in dieser Session kein eigenes Dreigestirn stellen konnten, sind nun alle Blicke auf die Kindertollitäten gerichtet. „Wir stehen bereit“, verkünden sie selbstbewusst und mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wir wollten zu 100 Prozent das Kinderdreigestirn werden und haben es geschafft.“ Seit drei Jahren kennen sich die drei aus der Tanzgruppe bei den Fidelen Pänz. Dann kam ihnen gemeinsam irgendwann die Idee, zusammen das Kinderdreigestirn bilden zu wollen.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: das Kinderdreigestirn
Die Ausstellung „Headless“ von Marianna Simnett (*1986 in London, lebt und arbeitet in Berlin und New York) zeigt erstmals eine umfassende Werkübersicht aus sieben Jahren künstlerischer Praxis. Sie vereint Medien aus unterschiedlichen Schaffensjahren, darunter Skulptur, Video und KI-Arbeiten, die durch das neue malerische Werk ergänzt und miteinander verbunden werden. In traumartigen Bildwelten, der Erforschung des Unbewussten und der Abkehr von Rationalität und Logik zeigt sich eine enge Verbindung zum Surrealismus. Es entsteht ein zugleich verstörender wie verführerischer Kosmos aus zersplitterten Realitäten und unheimlichen Begegnungen.

Der Titel der Ausstellung „Headless“ (Kopflos) ist dem ersten Collageroman von Max Ernst „La femme 100 têtes“ (Die hundertköpfige kopflose Frau) aus dem Jahr 1929 entlehnt, dessen Bildsprache und Ideen sich durch die gesamte Ausstellung ziehen.
Weiterlesen: Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt Marianna Simnett „Headless“
Lilli wurde zur ersten „Kapitalistensau“ gekürt

Bühne frei für die kreativsten Köpfe der Region! Das gefeierte Kulturformat Kunst gegen Bares zieht ab 2026 in die Galerie am Schloss ein. Was in Köln längst Kultstatus hat, verspricht nun auch bei uns unterhaltsame Abende voller Leidenschaft, Witz, Emotionen und purer Kreativität. Entwickelt von dem Künstler Gerd Buurmann begeistert das Veranstaltungskonzept nicht nur seit vielen Jahren in der Nachbarstadt, sondern auch in vielen Teilen von Deutschland.
BBB: Wer hatte die Idee zu „Kunst für Bares“?
Der Autor, Moderator Regisseur und Schauspieler Gerd Buurmann hatte die Idee zu „Kunst gegen Bares“. Am 1. Januar 2007 fand die Premiere im Theater Eifelturm in Köln statt. Seit 2010 ist das artheater in Ehrenfeld die Heimat der Veranstaltung. Jeden Montagabend präsentieren dort die Teilnehmer ihre Kunst. Fast 900 Mal fand die kultige offene Bühne Show bereits statt, nicht nur in Köln, sondern auch in rund 40 Städten in Deutschland. Nun gesellt sich Brühl dazu. Die Eintrittspreise sind mit 10 Euro sehr moderat. Dafür sollen die Besucher fleißig spenden. „Die Kunst sollte uns schon etwas mehr wert sein als ein Big Mäc Menü“, meinte Gerd Buurmann bei der Premiere in Brühl.
BBB: Wie sieht das Konzept der Show aus?
Weiterlesen: Fünf Fragen zum neuen Kulturformat „Kunst für Bares“
Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)
Vor 655 Jahren
Tod auf der Burg

Am 21. Februar des Jahres 1371 legte sich große Trauer über Brühl, denn an eben diesem Tage verstarb auf der kurfürstlichen Landesburg der westfälische Graf Gottfried von Arnsberg. Er wurde seinerzeit als einziger weltlicher Fürst in einem Grabe im Hohen Dom zu Köln beigesetzt. Kinder- und erbenlos übergab er 1368 seine gesamte Grafschaft an Köln und sorgte zugleich dafür, dass er in der Stadt Arnsberg unvergessen blieb: zeitgleich zur Übergabe seines Fürstentums an Köln nämlich schenkt er seiner damaligen Stadt Neheim einen großen Waldbezirk. Seit Jahrhunderten wird mit der „Donatorenfeier“ an diese Schenkung erinnert. Warum aber starb der Fürst in Brühl? Im Zuge der Abtretung seines Besitzes wurde ihm seitens der Kölner die Burg zu Brühl auf Lebenszeit zu Eigentum und Verwaltung überlassen.
Vor 375 Jahren
Promiasyl
Ohne die Kultkneipe in der Bahnhofstraße 8 ist das Brühler Nachleben nicht denkbar. In dem markanten Fachwerkhaus mit seinen grünen Fensterläden feiern alle gerne – generationsübergreifend – und das nun schon seit 40 Jahren. Inhaber Ioannis Petropoulos (Jani) weiß, welche Ansprüche die Brühler an einen guten Ausgehabend haben. Der gebürtige Grieche hat ein Gespür für seine Stadt und die Menschen vor Ort; schließlich ist er hier aufgewachsen. Mit fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Brühl, machte eine Lehre zum Elektrotechniker und übernahm 1986 zusammen mit seinem älteren Bruder Theofanis die alteingesessene Gaststätte „Em Höttche“.

Das Jubiläumsjahr startet mit einer dreitägigen Feier im Januar mit Preisen wie vor 40 Jahren. Darüber hinaus hält der 62-Jährige weitere Überraschungen für seine Gäste bereit:
(tg) Nina Körfer wurde 1985 in Köln geboren und ist in Brühl aufgewachsen. In ihrer Jugend war sie ein begeisterte Tänzerin, egal ob beim Jazz Dance, bei Standardtänzen oder in einer Tanzgruppe, die im Schwadorfer Karnevalszug mitgegangen ist. 2005 bestand sie ihr Fachabitur. Dann absolvierte sie an der EUFH in Brühl eine Ausbildung zur Bürokauffrau und blieb dort bis zum Wegzug der Bildungseinrichtung im Jahr 2023 im Sekretariat tätig. Die Mutter von zwei Söhnen im Alter von elf und neun Jahren musste sich dann beruflich umorientieren.

Seit 2019 ist Nina Körfer Vereinsmitglied bei Kahramanlar – Die Brühler Helden. Der Kahramanlar-Vorsitzende Fatih Türk, „brachte dann den Stein ins Rollen“, berichtet die 40-Jährige, „als ich ihm erzählte, dass ich einen neuen Job suchen würde.“ Erst hat sie an der Theke der Vereinshalle in Brühl-Ost gestanden, aber schon bald ihre ersten Trainerscheine gemacht und dann als Trainerin angefangen. „So habe ich meine Berufung gefunden“, sagt sie.
Nina Körfer mag es, Menschen durch „liebevolle Strenge“ zu motivieren und sie am Ende eines Kurses glücklich zu sehen. Das schafft sie mit einer Mischung aus Humor, Charme und Strenge immer wieder. „Ich bin als Rohdiamant gekommen, habe hier von Fatih und Kerstin unheimlich viel gelernt und viel Vertrauen von ihnen bekommen, das ich auch gebraucht habe.“
Im Programm der Brühler Frauenwoche (8. bis 15. März) sind die Brühler Helden wieder mit zahlreichen Angeboten vertreten. Zusammen mit Pinar Eksi (Mama-Kind-Turnen, Babymassage), Janina Zenker (Zumba) und Ifiginea Triantafyllidou (Afro Latin Fitness) gibt Nina Körfer einen Einblick in das vielfältige Sportangebot von Kahramanlar. Sie selbst ist mit drei Kursen (Pilates 9.3. von 11:30 bis 12:15 Uhr, 11.3. von 18 bis 18:45 Uhr und 13.3. von 10 bis 10:45 Uhr), Body Shape Fitness (10.3. von 18:45 bis 19:30 Uhr) und Bellicon Jumping (12.3. von 13 bis 14 Uhr) vertreten.
„Das sind alles Schnupperangebote in einer Wohlfühlatmosphäre“, verspricht Nina Körfer. In ihrer Freizeit unternimmt sie viel mit ihren beiden Kindern, sie liest gerne spannende Romane und wird im Herbst wieder mit der Kahramanlar-Truppe für eine Woche zu einer Fitnessreise in die Türkei aufbrechen. Bis zu 40 Teilnehmer/innen werden dort von drei Trainerinnen betreut, jeden Tag gibt es Sportangebote. „Alles kann, nichts muss“ lautet das Motto.
Ich lebe in Brühl seit ....
meiner Geburt im Jahr 1985. Erst in Schwadorf, jetzt in Badorf.

Liebe Leser,
seit 1981 verwandelt sich die Innenstadt in der Weihnachtszeit rund um den Markt in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf, das von Tausenden Lichtern angestrahlt und einem großen, herrlich geschmückten Tannenbaum überragt wird. Auch in diesem Jahr prägen bis zum 23.12. wieder rund 40 phantasie- und liebevoll gestaltete Stände das Bild der Brühler City. Allen Gästen von nah und fern bietet er täglich von 11 bis 20 Uhr ein reichhaltiges Angebot, das von nützlichen Gebrauchsartikeln über nostalgischen wie originellen Weihnachtsschmuck für zu Hause bis hin zu den vielfältigen Geschenkideen aus den Werkstätten des Kunsthandwerks, alles hat, was das Herz begehrt.
Eine ausgesuchte Gastronomie mit deftigen und süßen Speisen und heißem Glühwein für große und Kinderpunsch für kleine Gäste runden das Angebot ab. Dazu gibt es auch jeweils von Donnerstag bis Sonntag ein vielfältiges Bühnenprogramm. Am 4. Advent, 21. Dezember, ist weiterhin verkaufsoffener Sonntag.
Viel Zuspruch erfuhr in den beiden letzten Jahren bereits auch die Aktion „Heiligabend in guter Gesellschaft“ von Angelika Hünerbein, Rita Vey, Charlotte Weber und anderen. Wieder wird das Team um die engagierten Helferinnen im Begegnungszentrum margaretaS ab 15 Uhr ein tolles Programm mit Musik, Gesang, Kaffee und Plätzchen sowie einem Drei-Gang-Menü für all diejenigen kostenlos anbieten, die ansonsten den Heiligabend alleine verbringen müssten. Lesen Sie unser Interview auf Seite 10.
Wir freuen uns, dass wir in den vergangenen zwölf Monaten so engagiert und treu von unseren vielen langjährigen Partnern unterstützt wurden und bedanken uns ganz herzlich bei ihnen.
Wir wünschen Ihnen allen eine wunderbare Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
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Es dürfte nur wenige Anlässe im Jahr geben, zu denen es eine größere Vielfalt an ganz unterschiedlichen Liedern gibt, als an Weihnachten. Es gibt besinnliche deutsche Weihnachtslieder, es gibt heitere, klassische. Es gibt weihnachtliche Popmusik bevorzugt auf englisch oder spanisch und internationale Dauerbrenner. Es ist für jeden etwas dabei.
Im digitalen Zeitalter können ganz einfach Playlisten bei Spotify gespielt werden. Manchmal hilft Alexa. Die älteren Semester legen lieber Schallplatten auf oder eine CD ein. So vielfältig wie das Angebot an Weihnachtsliedern, so vielfältig waren auch die Antworten bei unserer Umfrage in Brühl. Rund zwanzig verschiedene Titel wurden aus allen Altersschichten genannt, vom Kindergartenkind bis zu Senioren. So steigt die Vorfreude auf das Fest der Liebe.

Rita Vey:
„Kommet ihr Hirten“. Die Liebe und Freude über die Geburt Christi wird dabei gefühlt und weitergegeben. Das Lied singe ich immer aus vollem Herzen mit.
Angelika Hünerbein:
„Stille Nacht“ verkörpert für mich alles, was Weihnachten ausmacht. Das Lied bringt mich an einer bestimmten Stelle immer zum Weinen, weil viele persönliche Erinnerungen hochkommen.
Angelika Stolze-Caster:
Ich höre mir gerne das Bach-Weihnachtsoratorium an. Das kann ich auch gut mitsingen.
Weiterlesen: Umfrage: Welche Lieder hören oder singen Sie am liebsten an Weihnachten?
„Es fühlt sich einfach nur gut an“, sagt die Brühler Musikerin Susanne Riemer, denn gemeinsam mit ihrem langjährigen Duopartner Wilhelm Geschwind (Foto von Foto: Dustin Leenen) arbeitet sie seit eineinhalb Jahren mit dem renommierten Musikproduzenten Helmuth Rüssmann an ihren Stücken. Helmuth Rüssmann hat viele Künstler in seinem Studio aufgenommen und produziert wie zum Beispiel Brings, Querbeat, Wolfgang Petry, Bläck Fööss, Jürgen Drews und Bap und viele mehr. Stücke wie “Kölsche Jung“, „Verdamp lang her“ und „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“ sind dort entstanden.

Nun sitzen die drei gemeinsam in Susannes Proberaum oder im Rüssmann-Studio in Hennef und basteln an einem entspannten „Latin- und Lounge“ -Sound mit frischer kölscher Poesie. „Chille en Kölle“ heißt das Ergebnis und der erste Song „Fraulück vun Hück“ ist gerade auf allen Musikportalen erschienen. Susannes Lieder bestechen durch ungewöhnliche aber eingängie Melodien, die unverhofft alle Tonarten kreuzen und dadurch schwebend durch die Luft gleiten.
„Irish Folk ist unser Alleinstellungsmerkmal“!

Celtic Fire gehört zu den aktivsten Brühler Bands. Zehn bis zwölf Auftritte pro Jahr sind keine Seltenheit für die vor fast neun Jahren gegründete Band, die vor allem Konzerte in Gaststätten in einer intimeren Atmosphäre gibt. Die Band sucht nicht die ganz großen Bühnen, sondern fühlt sich in Kneipen und bei Festen am wohlsten. Am 13. Dezember gastiert sie zur „Thekenprobe“ im status quodt.
„Wir, drei Jungs und ein Mädel im allerbesten Alter, spielen traditionelle Folksongs aus Irland und Schottland. Ob im Pub in Irland, Open Air, im Wohnzimmer oder in der Kneipe, gespielt wird, wo es mit Gesang, Fiddel, Gitarre, Akkordeon und Bass Spaß macht“, stellt sich Celtic Fire auf ihrem Facebook-Account vor.
Vor zwei Jahren wurde von Angelika Hünerbein, Rita Vey, Charlotte Weber und anderen die Idee geboren, im Begegnungszentrum margaretaS in Brühl die über Spenden finanzierte, kostenlose Veranstaltung „Heiligabend in guter Gesellschaft“ ins Leben zu rufen. Alle Menschen aus Brühl, die den Heiligabend lieber in Gesellschaft statt alleine verbringen wollten, waren eingeladen, gemeinsam am 24. Dezember von 15 bis 20 Uhr einen schönen Nachmittag und Abend zu verbringen.

Die Resonanz war so überwältigend, dass nach der Premiere im Jahr 2023 und der Wiederholung im Jahr 2024 die Weihnachtsfeier der besonderen Art auch in diesem Jahr wieder stattfindet. „Im ersten Jahr spricht man noch von einer Innovation, im zweiten von Tradition und ab dem dritten Jahr von Brauchtum“, lacht Angelika Hünerbein. „Wir würden uns freuen, wenn wir Heiligabend in guter Gesellschaft für viele weitere Jahre fest in Brühl etablieren könnten. Zusammen mit ihren Mitstreiterinnen Rita Vey und der neu dazu gestoßenen Angelika Stolze-Caster sprach sie über das Programm in diesem Jahr.
BBB: Frau Hünerbein, stellen Sie unseren Lesern doch bitte noch einmal die Idee und das Konzept von Heiligabend in guter Gesellschaft vor.
Angelika Hünerbein: An keinem anderen Tag im Jahr können sich alleinstehende Menschen so einsam fühlen wie an Heiligabend. Dem wollen wir abhelfen.
Weiterlesen: Fünf Fragen an: das Helferteam von „Heiligabend in bester Gesellschaft“
Kürzlich wurden in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen fünf Preisträger im Rahmen der landesweiten Kampagne „GrenzenLOS aktiv im Sport“ ausgezeichnet. Unter ihnen auch Fatih Türk, Vorsitzender von Kahramanlar – Die Brühler Helden e. V., der für sein herausragendes Engagement im Bereich Integration durch Sport geehrt wurde.

Ziel der Initiative „GrenzenLOS aktiv im Sport“ ist es, das vielfältige Engagement von Menschen mit Migrationsbiografie im Sport sichtbar zu machen und zu würdigen.
Weiterlesen: „GrenzenLOS aktiv im Sport“ Fatih Türk ausgezeichnet
Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)
Vor 110 Jahren
Krankenhauserweiterung

Am 16. Dezember 1915 erweiterte Richard Bertram das Areal des inzwischen verwirklichten Krankenhausbaus in Brühl durch Zukauf des benachbarten Garten der Geschwister Nonnen zum Preis von 12.500 Mark. Der seinerzeit vorgetragene Einspruch der Stadt Brühl vor der Bezirksregierung in Köln blieb zum Glück ohne Erfolg. Als Begründung gab Bürgermeister Heinrich Tück an, dass die Stadt durch den Verkauf einen erheblichen Schaden durch den Ausfall von Straßenbaugebühren erleiden werde.

Das Brühler ZOOM Kino gehört weiterhin zu den besten Kinos nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern sogar in ganz Deutschland. Wieder bekam es gleich mehrere Auszeichnungen für sein tolles Kinoprogramm. Bei der Preisverleihung in Karlsruhe nahm Angelika Nieling (Foto) vom ZOOM Team die Auszeichnungen das herausragende Jahresprogramm (7.500 Euro) sowie für das besondere Kurzfilmprogramm (2.500 Euro).

Zudem war das ZOOM Kino auch wieder dabei, als die Film- und Medienstiftung NRW zum 35. Mal Kinobetreibende in Nordrhein-Westfalen für ihre eindrucksvolle Arbeit mit dem Kinoprogrammpreis ehrte.
(tg) Marion Köhler wurde 1961 im kleinen Örtchen Braubach bei Lahnstein in Rheinland-Pfalz geboren. Von ihrem Vater, der im Nebenamt Organist im gleichen Ort war, stammt ihre früh entwickelte Liebe zum Klavier- und später Orgelspielen. Mit sechs Jahren bekam sie bereits Klavierunterricht. Da sie sich dabei nach eigener Einschätzung „nicht allzu doof“ anstellte, war dann „sobald meine Beine lang genug waren, um an die Pedaltasten zu gelangen“ der Sprung zum Orgelspiel nicht mehr weit.

Mit 16 Jahren ging sie von der Schule ab und besuchte fortan die Musikhochschule in Köln. „Mit 21 Jahren war ich fertig“, sagt Marion Köhler stolz. Sie konnte sofort danach aus zwei attraktiven Jobangeboten wählen und entschied sich für die Evangelische Militärkirchengemeinde St. Stephanus in Munster/Niedersachsen. Dort lernte sie beim „Panzerball“ ihren Mann Wolfgang kennen und lieben. Sie heirateten bekamen sieben Kinder – vier Jungs und drei Mädchen – und landeten nach weiteren Stationen in u.a. Koblenz, Hamburg und Verona im Jahr 1997 in Brühl. Bis heute fühlt sich die Familie hier wohl. Marion Köhler fand schnell Anschluss und Arbeit. Zunächst als Vertretung in Sürth und Bayenthal, dann in Brühl, als an der Johanneskirche eine Stelle frei wurde.
Seitdem ist die Kantorin „sehr zufrieden“ in Brühl. Die Kantoreiarbeit hat sie im Mai an Ruth Dobernecker abgegeben und ihre Stundenzahl reduziert. Marion Köhler hat sich nun auf die Projektarbeiten konzentriert, „in der singende Menschen Lust darauf haben, für eine begrenzte Zeit zu proben. Nach sehr erfolgreichen Projekten mit teilweise umgetexteten Songs der Beatles, von Abba oder Queen steht im Februar zum Karnevalsgottesdienst ein Special mit kölschen Liedern an. „Die Proben machen viel Spaß, wir haben auch Zeit zum Quatschen und gemeinsamen Essen“, sagt Marion Köhler.
In der Vorweihnachtszeit gibt es vier Adventskonzerte in der Christuskirche. Für das am 4. Advent am 21. Dezember zeichnet sie verantwortlich. Es ist ein Konzert mit dem ukrainischen Flüchtlingschor „Namysto“, bei dem schöne ukrainische und deutsche Weihnachtslieder gesungen werden.
Im Sommer organisiert sie zudem die Konzertreihe „Sommerkirche“, zu der Solisten oder auch Ensembles eingeladen werden. Und das alles neben ihrer Tätigkeit als Organistin bei den regelmäßigen Gottesdiensten, Schul- und
Seniorengottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen wie Trauungen, Taufen und Beerdigungen, Abendmusiken, Gemeindefeiern und - festen.
Ich lebe in Brühl seit ....
dem Jahr 1997, aktuell in Brühl-Süd.

Liebe Leser,
die Winterzeit hat uns wieder, Brühl hat mit Dr. Marc Prokop einen neuen Bürgermeister und der Jahresendspurt hat so langsam begonnen. Der Brühler Bilderbogen wünscht Marc Prokop alles Gute und viel Erfolg in seinem neuen Amt und gratuliert noch einmal herzlich zum souveränen Wahlerfolg in der Stichwahl, in der er rund 60 Prozent der Stimmen für sich verbuchen konnte. Auch seine Herausforderin Simone Holderried erzielte ein sehr beachtliches Wahlergebnis.
Auf den neuen Rat der Stadt Brühl, in dem sich Anfang November noch keine neue „Regierungskoalition“ gebildet hatte, kommen in den kommenden Wochen wichtige Aufgaben zu. Vor allem muss der Haushalt für das Jahr 2026 verabschiedet werden. Und dann stehen auch bald noch die Erweiterungspläne des Phantasialandes zur Debatte an. Der November ist traditionell vollgepackt mit spannenden Kulturveranstaltungen. Es gibt Konzerte von „2von3 plus Band“ am 14. November, von der DONIE Band am 15. November, das Festkonzert des Kirchenchores am 23. November. Die Ausstellung der Joseph und-Anna-Fassbender-Preisträgerin Isabell Schulte läuft noch bis zum 19. November. Das Kleine Theater Brühl präsentiert am 22. und 23. November noch einmal den „Mordprozess im Märchenwald“. Im Kunstverein und im Brüneo werden neue Ausstellungen gezeigt. Der große Brühler Weihnachtsmarkt eröffnet am 24. November und auch viele kleinere und größere Basare stehen an.
Der November ist auch der Monat des Karnevalsbeginns am 11.11. und der ersten Partys und Sitzungen. Es ist zwar schade, dass es in Brühl in diesem Jahr kein Dreigestirn gibt. Doch gefeiert wird trotzdem, alternative Programme mit vielen Höhepunkten sind garantiert. Georg Müller, der neu gewählte Präsident des Festausschuss Brühler Karneval, berichtet davon. Er hat außerdem den Fragebogen für uns ausgefüllt. Am 30. Oktober fand in Brühl-Ost der Spatenstich zum neuen Bürgerpark an, der noch in diesem Jahr nach einer Online-Abstimmung auch seinen neuen offiziellen Namen erhält. Beim Spatenstich war auch für die Öffentlichkeit wunderbar zu sehen, wie in einer gelebten Demokratie die Amtsübergabe ablaufen kann. Beim letzten Termin des scheidenden Bürgermeisters Dieter Freytag war auch sein Nachfolger Marc Prokop zugegen. Gemeinsam packten sie an, schon den ganzen Monat über lief geräuschlos der Übergabeprozess. So muss es sein.
Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen
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Trotz aller Bemühungen ist es dem Festausschuss Brühler Karneval in diesem Jahr nicht gelungen, ein Brühler Dreigestirn zu finden. Das ist schade, hat es aber auch schon in der Vergangenheit gegeben. Inzwischen ist es nicht mehr Bedingung, dass ein Dreigestirn die Brühler Jecken regiert. Auch andere Konstellationen wie Prinzenpaar, Prinz oder Prinzessin sind ausdrücklich erlaubt und auch bereits erprobt, wie sich bei der Regentschaft von Prinzessin Franziska im Jahr 2018 zeigte. Karneval wird in Brühl in der Session 2025/26 auch ohne Dreigestirn gefeiert. Aber macht es dann auch genauso viel Spaß wie mit Dreigestirn. Das wollten wir von den Menschen in der Brühler Innenstadt wissen.

Elke Lindenbach mit Ehemann Andreas:
Mir ist das relativ egal. Ich tue mich etwas schwer damit, auf Knopfdruck zu feiern. Ich feiere ein bisschen Karneval und gucke den Zug an, während mein Mann eher der Karnevalsmuffel ist. Als kölsches Mädche bin ich früher im Zug mitgelaufen. Für den Brühler Karneval ist es schade. Die Frage ist, ob es ein einmaliger Fall bleibt oder eine Tendenz wird. Es wäre fatal, wenn es der Anfang vom Ende wäre. Aber wer tut heutzutage noch etwas für Andere? Die Gesellschaft braucht ganz allgemein mehr an Miteinander und sozialem Engagement, egal ob im Karneval, der Kirche oder im Häkelkurs.
Weiterlesen: Umfrage: Macht Karneval ohne Brühler Dreigestirn nur halb so viel Spaß?
"Adventskonzert als musikalisches Erlebnis voller Emotionen“
Die Proben für das traditionelle Adventskonzert der Ursula Singers laufen auf Hochtouren. Am 6. Dezember tritt der beliebte Brühler Chor um 20 Uhr erstmals im Feierabendhaus Knapsack in Hürth auf. Rund 500 Menschen können dort das Konzert verfolgen. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen und lässt auf ein volles Haus hoffen. Der Brühler Bilderbogen hat sich mit Isabel Tondorf, Katharina Kattwinkel und Paula Cloidt (im Bild oben v.l.n.r.) zum persönlichen Gespräch getroffen.

Es soll ein großes Konzert in diesem Jahr werden, das Adventskonzert der Ursula Singers. Anders als bei den meisten anderen Auftritten wird der A-Capella-Chor diesmal bei einzelnen Stücken von einer Band begleitet. Das Programm wird wieder weihnachtlich sein und viel Abwechslung bieten. „Wir werden Stücke dabei haben, in denen wir Pop und Jazz miteinander kombinieren“, berichtet Paula Cloidt, die Vorsitzende der inzwischen als Verein eingetragenen Ursula Singers. Präsentiert werden neu arrangierte Weihnachtsstücke wie „Santa Claus coming to Town“ in einer Latin Version. Es wird wieder Soloparts geben, auch sind verschiedene Dirigenten zu erleben. Die Songs stammen von Billy Joel über Queen, Chicago und Coldplay bis hin zu Billie Eilish. Bekannte Klassiker treffen auf moderne Pop-Perlen – alles mit Leidenschaft, Humor und Herz arrangiert. Es wird richtig was los sein auf der Bühne. „Zu unserem Erfolgsrezept gehört, dass wir bei unseren Konzerten wild innerhalb der Genres wechseln“, meint Isabel Tondorf, eine der über 40 aktiven Sängerinnen und Sänger des jungen, gemischten Chores, dessen Mitglieder im Alter zwischen 15 und 30 Jahren sind.
"Park mit Sportangeboten und Plätzen zum Treffen“
(tg) Die Namenssuche ist in vollem Gange, doch der Spatenstich für die neue Begegnungsfläche in Brühl-Ost erfolgte bereits am 30. Oktober. Was genau geplant ist, berichtete uns Susanne Zimmermann von der Abteilung Klimaschutz der Stadt Brühl.

BBB: Frau Zimmermann, Ende Oktober fand nach einer langen Planungsphase mit viel Bürgerbeteiligung der Spatenstich zur neuen Parkanlage in Brühl-Ost statt. Was wird dort genau entstehen? Wie hoch sind die geschätzten Kosten?
Susanne Zimmermann: Es entsteht ein Stadtpark mit diversen Angeboten für die Brühler Bürgerinnen und Bürger. Es wird einen Naturpfad mit Informationen zu Flora und Fauna geben, verschiedene Sportmöglichkeiten, viele unterschiedliche Sitzmöglichkeiten und Plätze zum Treffen sowie eine hohe Anzahl an Bäumen, Sträuchern, Beeten und sonstige Begrünung zur Erholung in der Natur. Der Park wird eine attraktive Verbindung von der Langenackerstraße im Westen zur Bergerstraße im Osten und von der Schildgesstraße im Norden bis hin zum Spielplatz im Süden von Brühl-Ost bilden. Die Kostenschätzung beträgt knapp 3.600.000 Euro, davon werden 79,93 % vom Fördergeber, dem Bundesverband für Umwelt, Klimaschutz und Naturschutz, übernommen. Es handelt sich um ein „KoMoNa“ Förderprogramm für Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung ökologischer Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelgebieten.
BBB: Inwieweit werden Klimaschutz sowie die Erhöhung der Biodiversität und Stärkung des Insektenschutzes berücksichtigt?
Seit vier Jahren ist Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt. Ende 2024 wurde der Status erneut bestätigt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen hat sie vorgestellt und mit Robert Saß und Marcella Venghaus gesprochen.
(tg) Die Schlossstadt Brühl erfüllt nach wie vor alle fünf Kriterien der Fair Trade Towns Kampagne und trägt weiterhin den Titel „Fair Trade Stadt“. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2021 durch TransFair e. V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Brühl. Lokale Akteurinnen und Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Brühl dem internationalen Netzwerk der Fair Trade Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, sagt der Bürgermeister Dieter Freytag. Für die Erteilung des Titels waren fünf Kriterien zu erfüllen. Für Brühl gilt: Mindestens zehn Einzelhandelsgeschäfte, fünf Gastronomiebetriebe, eine Schule, eine kirchliche Einrichtung und ein Verein müssen mindestens zwei fair gehandelte Produkte im Sortiment haben.
Weiterlesen: Fair Trade Stadt Brühl Kleine Kaufentscheidung, großer Unterschied
Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902_1991)
Vor 20 Jahren
Chorkonzert

Stehen wir im November 2025 vor dem krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres „400 Jahre Chorgesang an St. Margareta“, so blicken wir in dieser Chronik nicht ganz so weit zurück, „nur“ genau 20 Jahre. Denn am 20.11.2005 stand der Leitgedanke „Ihr Alten … und auch Ihr Jungen“ – an Psalm 148 angelehnt – über einem Chorkonzert, das der Kirchenchor St. Margareta gemeinsam mit dem Chor Wellenbrecher und den Kinderchören von St. Margareta, Brühl und St. Pantaleon, Erp aufführte.

Es erklangen zwei Werke des englischen Komponisten John Rutter: Die „Mass of the Children“, und das „Magnificat“. Bereits mehrfach führten die Brühler Chöre unter der Leitung von Regionalkantor Michael Koll und seit 2011 unter seinem Nachfolger, dem aktuellen Kantor an St. Margareta, Peter J. Klasen, Werke des 1945 geborenen Komponisten auf. Das Besondere an diesem Chorkonzert war, dass hier die Kinderchöre gemeinsam mit den „großen“ Chören eine beeindruckende Stimmenvielfalt zu Gehör brachten.
Verlagssonderveröffentlichung
Die Provinzial Geschäftsstelle Raddatz, Beyer & Fey oHG zählt offiziell zu den Wachstumschampions 2026 in Deutschland. Damit würdigt FOCUS Business gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Statista die 500 am stärksten wachsenden Unternehmen bundesweit.

Nachhaltiges Wachstum – regional verwurzelt Die Geschäftsstelle der Provinzial in Brühl, Hürth und Wesseling hat unter der Leitung von Marco Raddatz, Jens Beyer und Markus Fey durch außergewöhnliche Leistungen in den vergangenen Jahren ein besonders dynamisches Umsatz- und Mitarbeiterwachstum erzielt – und das in einem anspruchsvollen Marktumfeld.
(tg) Georg Müller wurde 1959 in Brühl geboren. Mit 16 Jahren begann er eine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bei der Degussa in Wesseling, der er 47 Berufsjahre lang treu blieb. Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau Gerda einen Sohn und eine Tochter. Er lebt in Heide. Als Kind fand Georg Müller bereits Gefallen am Straßenkarneval. Doch bis er in eine Karnevalsgesellschaft eintrat, sollten noch viele Jahre vergehen. Im Jahr 2000 war es dann so weit. Weil seine Tochter Kristina die Jungfrau im Kinderdreigestirn wurde, beschloss er, sich auch der Schlossgarde anzuschließen, der er bis 2023 angehörte.

Sein Sohn Marcel war übrigens der Bauer des Brühler Dreigestirns von 2023. Als Kommandant genoss Georg Müller es, in schmucker Uniform auf der Bühne mit dem Korps und dem Musikzug Karneval zu feiern. Vor zwei Jahren kam dann von Peter Lautenschläger, dem Präsidenten des Festausschuss Brühler Karneval (FBK), die Anfrage, ob er ihn nicht als Vizepräsident im FBK unterstützen könne. Georg Müller sagte zu, „weil es mit dem Brühler Karneval ja weitergehen soll“. Als der Präsident dann ein Jahr später sein Amt zur Verfügung stellte, erklärte sich Georg Müller erneut bereit, dem FBK zu helfen.
Am 26. September 2025 wurde er zum neuen Präsidenten gewählt. Der Vorstand ist nun auch insgesamt komplettiert und steht vor wichtigen Aufgaben. Denn im Sommer trat das designierte Dreigestirn für die kommende Session zurück. In der Kürze der Zeit gelang es dem FBK nicht, neue Tollitäten zu finden, so dass Brühl in der Session 2025/26 leider ohne Erwachsenen-Dreistirn dasteht. „Wir haben alles versucht, waren sogar mit einem Aufruf im WDR-Fernsehen, doch leider vergeblich“, sagt Georg Müller. Nun war ein wenig Improvisationstalent gefragt, denn der Veranstaltungskalender stand ja bereits.
Statt der Proklamation des Dreigestirns findet nun am 4. Januar im Brühler Tanzsportzentrum ab 13:30 Uhr eine große Kostümsitzung statt. Das Motto: „Bröhler Jecke, mir fiere trotzdem!“ Mit dabei: Björn Heuser, Martin Schopps, Räuber, Höhner, Willi & Ernst, Heddemer Twix, Brühler Tanzgruppen, Fidele Bröhler Falkenjäger sowie das Tanzcorps der Luftflotte. Tickets kosten 37,50 Euro und sind ab sofort erhältlich bei www.bruehlerkarneval.de
Ich lebe in Brühl seit .... 1959 in Kierberg und Heide.
Am besten gefallen mir an Brühl ....
das Sportzentrum des BTV, die Gastronomie in der Innenstadt und natürlich der Brühler Karneval.
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