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Editorial März 2026

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

BBB 2026 03

Liebe und Leser,

der im September des vergangenen Jahres gewählte Bürgermeister Dr. Marc Prokop ist nun bereits seit vier Monaten im Amt. Die berühmten ersten 100 Tage liegen damit hinter ihm. Wie sich sein berufliches und privates Leben in dieser Zeit verändert und welche Themen er in der Stadtverwaltung angestoßen und ganz oben auf seine Agenda gesetzt hat, verriet er uns im exklusiven persönlichen Gespräch, das Sie in gedruckter Form in dieser Ausgabe in Form eines Porträts lesen oder ab dem 10. März auch als Video auf unserem Bilderbogen Youtube-Kanal sehen können unter https://www.youtube.com/@BrühlerBilderbogen.

Während also der Bürgermeister seit vier Monaten „regiert“, steht die Koalition aus CDU und SPD noch nicht. Wenn alles gut läuft, soll im Laufe des März ein Koalitionsvertrag ausgehandelt sein, den dann die Mitglieder beider Parteien in getrennten Versammlungen zustimmen sollen. „Sehr gründlich, sachlich und auf Augenhöhe“ seien die Verhandlungen bisher verlaufen, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernhard Schumacher. Da beide Parteien ein Stillschweigen vereinbart haben und sich wohl auch beide daran halten, sind noch keine Details öffentlich geworden. Wir dürfen also gespannt sein, welche Ergebnisse uns dann in den kommenden Wochen präsentiert wird.

Es ist durchaus wohltuend, dass in Brühl die Abläufe in geordneten Bahnen verlaufen. Vielleicht etwas langsam hier und da, aber dafür mit Bedacht und gegenseitigem Respekt. Denn das Kontrastprogramm erleben wir beim Anschauen der täglichen Fernsehnachrichten. Es scheint, als würde gerade die ganze Welt durchdrehen – überall schlechte News mit Krieg, Bombenhagel, Elend, Hunger und Tod.

Richten wir unseren Blick daher lieber kurz vor Frühlingsbeginn auf Brühl und die vielen Möglichkeiten, die die Stadt bietet. Im März gibt‘s Kunstausstellungen in der RathausGalerie, im Kunstverein und im Brüneo. Eufonia präsentiert sein neues Programm „Eine Nacht im Museum“, die Band vom Herrn Wolf gastiert Em Höttche, der Oratorienchor bringt ein „deutsches Requiem“ von Brahms zur Aufführung, die neue Serie „Kunst für Bares“ wird am 11.3. fortgesetzt und der Frühlingsmarkt vom 20.3. bis 22.3. lockt bald wieder die Besucher von nah und fern in die Brühler Innenstadt.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Ausgabe.

Ihr Team vom

Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
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Umfrage: KI – Jobkiller oder nützlicher Helfer im Alltag? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Die Nutzung der „Künstlichen Intelligenz“ gehört für viele Menschen längst zum Alltag. Es gibt kaum noch einen Bereich, in dem sie nicht eingesetzt wird. Nicht immer offensichtlich, sondern häufig im Verborgenen. Die KI kann eine große Hilfe sein, sie kann aber auch destruktiv genutzt werden oder dazu führen, dass viele Berufe überflüssig werden. Filmemacher wie Stanley Kubrick (2001 – Odyssee im Weltraum, 1968) oder Steven Spielberg (Artificial Intelligence, 2001) haben sich dieser Problematik bereits vor Jahrzehnten angenommen.
Heute erleben wir, wie die KI das Leben im Alltag erleichtert. Wir sehen aber auch am Beispiel vieler nicht nur lustiger KI-generierter Fake-Filmchen in den sozialen Medien, wie perfekt die Welt manipuliert werden kann. Viele Menschen können Fake und Realität kaum auseinander halten. Wir wollten wissen, wie die Menschen in Brühl diese Entwicklung bewerten.


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Beate Müller:

Ich sehe die KI eher als positiv als nützlichen Helfer. Im Beruf nutze ich sie, wenn Texte zusammengefasst werden müssen. Oder bei praktischen Fragen, wenn ich etwa ein Ausmalbild für Kinder suche, das ich mir einfach ausdrucken kann. Ich habe auch einmal eine Schnitzeljagd für einen Kindergeburtstag mithilfe der KI zusammengestellt. Bei medizinischen Fragen sehe ich die KI dagegen eher kritisch. Ich denke, sie kann keinen Arzt ersetzen, dessen eigenes Fachwissen reichen sollte.

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Im persönlichen Gespräch: Dr. Marc Prokop

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

„Bürgermeister ist ein sehr cooler Job“

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Seit dem 1. November 2025 ist Dr. Marc Prokop Bürgermeister der Stadt Brühl und Nachfolger von Dieter Freytag. Die ersten 100 Tage im Amt – und ein paar mehr – liegen inzwischen hinter ihm. Zeit, um privat und beruflich eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.
Einen fitten und motivierten Eindruck macht Marc Prokop, als wir ihn im Februar treffen. Über 20 kg hat er in den letzten Monaten abgenommen. Sein Terminkalender ist prall gefüllt, sein beruflicher Alltag straff durchorganisiert. „Es ist eine zeitlich sehr aufwendige Tätigkeit“, sagt der 57 Jahre alte verheiratete Familienvater dreier erwachsener Kinder. „Mein Tag im Rathaus beginnt immer zwischen 6 und 7 Uhr und endet abends zwischen 19 und 20 Uhr und manchmal auch später. Vom zeitlichen Aufwand ist es ganz anders als vorher.“

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TurmXgames im BBB-Selbsttest Das perfekte Spielerlebnis in Brühl (Promotion)

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Verlagssonderveröffentlichung

Gewinnspiel turmx Bilderbogen

(tg) Kurz vor der Eröffnung stellte der Brühler Bilderbogen im Oktober 2025 die neue Brühler Attraktion „TurmXgames“ bereits vor. Damals versprachen die Macher Raimund Bechtloff, Marco Gleißner, Achim Heymann und Frank Reitinger: „TurmXgames bringt das TV-Show-Erlebnis nach Brühl. Wie in einer TV-Gameshow treten dabei zwei oder mehrere Teams gegeneinander an und messen sich in Spielen in den Bereichen Wissen, Geschicklichkeit, Sport und Adrenalin.“ Jetzt hat der Bilderbogen den Selbsttest gemacht und die „TurmXgames“ gespielt.

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Und so lief das Ganze ab: Mit sechs sehr spielaffinen Personen – drei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 19 und 66 Jahren – haben wir uns an einem nasskalten Februar-Nachmittag beim TurmX (Kurfürstenstraße 58) getroffen. Dort befindet sich nicht nur Europas höchster urbaner Kletterturm, sondern seit November 2025 auch die Heimat der „TurmXgames“. In gut geheizten Räumlichkeiten erwartete uns die Moderatorin Nina. 10 bis 12 ganz unterschiedliche Spiele kündigte sie uns an, die in verschiedenen Räumen des Turmes untergebracht sind. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt mit der Auslosung der Teams los. Wir traten in drei Zweierteams gegeneinander an: ein Damenteam mit Jolanda und Anne, ein Herrenteam mit Peter und Tobias sowie ein gemischtes Team mit Doro und Alfred. Der Modus ist einfach. Pro Spiel werden Punkte an die Teams verteilt. Drei Punkte für den Sieger eines Spiels, zwei Punkte für Platz 2, ein Punkt für Platz 3. Am Ende werden alle gesammelten Punkte zusammenaddiert und der Sieger gekürt.

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Brühler Monatschronik: März

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 205 Jahren
Bewerbung um das Lehrerseminar

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Arbeiten Verwaltungen dem Volksmund folgend eher langsam, so machte man im Brühl des Jahres 1821 eine löbliche Ausnahme die weitreichende Folgen haben sollte: nur wenige Tage nachdem der Rat der Stadt Brühl den Entschluss gefasst hatte, die leerstehenden Klostergebäude dem preußischen Staat als Räumlichkeiten für ein Lehrerseminar zur Verfügung zu stellen, wurde dies durch die offizielle Bewerbung in die notwendigen Bahnen geleitet: Am 8. März 1821 erfolgte die Eingabe der Brühler Stadtväter am Königlich preußischen Ministerium in Berlin. Brühl hatte seine Hausaufgaben im Zuge der Bewerbung sehr gut gemacht und erhielt den Zuschlag: Von 1823 bis 1925, also über 100 Jahre lang hatte das Lehrerseminar Bestand.

BBB Chronik Lehrerseminar col

Vor 360 Jahren
Tod durch die Pest

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Brühler Fragebogen ... mit Petra Möllers

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

(tg) Petra Möllers wurde in Plößberg geboren und zog 1984 mit Anfang Dreißig nach Brühl. Die längste Zeit ihres Lebens lebt Petra Möllers nun in Brühl. In dieser Zeit war sie 30 Jahre voll berufstätig und hat drei Töchter großgezogen.

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Die Künstlerin ist im damals streng katholischen Fulda groß geworden und hat als Schülerin Kunst und Architektur geliebt und viel kreativ gearbeitet. Da ein Studium dieser Künste für sie aber nicht in Frage kam, besuchte sie eine Fachhochschule. Wegen der Liebe ist Petra Möllers ins Rheinland gekommen, erst nach Zülpich und dann nach Brühl. Mit dem abgeschlossenen Studium in der Tasche begann sie bei der Evangelischen Kirche im Rheinland ihren beruflichen Weg, erst in der Verwaltung in Köln und später in Bonn.

Hier lernte sie die liebenswerte Art der Rheinländer kennen. Als Hausfrau und Mutter lernte sie Brühl von seiner charmanten Art kennen. „Ich habe mich hier auf Anhieb wohl gefühlt“, sagt sie. 2003 begann Petra Möllers aktiv in Farben zu schwelgen und diese auf die Leinwand zu bringen.
Mit blauen Gouachfarben experimentierte die Autodidaktin auf über drei Quadratmeter großen, selbstgebauten Keilrahmen.

Sie entwickelte eine Malerei, in der einfache, elementare Formen den Farben ermöglichen, zu strahlen, zu strömen und zu ruhen. Am Anfang steht die Idee, während der Umsetzung kommen Emotionen und Phantasien hinzu. Endlich konnte die Malerin Farben und Formen freien Raum geben. Die ersten 30 Gemälde entstanden wie von selbst.

Ihre künstlerische Weiterentwicklung wurde durch den Kölner Künstler Leonard Giesecke und ARTE Fact, Bonn vorangebracht. Sie erweiterte ihr künstlerisches Spektrum, indem sie mittels Spachteltechnik und Lackierungen auffällige Oberflächenstrukturen und Formen erzeugte.
Bis heute hat sie 34 Ausstellungen ausgerichtet. In ihrer jüngsten Schaffensphase drückt die Künstlerin ihre Lebensfreude mit der Farbe Grün aus. Grün strahlt hier Ruhe und Weite aus und lässt andere Farben noch mehr hervortreten.

In ihrer neuen Ausstellung „Geheimnis der Farben“ zeigt Petra Möllers in der RathausGalerie vom 19. bis 30. März Gemälde aus allen Schaffensphasen. Jeder Besucher kann sich von der kraftvollen Dynamik der Farben in ihren Bann ziehen lassen. „Diese Ausstellung kann Farbspuren im Kopf hinterlassen“, sagt sie. „Sie ist abstrakt, aber bodenständig – eben typisch Brühl.“


Ich lebe in Brühl seit ....
1984 wegen der Liebe.

Am besten gefallen mir an Brühl ....

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Editorial Februar 2026

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Liebe Leser,

die Karnevalssession steuert auf ihren Höhepunkt zu. Traditionell läutet der Nachbarschaftsumzug in Brühl-Ost am 7. Februar den Straßenkarneval ein. Danach geht es vom 13. bis 17. Februar Schlag auf Schlag weiter mit den Stadtteilumzügen in Schwadorf, Badorf, Vochem, Pingsdorf, Heide und Brühl-West. Den Höhepunkt des Straßenkarnevals bildet dann zweifellos der „Närrischer Elias“ in der Brühler Innenstadt am Sonntag, 15. Februar ab 12:30 Uhr. Darauf freut sich schon seit Wochen das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil, Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia. Sie hatten in dieser Session ein paar mehr Auftritte zu absolvieren, da es in diesem Jahr leider kein Erwachsenen-Dreigestirn gab. Die drei schlagfertigen, selbst ernannten „Sandwichkinder“ haben das super hinbekommen und damit den „Karneval in Brühl ein bisschen gerettet“, wie sie uns im persönlichen Gespräch augenzwinkernd berichteten.

Der Februar steht aber nicht nur im Zeichen des unbeschwerten rheinischen Karnevals. Am 24. Februar nähert sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bereits zum vierten Mal. Aus diesem traurigen Anlass finden in Brühl gleich zwei wichtige Termine statt. Zum einen gibt es am 24. Februar in der Schlosskirche in Brühl ein Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der russischen Invasion. Alle, denen das Datum nicht gleichgültig ist, sind herzlich eingeladen, an diesem Gottesdienst teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für Menschlichkeit, Mitgefühl und Verbundenheit zu setzen.

Einen Tag zuvor, am 23. Februar, zeigt das Blau-Gelbe Kreuz Brühl/Erftstadt im Begegnungszentrum margaretaS um 18:30 Uhr den eindringlichen Dokumentarfilm „Kherson Human Safari“ von Zarina Zabrisky, der während des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gedreht wurde. Sie erzählt von Zivilisten aus der ukrainischen Stadt Cherson, die von Drohnen gejagt, vom Krieg vertrieben und durch ihren Widerstand vereint werden.

Am 11. Februar gibt es auch die 2. Auflage des neuen Kulturformats „Kunst gegen Bares“.  Bei der Premiere im Januar konnten wir uns bereits davon überzeugen, wieviel Potenzial in dem Format steckt. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 10.  

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen Bilderbogens.

Ihr Team vom 
Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22 
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Umfrage: Jedes Jahr anders oder immer dasselbe – in welchem Kostüm feiern sie Karneval?

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Jecken im Rheinland und in Brühl fiebern dem Höhepunkt der Session entgegen. Bald beginnen wieder die tollen Tage mit Weiberfastnacht, den vielen Parties und den Karnevalszügen mit dem Höhepunkt des Närrischen Elias am 15. Februar. Schon zuvor haben die Närrinnen und Narren ihre Kostüme bestimmt und in den Karnevalssitzungen getragen. Manche Jecke wählen aus einem eigenen kleinen Fundus, andere suchen sich für die neue Session etwas Neues aus. Nicht selten werden die Kostüme mit viel Liebe selbst genäht. Wir wollten es genauer wissen und haben uns Mitte Januar zum Tanzsportzentrum begeben, wo die große Damensitzung der Schloßgarde der Stadt Brühl stattfand. Dort konnten wir die schönsten Kostüme bewundern und uns kurz die Geschichte dahinter erzählen lassen.




Die „Pyjama Girls“:

Wir sind in diesem Jahr die Pyjama Girls aus Brühl und suchen uns immer neue Kostüme aus. Wir haben online auf Pinterest nach Ideen gesucht und fanden die Pyjamas eine tolle Idee. Wir sind eine große Gruppe und haben eine Sammelbestellung aufgegeben. Und auf die Kostüme haben wir dann Sticker aufgebügelt.

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Im persönlichen Gespräch: das Kinderdreigestirn

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

„Die Sandwich-Kinder als Karnevalsretter“

(tg) Vor genau 40 Jahren schon forderte Herbert Grönemeyer in einem Lied: „Kinder an die Macht“. Im Brühler Karneval 2026 wird dieser Wunsch nun tatsächlich erfüllt. Denn das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil I., Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia wird ab Weiberfastnacht die Stadtschlüssel von Bürgermeister Dr. Marc Prokop übernehmen, ganz egal wie sehr er sich auch dagegen wehrt. So viel steht fest. Und dann wird noch einmal sechs Tage lang durchgefeiert.
Phil, Hannah und Mia sind alle drei erst zehn Jahre alt, doch sie haben es bereits faustdick hinter den Ohren und wissen Bescheid. Nachdem die Erwachsenen in dieser Session kein eigenes Dreigestirn stellen konnten, sind nun alle Blicke auf die Kindertollitäten gerichtet.  „Wir stehen bereit“, verkünden sie selbstbewusst und mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wir wollten zu 100 Prozent das Kinderdreigestirn werden und haben es geschafft.“ Seit drei Jahren kennen sich die drei aus der Tanzgruppe bei den Fidelen Pänz. Dann kam ihnen gemeinsam irgendwann die Idee, zusammen das Kinderdreigestirn bilden zu wollen.

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Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt Marianna Simnett „Headless“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Ausstellung „Headless“ von Marianna Simnett (*1986 in London, lebt und arbeitet in Berlin und New York) zeigt erstmals eine umfassende Werkübersicht aus sieben Jahren künstlerischer Praxis. Sie vereint Medien aus unterschiedlichen Schaffensjahren, darunter Skulptur, Video und KI-Arbeiten, die durch das neue malerische Werk ergänzt und miteinander verbunden werden. In traumartigen Bildwelten, der Erforschung des Unbewussten und der Abkehr von Rationalität und Logik zeigt sich eine enge Verbindung zum Surrealismus. Es entsteht ein zugleich verstörender wie verführerischer Kosmos aus zersplitterten Realitäten und unheimlichen Begegnungen.

Der Titel der Ausstellung „Headless“ (Kopflos) ist dem ersten Collageroman von Max Ernst „La femme 100 têtes“ (Die hundertköpfige kopflose Frau) aus dem Jahr 1929 entlehnt, dessen Bildsprache und Ideen sich durch die gesamte Ausstellung ziehen.

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Fünf Fragen zum neuen Kulturformat „Kunst für Bares“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Lilli wurde zur ersten „Kapitalistensau“ gekürt 



Bühne frei für die kreativsten Köpfe der Region! Das gefeierte Kulturformat Kunst gegen Bares zieht ab 2026 in die Galerie am Schloss ein. Was in Köln längst Kultstatus hat, verspricht nun auch bei uns unterhaltsame Abende voller Leidenschaft, Witz, Emotionen und purer Kreativität. Entwickelt von dem Künstler Gerd Buurmann begeistert das Veranstaltungskonzept nicht nur seit vielen Jahren in der Nachbarstadt, sondern auch in vielen Teilen von Deutschland.

BBB: Wer hatte die Idee zu „Kunst für Bares“?
Der Autor, Moderator Regisseur und Schauspieler Gerd Buurmann hatte die Idee zu „Kunst gegen Bares“. Am 1. Januar 2007 fand die Premiere im Theater Eifelturm in Köln statt. Seit 2010 ist das artheater in Ehrenfeld die Heimat der Veranstaltung. Jeden Montagabend präsentieren dort die Teilnehmer ihre Kunst. Fast 900 Mal fand die kultige offene Bühne Show bereits statt, nicht nur in Köln, sondern auch in rund 40 Städten in Deutschland. Nun gesellt sich Brühl dazu. Die Eintrittspreise sind mit 10 Euro sehr moderat. Dafür sollen die Besucher fleißig spenden. „Die Kunst sollte uns schon etwas mehr wert sein als ein Big Mäc Menü“, meinte  Gerd Buurmann bei der Premiere in Brühl.

BBB: Wie sieht das Konzept der Show aus?

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Ganz Brühl feiert 40 Jahre „Em Höttche“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Ohne die Kultkneipe in der Bahnhofstraße 8 ist das Brühler Nachleben nicht denkbar. In dem markanten Fachwerkhaus mit seinen grünen Fensterläden feiern alle gerne – generationsübergreifend – und das nun schon seit 40 Jahren. Inhaber Ioannis Petropoulos (Jani) weiß, welche Ansprüche die Brühler an einen guten Ausgehabend haben. Der gebürtige Grieche hat ein Gespür für seine Stadt und die Menschen vor Ort; schließlich ist er hier aufgewachsen. Mit fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Brühl, machte eine Lehre zum Elektrotechniker und übernahm 1986 zusammen mit seinem älteren Bruder Theofanis die alteingesessene Gaststätte „Em Höttche“.

Das Jubiläumsjahr startet mit einer dreitägigen Feier im Januar mit Preisen wie vor 40 Jahren. Darüber hinaus hält der 62-Jährige weitere Überraschungen für seine Gäste bereit:

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Brühler Fragebogen ... mit Nina Körfer

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

(tg) Nina Körfer wurde 1985 in Köln geboren und ist in Brühl aufgewachsen. In ihrer Jugend war sie ein begeisterte Tänzerin, egal ob beim Jazz Dance, bei Standardtänzen oder in einer Tanzgruppe, die im Schwadorfer Karnevalszug mitgegangen ist. 2005 bestand sie ihr Fachabitur. Dann absolvierte sie an der EUFH in Brühl eine Ausbildung zur Bürokauffrau und blieb dort bis zum Wegzug der Bildungseinrichtung im Jahr 2023 im Sekretariat tätig. Die Mutter von zwei Söhnen im Alter von elf und neun Jahren musste sich dann beruflich umorientieren.

Seit 2019 ist Nina Körfer Vereinsmitglied bei Kahramanlar – Die Brühler Helden. Der Kahramanlar-Vorsitzende Fatih Türk, „brachte dann den Stein ins Rollen“, berichtet die 40-Jährige, „als ich ihm erzählte, dass ich einen neuen Job suchen würde.“ Erst hat sie an der Theke der Vereinshalle in Brühl-Ost gestanden, aber schon bald ihre ersten Trainerscheine gemacht und dann als Trainerin angefangen.  „So habe ich meine Berufung gefunden“, sagt sie.
Nina Körfer mag es, Menschen durch „liebevolle Strenge“ zu motivieren und sie am Ende eines Kurses glücklich zu sehen. Das schafft sie mit einer Mischung aus Humor, Charme und Strenge immer wieder. „Ich bin als Rohdiamant gekommen, habe hier von Fatih und Kerstin unheimlich viel gelernt und viel Vertrauen von ihnen bekommen, das ich auch gebraucht habe.“

Im Programm der Brühler Frauenwoche (8. bis 15. März) sind die Brühler Helden wieder mit zahlreichen Angeboten vertreten. Zusammen mit Pinar Eksi (Mama-Kind-Turnen, Babymassage), Janina Zenker (Zumba) und Ifiginea Triantafyllidou (Afro Latin Fitness) gibt Nina Körfer einen Einblick in das vielfältige Sportangebot von Kahramanlar. Sie selbst ist mit drei Kursen (Pilates 9.3. von 11:30 bis 12:15 Uhr, 11.3. von 18 bis 18:45 Uhr und 13.3. von 10 bis 10:45 Uhr), Body Shape Fitness (10.3. von 18:45 bis 19:30 Uhr) und Bellicon Jumping (12.3. von 13 bis 14 Uhr) vertreten.

„Das sind alles Schnupperangebote in einer Wohlfühlatmosphäre“, verspricht Nina Körfer. In ihrer Freizeit unternimmt sie viel mit ihren beiden Kindern, sie liest gerne spannende Romane und wird im Herbst wieder mit der Kahramanlar-Truppe für eine Woche zu einer Fitnessreise in die Türkei aufbrechen. Bis zu 40 Teilnehmer/innen werden dort von drei Trainerinnen betreut, jeden Tag gibt es Sportangebote. „Alles kann, nichts muss“ lautet das Motto.


Ich lebe in Brühl seit ....
meiner Geburt im Jahr 1985. Erst in Schwadorf, jetzt in Badorf.

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Editorial Dezember 2025

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

Liebe Leser,
seit 1981 verwandelt sich die Innenstadt in der Weihnachtszeit rund um den Markt in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf, das von Tausenden Lichtern angestrahlt und einem großen, herrlich geschmückten Tannenbaum überragt wird. Auch in diesem Jahr prägen bis zum 23.12. wieder rund 40 phantasie- und liebevoll gestaltete Stände das Bild der Brühler City. Allen Gästen von nah und fern bietet er täglich von 11 bis 20 Uhr ein reichhaltiges Angebot, das von nützlichen Gebrauchsartikeln über nostalgischen wie originellen Weihnachtsschmuck für zu Hause bis hin zu den vielfältigen Geschenkideen aus den Werkstätten des Kunsthandwerks, alles hat, was das Herz begehrt. 

Eine ausgesuchte Gastronomie mit deftigen und süßen Speisen und heißem Glühwein für große und Kinderpunsch für kleine Gäste runden das Angebot ab. Dazu gibt es auch jeweils von Donnerstag bis Sonntag ein vielfältiges Bühnenprogramm. Am 4. Advent, 21. Dezember, ist weiterhin verkaufsoffener Sonntag. 

Viel Zuspruch erfuhr in den beiden letzten Jahren bereits auch die Aktion „Heiligabend in guter Gesellschaft“ von Angelika Hünerbein, Rita Vey, Charlotte Weber und anderen. Wieder wird das Team um die engagierten Helferinnen im Begegnungszentrum margaretaS ab 15 Uhr ein tolles Programm mit Musik, Gesang, Kaffee und Plätzchen sowie einem Drei-Gang-Menü für all diejenigen kostenlos anbieten, die ansonsten den Heiligabend alleine verbringen müssten. Lesen Sie unser Interview auf Seite 10. 
Wir freuen uns, dass wir in den vergangenen zwölf Monaten so engagiert und treu von unseren vielen langjährigen Partnern unterstützt wurden und bedanken uns ganz herzlich bei ihnen.

Wir wünschen Ihnen allen eine wunderbare Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
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Umfrage: Welche Lieder hören oder singen Sie am liebsten an Weihnachten?

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

Es dürfte nur wenige Anlässe im Jahr geben, zu denen es eine größere Vielfalt an ganz unterschiedlichen Liedern gibt, als an Weihnachten. Es gibt besinnliche deutsche Weihnachtslieder, es gibt heitere, klassische. Es gibt weihnachtliche Popmusik bevorzugt auf englisch oder spanisch und internationale Dauerbrenner. Es ist für jeden etwas dabei.
Im digitalen Zeitalter können ganz einfach Playlisten bei Spotify gespielt werden. Manchmal hilft Alexa. Die älteren Semester legen lieber Schallplatten auf oder eine CD ein. So vielfältig wie das Angebot an Weihnachtsliedern, so vielfältig waren auch die Antworten bei unserer Umfrage in Brühl. Rund zwanzig verschiedene Titel wurden aus allen Altersschichten genannt, vom Kindergartenkind bis zu Senioren. So steigt die Vorfreude auf das Fest der Liebe.


Rita Vey:

„Kommet ihr Hirten“. Die Liebe und Freude über die Geburt Christi wird dabei gefühlt und weitergegeben. Das Lied singe ich immer aus vollem Herzen mit.

Angelika Hünerbein:

„Stille Nacht“ verkörpert für mich alles, was Weihnachten ausmacht. Das Lied bringt mich an einer bestimmten Stelle immer zum Weinen, weil viele persönliche Erinnerungen hochkommen.

Angelika Stolze-Caster:

Ich höre mir gerne das Bach-Weihnachtsoratorium an. Das kann ich auch gut mitsingen.

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Susanne Riemer: Chille en Kölle

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

„Es fühlt sich einfach nur gut an“, sagt die Brühler Musikerin Susanne Riemer, denn gemeinsam mit ihrem langjährigen Duopartner Wilhelm Geschwind (Foto von Foto: Dustin Leenen) arbeitet sie seit eineinhalb Jahren mit dem renommierten Musikproduzenten Helmuth Rüssmann an ihren Stücken. Helmuth Rüssmann hat viele Künstler in seinem Studio aufgenommen und produziert wie zum Beispiel Brings, Querbeat, Wolfgang Petry, Bläck Fööss, Jürgen Drews und Bap und viele mehr. Stücke wie “Kölsche Jung“, „Verdamp lang her“ und „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“ sind dort entstanden.

Nun sitzen die drei gemeinsam in Susannes Proberaum oder im Rüssmann-Studio in Hennef und basteln an einem entspannten „Latin- und Lounge“ -Sound mit frischer kölscher Poesie. „Chille en Kölle“ heißt das Ergebnis und der erste Song „Fraulück vun Hück“ ist gerade auf allen Musikportalen erschienen. Susannes Lieder bestechen durch ungewöhnliche aber eingängie Melodien, die unverhofft alle Tonarten kreuzen und dadurch schwebend durch die Luft gleiten.

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Im persönlichen Gespräch: Celtic Fire

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

„Irish Folk ist unser Alleinstellungsmerkmal“!

Celtic Fire gehört zu den aktivsten Brühler Bands. Zehn bis zwölf Auftritte pro Jahr sind keine Seltenheit für die vor fast neun Jahren gegründete Band, die vor allem Konzerte in Gaststätten in einer intimeren Atmosphäre gibt. Die Band sucht nicht die ganz großen Bühnen, sondern fühlt sich in Kneipen und bei Festen am wohlsten. Am 13. Dezember gastiert sie zur „Thekenprobe“ im status quodt.

„Wir, drei Jungs und ein Mädel im allerbesten Alter, spielen traditionelle Folksongs aus Irland und Schottland. Ob im Pub in Irland, Open Air, im Wohnzimmer oder in der Kneipe, gespielt wird, wo es mit Gesang, Fiddel, Gitarre, Akkordeon und Bass Spaß macht“, stellt sich Celtic Fire auf ihrem Facebook-Account vor.

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Fünf Fragen an: das Helferteam von „Heiligabend in bester Gesellschaft“

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

Vor zwei Jahren wurde von Angelika Hünerbein, Rita Vey, Charlotte Weber und anderen die Idee geboren, im Begegnungszentrum margaretaS in Brühl die über Spenden finanzierte, kostenlose Veranstaltung „Heiligabend in guter Gesellschaft“ ins Leben zu rufen. Alle Menschen aus Brühl, die den Heiligabend lieber in Gesellschaft statt alleine verbringen wollten, waren eingeladen, gemeinsam am 24. Dezember von 15 bis 20 Uhr einen schönen Nachmittag und Abend zu verbringen.

Die Resonanz war so überwältigend, dass nach der Premiere im Jahr 2023 und der Wiederholung im Jahr 2024 die Weihnachtsfeier der besonderen Art auch in diesem Jahr wieder stattfindet. „Im ersten Jahr spricht man noch von einer Innovation, im zweiten von Tradition und ab dem dritten Jahr von Brauchtum“, lacht Angelika Hünerbein. „Wir würden uns freuen, wenn wir Heiligabend in guter Gesellschaft für viele weitere Jahre fest in Brühl etablieren könnten. Zusammen mit ihren Mitstreiterinnen Rita Vey und der neu dazu gestoßenen Angelika Stolze-Caster sprach sie über das Programm in diesem Jahr.

BBB: Frau Hünerbein, stellen Sie unseren Lesern doch bitte noch einmal die Idee und das Konzept von Heiligabend in guter Gesellschaft vor.
Angelika Hünerbein: An keinem anderen Tag im Jahr können sich alleinstehende Menschen so einsam fühlen wie an Heiligabend. Dem wollen wir abhelfen.

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„GrenzenLOS aktiv im Sport“ Fatih Türk ausgezeichnet

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

Kürzlich wurden in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen fünf Preisträger im Rahmen der landesweiten Kampagne „GrenzenLOS aktiv im Sport“ ausgezeichnet. Unter ihnen auch Fatih Türk, Vorsitzender von Kahramanlar – Die Brühler Helden e. V., der für sein herausragendes Engagement im Bereich Integration durch Sport geehrt wurde.

Ziel der Initiative „GrenzenLOS aktiv im Sport“ ist es, das vielfältige Engagement von Menschen mit Migrationsbiografie im Sport sichtbar zu machen und zu würdigen.

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ZOOM Kino erneut ausgezeichnet

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

Das Brühler ZOOM Kino gehört weiterhin zu den besten Kinos nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern sogar in ganz Deutschland. Wieder bekam es gleich mehrere Auszeichnungen für sein tolles Kinoprogramm. Bei der Preisverleihung in Karlsruhe nahm Angelika Nieling (Foto) vom ZOOM Team die Auszeichnungen das herausragende Jahresprogramm (7.500 Euro) sowie für das besondere Kurzfilmprogramm (2.500 Euro).

Zudem war das ZOOM Kino auch wieder dabei, als die Film- und Medienstiftung NRW zum 35. Mal Kinobetreibende in Nordrhein-Westfalen für ihre eindrucksvolle Arbeit mit dem Kinoprogrammpreis ehrte.

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Brühler Fragebogen ... mit Marion Köhler

Brühler Bilderbogen Dezember 2025 12. Dezember 2025

(tg) Marion Köhler wurde 1961 im kleinen Örtchen Braubach bei Lahnstein in Rheinland-Pfalz geboren. Von ihrem Vater, der im Nebenamt Organist im gleichen Ort war, stammt ihre früh entwickelte Liebe zum Klavier- und später Orgelspielen. Mit sechs Jahren bekam sie bereits Klavierunterricht. Da sie sich dabei nach eigener Einschätzung „nicht allzu doof“ anstellte, war dann „sobald meine Beine lang genug waren, um an die Pedaltasten zu gelangen“ der Sprung zum Orgelspiel nicht mehr weit.

Mit 16 Jahren ging sie von der Schule ab und besuchte fortan die Musikhochschule in Köln. „Mit 21 Jahren war ich fertig“, sagt Marion Köhler stolz. Sie konnte sofort danach aus zwei attraktiven Jobangeboten wählen und entschied sich für die Evangelische Militärkirchengemeinde St. Stephanus in Munster/Niedersachsen. Dort lernte sie beim „Panzerball“ ihren Mann Wolfgang kennen und lieben. Sie heirateten bekamen sieben Kinder – vier Jungs und drei Mädchen – und landeten nach weiteren Stationen in u.a. Koblenz, Hamburg und Verona im Jahr 1997 in Brühl. Bis heute fühlt sich die Familie hier wohl. Marion Köhler fand schnell Anschluss und Arbeit. Zunächst als Vertretung in Sürth und Bayenthal, dann in Brühl, als an der Johanneskirche eine Stelle frei wurde.
Seitdem ist die Kantorin „sehr zufrieden“ in Brühl. Die Kantoreiarbeit hat sie im Mai an Ruth Dobernecker abgegeben und ihre Stundenzahl reduziert. Marion Köhler hat sich nun auf die Projektarbeiten konzentriert, „in der singende Menschen Lust darauf haben, für eine begrenzte Zeit  zu proben. Nach sehr erfolgreichen Projekten mit teilweise umgetexteten Songs der Beatles, von Abba oder Queen steht im Februar zum Karnevalsgottesdienst ein Special mit kölschen Liedern an. „Die Proben machen viel Spaß, wir haben auch Zeit zum Quatschen und gemeinsamen Essen“, sagt Marion Köhler.

In der Vorweihnachtszeit gibt es vier Adventskonzerte in der Christuskirche. Für das am 4. Advent am 21. Dezember zeichnet sie verantwortlich. Es ist ein Konzert mit dem ukrainischen Flüchtlingschor „Namysto“, bei dem schöne ukrainische und deutsche Weihnachtslieder gesungen werden.

Im Sommer organisiert sie zudem die Konzertreihe „Sommerkirche“, zu der Solisten oder auch Ensembles eingeladen werden. Und das alles neben ihrer Tätigkeit als Organistin bei den regelmäßigen Gottesdiensten, Schul- und 
Seniorengottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen wie Trauungen, Taufen und Beerdigungen, Abendmusiken, Gemeindefeiern und - festen.


Ich lebe in Brühl seit ....
dem Jahr 1997, aktuell in Brühl-Süd.

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