Jahrgang 2019
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Liebe Leser,

nach einem Osterfest mit sommerlichen Temperaturen freuen wir uns alle auf den kommenden Sommer. Dabei denken wir gerne an das vergangene Jahr zurück, das uns einen über viele Monate anhaltenden Supersommer bescherte. Die Kehrseite der Medaille war allerdings eine weitverbreitete Trockenheit, die dazu führte, dass viele Gewässer arg zusammenschrumpften und auch der Rhein Niedrigwasser führte. Sind das die Folgen des Klimawandels? Kann die lebenswichtige Ressource Wasser auch bei uns knapp werden?

Diese und andere Fragen im Umgang und Verbrauch von Wasser haben sich auch Manfred Rudolf, Almut Zimmermann und Bärbel Vomland gestellt, die Initiatoren der „Welt-Wasser-Woche in Brühl“. Über einen Zeitraum von neun Tagen präsentieren sie vom 18. bis 26. Mai eine spannende Veranstaltungsreihe mit vielen Aktionen, Vorträgen, Konzerten und Diskussionsrunden. Die meisten Veranstaltungen finden dann im neuen soziokulturellen Zentrums „Inter-Cultra“ auf der Schildgesstraße 112 statt, das bis jetzt zwar weitgehend fertiggestellt, aber noch gar nicht offiziell eingeweiht ist.

In Brühl gibt es das ganze Jahr über eine große Fülle ganz unterschiedlicher Kulturveranstaltungen. Das Angebot ist riesig, sowohl im Winter in den bekannten Veranstaltungsorten als auch im Sommer, wenn viele Events im Freien stattfinden.

Die Brühler Kleinkunstszene ist sehr ausgeprägt, die vielen Vereine, Chöre, die Vertreter des Brauchtums und Künstler bereichern das Kulturangebot genauso wie die vielen städtischen Veranstaltungen oder die Ausstellungen der Museen. So fällt die Wahl manchmal nicht leicht. Wir wollten dennoch von den Brühlern wissen, welche Veranstaltungen ihre Favoriten sind.




Ulrike Ullmann:

Das musikalische Sommerfest. Das ist auch immer eine Gelegenheit, bei der man sich schick anziehen darf. Der Rahmen ist sehr schön, es spielen viele tolle Musiker. Ich bin auch ein Sponsor der Veranstaltung, nachdem ich einmal von Jürgen Kämpf vom Lions Club angesprochen wurde. Das schöne Gesamtambiente passt einfach.

Die erste Museumsausstellung der portugiesischen Künstlerin Joana Vasconcelos in Deutschland ist bis zum 4. August im Max Ernst Museum Brühl des LVR zu sehen. Es werden Objekte und Installationen aus den letzten 20 Jahren präsentiert, die umfassende Einblicke in die Arbeitsweise von Portugals bekanntester zeitgenössischer Künstlerin vermitteln. In ihren meist großformatigen Arbeiten verbindet Joana Vasconcelos unterschiedliche Materialien, Stoffe und Gegenstände des täglichen Gebrauchs humorvoll und anspielungsreich zu einer eigenen Art von surrealer Objektkunst. Dabei setzt sie auch Elemente wie Keramiken oder Textilien ein und nutzt traditionelle Handarbeitstechniken wie Häkeln, Nähen und Stricken.

Joana Vasconcelos lädt die Menschen dazu ein, ihr „künstlerisches Haus“ zu besuchen und „Teil meiner Vorstellungskraft zu sein.“ Diese Idee greift das Konzept der Ausstellung auf. Eine Reihe von Werken widmet sich dem häuslichen Bereich, wobei Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände auf surreale Weise umgedeutet und verfremdet werden.

Das Ölgemälde „Tsunami“ des 2015 verstorbenen Brühler Malers Ekkehard Drefke ist seit dieser Woche im Bereich des Bürgeramtes der Stadt Brühl im Rathaus Uhlstraße ausgestellt.

Doris Drefke, die Witwe des Künstlers hat das großformatige Werk der Stadt Brühl als Dauerleihgabe überlassen.

Die Stadt Brühl wird dieses Jahr zum 43. Mal ihre Gäste zum Sommerkulturfestival brühlermarkt empfangen.

Vom 14 Juni  bis 6. Juli wird die Brühler Innenstadt wieder einmal zu einer großen Bühne. Ein vielfältiges Programm mit herausragenden Künstlern aus verschiedenen Genres wird präsentiert.

Den traditionellen Auftakt bildet am Freitag, 14.06.2019, 15:30 Uhr, das Seniorentanzfest auf dem Leamington-Spa-Platz/Franziskanerhof. Die Brühler Tanzsportvereine bitten zum geselligen Tanzspektakel auf die große Tanzfläche und fröhlichen Beisammensein. Die charmante Moderatorin Gisela Brückner führt anleitend durch das Programm und lädt zum Mitmachen und aktiv werden ein.

Anschließend findet die Liedertafel auf dem Franziskanerhof statt. Auf der Bühne werden die Brühler Chöre und Gesangsvereine um 19 Uhr ein mitreißendes Open-Air-Konzert zur offiziellen Eröffnung des brühlermarkt 2019 geben. Dieser besondere Hörgenuss wird durch Multitalent Joachim Jezewski moderiert und musikalisch am Klavier begleitet.

 „Das Konsumverhalten überdenken”

Manfred Rudolf, Almut Zimmermann, Bärbel Vomland und andere haben sich zusammengetan und eine neuntägige Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich ganz dem Thema Wasser widmet. Vom 18. bis 26. Mai präsentieren sie die „Welt-Wasser-Woche in Brühl”. Wir haben uns mit ihnen unterhalten.

Was auf den ersten Blick Einigen vielleicht profan erscheinen mag, ist in Wirklichkeit ein Thema, das weltweit immer wichtiger geworden ist. Eben weil die lebenswichtige Resource Wasser rund um den Globus ganz unterschiedlich verfügbar ist und eingesetzt wird. Im hochtechnisierten Europa gibt es noch genug Wasser, viel zu oft wird aber allzu verschwenderisch damit umgegangen. In vielen anderen Teilen der Welt ist Wasser dagegen ein knapp gewordenes Gut.

„Wir würden uns mehr Ausstellungsmöglichkeiten wünschen”

Die Interessengemeinschaft Brühler Künstler feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Am Wochenende 11. und 12. Mai lädt sie zum zehnten Mal zu den „Offenen Ateliers” in Brühl ein.

Auch zum diesjährigen Jubiläum können interessierte Besucher die Künstler in ihren Ateliers besuchen und dort eine Einsicht in deren Tätigkeit in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, Schmuck, Design, Keramik und Objektkunst erhalten. Wir haben uns mit dem Vorstand der IG Brühler Künstler getroffen und mit dem Vorsitzenden Günter Wagner und seinen Stellvertretern Judith Klein und Peter Rees gesprochen.

BBB: Wie ist die Idee zu den offenen Ateliers entstanden?
Günter Wagner: Die IG Brühler Künstler wurde seinerzeit gegründet, um einmal im Jahr die Tage des offenen Ateliers zu veranstalten. Wir möchten mit der Aktion auf die Vielseitigkeit der Kunstschaffenden in der Kulturstadt Brühl aufmerksam machen. Die Brühler Künstler – übrigens auch einige Gastkünstler – öffnen gerne ihre Ateliers und präsentieren ihre Werke und Produkte. Wichtig ist auch, dass sie Auskunft über ihre Arbeitsweise und Techniken geben. Und viele ausgestellte Werke können auch erworben werden.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)


Vor 45 Jahren
Schloss Falkenlust freigegeben


Unsere Abbildung zeigt eine Radierung des Brühler Künstlers Franz Gold aus dem Jahr 1984.

Eines der bekanntesten Wahrzeichen unserer Heimatstadt, das inzwischen zur Welterbestätte erhobene Schloss Falkenlust, konnte im Mai 1974 wieder der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Das von Clemens August in den Jahren 1738/43 in Auftrag gegebene Jagdschlösschen war zuvor unter der Leitung von Regierungsbaudirektor Heinz Firmenich einer dringend notwendigen langjährigen und weitreichenden Sanierung und Renovierung unterzogen worden.

Am Mittwoch, den 22. Mai um 20 Uhr gehört gastiert der Österreicher Stefan Waghubinger mit seinem neuen Programm „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ in der Galerie am Schloss. 

Der Wiener Kabarettist hat es mit seinem dritten Soloprogramm ganz nach oben geschafft.

Als Botschafter für authentische namibische Kultur, Musik und Traditionen geben die African Vocals, eine a-cappella-Band aus Swakopmund in Namibia, am 18. Mai im Gemeindesaal der Johanneskirche am Rodderweg 68 in Brühl ein Konzert. Der Auftritt beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt beträgt 12 Euro/ermäßigt 8 Euro. Karten sind im BioLaden in der Carl-Schurz-Straße 14 in Brühl erhältlich.

Wunderbare Stimmen, ein wenig Percussion und die passenden Bewegungen prägen das Auftreten der African Vocals.