Jahrgang 2019
Öffnen
Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button

Liebe Leser,
der Karneval ist vorüber, der Winter liegt in seinen letzten Zügen und in Brühl startet das hochkarätige Kulturprogramm mächtig durch. Es geht in den kommenden Wochen wieder Schlag auf Schlag. Den Anfang macht die große Europa-Party von ZOOM am 30. März im CULTRA. Dann wird Mona Schulzek, die Preisträgerin des Max Ernst Stipendiums, am 2. April ausgezeichtnet. Ihre Werke werden bis Ende April für knapp vier Wochen im Max Ernst Museum ausgestellt. Wir haben uns mit der Künstlerin unterhalten.



Brühler Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 5.-7. April:
Der Frühling ist da, und es ist wieder Zeit, sich für anstehende Arbeiten im Garten und auf dem Balkon bestens zu rüsten. Einen Überblick über die vielfältigen „grünen“ Möglichkeiten gibt der dreitägige Brühler Frühlingsmarkt mit vielen Ständen, der am Freitag (5. April von 14 bis 20 Uhr), am Samstag (6. April von 10 bis 20 Uhr) und am Sonntag (7. April von 11 bis 20 Uhr) in der Fußgängerzone stattfindet. Leckere Speisen und Getränke sowie auch ein Kinderkarussell runden das Gesamtangebot perfekt ab. Bis auf wenige Ausnahmen öffnet an diesem Wochenende der gesamte Brühler Einzelhandel seine Türen: Am Samstag bis 18 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag in der Kernzeit von 13 bis 18 Uhr.


Ab dem 7. April geht es im Museum weiter mit der großen Ausstellung „MAXIMAL” mit Werken der portugiesischen Küntlerin Joana Vasconcelos. Kurz darauf folgt vom 11. bis 17. April die 16. Auflage des internationale Konzert- und Meisterkursfestival „Konturen”, die vom gebürtigen Brühler Klarinettisten Ralph Manno gegründet wurden. Über all diese Highlights berichten wir in dieser Ausgabe ausführlich. Zudem stellen wir Ihnen Wolfgang Schulz, den neuen Schulleiter Max Ernst Gymnasiums im persönlichen Gespräch ebenso vor wie die Basketballtrainerin Arzu Bayraktar, die unseren Fragebogen beantwortet hat.

Was tut sich ansonsten in Brühl?

Der Frühling rückt immer näher, die Temperaturen steigen. Für viele Menschen bedeutet das den Startschuss, um sich wieder intensiver der Gartenarbeit zu widmen oder die Pflanzen auf dem Balkon neu zu sortieren.

Wer noch unentschieden ist, kann sich auf dem großen Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag vom 5. bis 7. April in der Brühler Innenstadt informieren. Wir haben uns schon vorher einmal umgehört und dabei u.a. festgestellt, dass sich Orchideen großer Beliebtheit erfreuen.




Marion Burbach:

Ich habe eher dunkelbraune Daumen. Im Garten zu arbeiten, ist nicht so ganz mein Fall. Die Blumen haben es da schwer. In meiner Wohnung kümmere ich mich allerdings gerne um eine Orchidee.

Zum 16. Mal findet in diesem Jahr vom 11. bis 17. April das internationale Konzert- und Meisterkursfestival „Konturen” in Brühl statt. Die Konturen sind längst ein fester Bestandteil des Kulturprogramms in Brühl geworden. Zu verdanken ist dies in erster Linie dem Macher Ralph Manno, der vor 55 Jahren in Brühl geboren wurde und heute ein renommierter Professor an der Hochschule für Musik in Köln ist. „Das Besondere an den Konturen ist, dass unsere Konzerte in Brühl vergleichbar sind mit einem Maßanzug”, sagt der weltweit bekannte Klarinettist Ralph Manno. „Wir proben in Brühl für das Konzert und veranstalten dann auch die Premiere hier. Jedes Konzert ist ein Einzelstück. Das Niveau ist ungeheuer hoch. Darauf kann Brühl stolz sein.”

Als Spiritus Rektor versammelt Ralph Manno jedes Jahr gleichgesinnte Musiker seines Ranges, um im Max-Ernst-Museum Brühl hochkarätige Kammermusik auf dem Topniveau zur Aufführung zu bringen und den zahlreichen internationalen Studenten in den Räumlichkeiten der Kunst- und Musikschule erstklassigen Unterricht auch in einer für die Öffentlichkeit zugänglichen „Open Lecture” (Sonntag, 14. April, 11 Uhr) zu erteilen. Der Künstlerische Leiter der 2016 mit dem Kulturpreis des Rhein-Erft-Kreis ausgezeichneten Konturen betont deren Einzigartigkeit und Nachhaltigkeit. Viele der in den vergangenen Jahren teilnehmenden Künstler sind inzwischen zu Weltstars aufgestiegen.

Am Mittwoch, den 10. April ab 20 Uhr findet die 2. Ausgabe der Jazz-Jamsession in der Kornkammer, Kurfürstenstraße 58-60, statt.

Die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl bietet allen jazzinteressierten Musikern eine Bühne, um gemeinsam zu musizieren.

Am Sonntag, den 7. April um 17 Uhr wird Nessi Tausendschön in der Galerie am Schloss in Brühl ihr neues Programm „30 Jahre Zenit“ präsentieren.

Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben.

„Das Max Ernst Gymnasium ist modern und zukunftsorientiert”

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Wolfgang Schulz nun auch ganz offiziell als neuer Schulleiter des Max Ernst Gymnasiums vorgestellt. Er tritt damit die Nachfolge von Berthold Phiesel an, der Ende Januar nach elf Jahren im Amt pensioniert wurde. Wolfgang Schulz ist an der Schule kein Unbekannter, schließlich unterrichtet er schon seit 2016 am ältesten Gymnasium des Rhein-Erft-Kreises. Der Bilderbogen hat ihn zum persönlichen Gespräch getroffen.

„Es war eine schöne Feier mit musikalischen Beiträgen, mit Wortbeiträgen und vielen guten Wünschen. Ich habe viel Zuspruch erfahren und bin guten Mutes”, freut sich Wolfgang Schulz. „Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft mit dem Kollegium, den Schülern und mit den Eltern alle Höhen und Tiefen meistern werden. Die Schule hat sich als eine Einheit präsentiert.” Die Leitung des Max Ernst Gymnasiums hat nun ein Mann übernommen, den der Brühler Bürgermeister Dieter Freytag bei der Einführung als „strukturiert, ausgeglichen und fachlich kompetent” beschrieb.

„Das Max Ernst Stipendium ist eine tolle Bestätgigung”
Mona Schulzek ist die 49. Preisträgerin des Max Ernst Stipendiums der Stadt Brühl. Am 2. April wird die 27 Jahre alte Künstlerin ausgezeichnet, vom 3. bis 28. April werden ihre Werke „Ottomane I bis V” im Max Ernst Museum ausgestellt.



BBB: Frau Schulzek, Sie haben in diesem Jahr das Max Ernst Stipendium erhalten. Vielleicht erzählen Sie unseren Lesern etwas über Ihren bisherigen Werdegang.
Mona Schulzek: Mein Kunststudium habe ich 2012 begonnen. Schon immer war mir klar, dass ich gestalten möchte, weil ich stets große Lust daran verspürte. Ich hatte Spaß an der Kunst, vor allem am Fotografieren, und auch an angewandtem Design. Deshalb habe ich mich damals für ein Studium an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln entschieden, die ihren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit legt. Während dieses Studiums habe ich beim Deutschen Jugendfotopreis teilgenommen und eine Ausstellung im MAKK – Museum für angewandte Kunst gehabt. Mein Drang, die Welt zu reflektieren und mitzugestalten, war immer Grund dafür, Kunst zu machen und sie vor ein Publikum zu stellen. Nach meinem Diplom habe ich mich für ein zweites Studium an der Kunstakademie Düsseldorf entschieden, um noch mehr in meine Kunst zu versinken und sie gleichzeitig daran wachsen zu lassen.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 115 Jahren im März
Neuer Präses am Alumnat

Am 27. März 1904 wurde Vikar W. F. Bremer zum Präses am städtischen Alumnat berufen. Nur wenig später wechselte Bremer, ein sehr begabter und tüchtiger Prediger, dann als Professor zum städtischen Gymnasium und wirkte auch dort mit großer Umsicht und zum Wohle der ihm anvertrauten Schülerschaft.

Das ZOOM Kino gehört inzwischen zum Verbund EUROPA CINEMAS, dem insgesamt 1.100 europäische Kinos in 43 Ländern angehören. Anfang des Jahres wurde das Brühler Kino offiziell aufgenommen. Das soll nun mit einer ZOOM-Europa-Party groß gefeiert werden. ZOOM lädt dazu  am 30. März ab 20 Uhr ins Jugendkulturhaus Cultra (Schildgestraße 112) ein.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt ab dem 7. April die erste Einzelausstellung der portugiesischen Künstlerin Joana Vasconcelos (*1971) in einem Museum in Deutschland. Es werden Objekte und Installationen aus den letzten 20 Jahren präsentiert, die umfassende Einblicke in die Arbeitsweise von Joana Vasconcelos vermitteln.
Die in Lissabon lebende und arbeitende Künstlerin ist bekannt für ihre raumgreifenden Werke, mit denen sie die Grenzen zwischen Tradition und Moderne, Hoch- und Alltagskultur, Kunsthandwerk und Industrieproduktion anspielungsreich auslotet.